hat oder hatte jemand von Euch schon mit einer rezidivierenden Intercostalneuralgie zu tun bzw. mit einer chronischen?
Seit langem bin ich nun schon in Behandlung, weil ich diese Schmerzen ausgehend von der BWS ausstrahlend durch die Rippen und entlang dem Rippenbogen wie Messer und Blitze habe. Immer entstehend in Ruhe oder durch Kälte. Keine Nacht ausschlafen. Trotz tollem Bett.
Es gab gerade erst ein MRT, bei dem entzündliche Rückenerkrankungen ausgeschlossen wurden. Feststeht, irgendwas auf der Höhe (vergessen, welche Höhe, sry) lässt die Rippenknöchelchen auf den Nerv drücken, der dann den Brustkorb schmerzen lässt. Manchmal wache ich auf und kann vor Schmerzen kaum atmen. Ich hatte mir mal ne Rippe gebrochen. Das war nichts im Vergleich dazu, hat aber auch nichts damit zu tun.
Ich hatte nun den Vorschlag, mir mal auf Langzeit Manuelle Therapie zu ordern, was mein Schmerztherapeut hervorragend findet. Dazu habe ich jetzt Fitnessbänder mit denen ich eben gezielter die Muckis trainieren kann ohne Stress mit Fitnessstudio, denn ich bin oft einfach viel zu erledigt für so eine riesen Tour ins Studio. Aber irgendwie 2 mal 15 Minuten Fitnessbandgeziehe geht viel besser.
Was mir noch auffällt: Unter Arcoxia sind die Schmerzen nicht so schnell da nachts. Aber dennoch muss ich immer in Häppchen schlafen. Das laugt mich so aus. Oft stehe ich nur auf, weil ich nicht mehr liegen kann und schlafe ständig im Sitzen wieder ein, weil ich so erschöpft bin, aber liegen geht dann nicht mehr. Das macht mich fertig.
Immer öfter verschwinden die Schmerzen nun nicht mehr ganz, wenn ich dann aufstehe und bleiben den ganzen Tag oder entstehen am Tage irgendwann. Es ist für mich also eine Verschlechterung zu erkennen, aber keiner findet die Gründe dafür. Prof. Dr. Lamprecht hat auch keine Ahnung.
LG Lotta