ich suche dringend nach Hilfe in Bezug auf Ernährung bei einer Takayasu-Arteriitis UND Übergewicht.
Als bei mir Ende 2009 die Diagnose Takayasu-Arteriitis gestellt wurde, war ich bereits übergewichtig (~107 Kg). Durch das Kortison, das bei mir regelrechte Fressattacken ausgelöst hat und die die Depressionen, PLUS die Schmerzen in meinen Beinen,die ich durch die TA hatte und mich dadurch kaum noch bewegen konnte, kam noch mal ordentlich was an Gewicht obendrauf.
Im Frühjahr 2010 hatte ich mein absolutes Höchstgewicht von ~125Kg erreicht und mir ging es hundsmiserabel. Die Depressionen wurden immer schlimmer, ich mochte nicht mehr unter Menschen gehen und auch mein Verlobter musste extrem unter meinem geschrumpften Selbstwertgefüht und meinen Eifersuchtsdramen leiden ...
Meinen Beinen ging es dank der Behandlung der TA rasch wieder besser, aber das Gewicht blieb.
Letztes Jahr, habe ich mir endlich einen Ruck gegeben und dank einer Mischung aus Weight Watchers (so habe ich die NORM wieder gelernt), Sport (Zumba und Muskelaufbau) und seit Januar mache ich Low Carb, sprich erhöhter Eiweißbedarf, kaum Kohlenhydrate.
Seit einem halben Jahr nehme ich nun auch kein Kortison mehr und habe jetzt in dem letzten halben Jahr 32KG abgenommen
Jedes Kilo das auf der Waage weniger ist, ist ein Kilo Selbswertgefühl mehr in meinem Kopf.
Ich bin unsicher, ob der erhöhte Eiweißanteil der Nahrung vielleicht nicht gut ist für meine TA und diese begünstigt!? (ich esse allerdings kaum Fleisch, mag es nicht mehr).
Bisher sind meine Blutwerte in der Norm geblieben,
aber jeder sagt mir was anderes und die Leute verunsichern mich!
Seit ein paar Tagen kribbeln mir hin un wieder die Hände, und ich habe immer wieder mal Kopfschmerzen.
Das kann jetzt auch vom Wetter kommen oder so, aber ich habe Angst, dass ich mir sozusagen gerade mein eigenes Grab schaufel und meine TA "füttere".
Ich fühle mich super
Habt ihr vielleicht Erfahrungen?
Tipps?
Danke & liebe Grüße,
Mimi