Guten Morgen zusammen,
Da bin ich wieder, gestern aus der Neurologie Uniklinik Düsseldorf entlassen. Mit ...... eine V.a. Diagnose!
Mal besser wie nix. Im vorläufigen Entlassungsbericht steht: V.a. Leukenzephalopathie bei leucocytoklastischer Vaskulitis ,DD Methotrexat induziert
Also, meine empfundene Muskelschwäche in Oberarmen und Oberschenkeln konnte als vorhanden bestätigt werden. Die Missempfindungen in den Armen Beinen und manchmal im Gesicht sind sensorischer Art und nicht aufgrund von Denervierung. Also auf deutsch messbar sind sie nicht werden aber empfunden . Ich kann in den Füßen auf der Haut kalt und warm nicht unterscheiden. Meine Muskelschmerzen ausgehend vom Becken ausstrahlend in die Oberschenkel und ebenso vom Schultergürtel ausstrahlend in die Oberarme sind nicht messbar aber bei Tests ganz klar zu spüren.
Der Stationsarzt hat mit mir ein

30 minütiges Abschlussgespräch geführt. Aktuell wie auch schon in BB könnten keine entzündungszeichen festgestellt werden (obwohl ich mit einem dicken warmen re. Knie im Krankenhaus ausgeschlagen bin) Leicht erhöht Eiweiß im Liquor aber nicht besorgniserregend. Er meinte für meine Symtome gibt es keinen Anhalt für eine neurologische Ursache. Vielmehr glaubt er das bei Diagnose Stellung 2009 der Vaskulitis hätte man nicht sorgfältig nach der Ursache geforscht würde und evtl die Vaskulitis nicht wie vermutet primär sondern doch sekundär aufgetreten wäre. Den Verdacht meines Rheumatologen (vielleicht doch eine Kollagenose auch wenn BB sagt sieht nicht danach aus) sieht er ähnlich, obwohl er sagt das sei ja nun mal nicht sein Fachgebiet
Im KH habe ich dann auf dem rechten Unterarm eine "Sonnenallergie" bekommen. Die natürlich am KarnevalsWE keine Beachtung fand und am Veilchendienstag wie von Zauberhand verschwunden waren.
Meine Nachfrage ob der Cardiolipid AK immer noch erhöht ist sagte man mir nein, ABER in der Neurologie machen die nur einen gesamten und nicht wie beim Rheumatologen IgM und IgG getrennt.
Ich weiß nicht wie ihr das ganze so seht, ich für meinen Teil bin völlig verunsichert . 1. ist meine angebliche Narkolepsie wirklich eine oder nur die Auswirkung der Vaskulitis / Kollagenose 2. ist meine "untypische Psoriasis" vielleicht auch keine 3. ist die seit 6 Jahren vollzogene Behandlung mit MTX richtig gewesen
Momentan weiß ich nicht so recht was ich denken soll. Seit 2 Tagen habe ich wieder mit stärksten Schmerzen in den Oberarmen und Oberschenkeln zu kämpfen, komme nur mit Mühe die Treppe hoch, bin echt schlapp und fühle mich krank. Aber laut Laborwerten besteht keine Aktivität

Am 23.3. habe ich jetzt wieder einen Termin beim Rheumatologen und bin gespannt was der so sagt. Montag schleppe ich mich wieder ins Büro und versuche möglichst gut mein Tagwerk zu verrichten.
Ach , noch eins ...... meine Schilderung des Gefühls das mir manchmal Dinge einfach "fehlen" also ich die letzten 5 Minuten nicht mehr in mein Gedächnis zurück holen kann , wurde nicht bewertet. ( zur Erklärung : ich traf beim einkaufen eine Bekannte die ich schon Jahre nicht gesehen habe und wir haben uns unterhalten. Dann kam wie ein Filmriss, ich weiß bis heute nicht , habe ich mich von ihr verabschiedet, habe ich sie stehen gelassen. Als bei mir der Film wieder lief stand ich einen Gang weiter und sie war nicht mehr zu sehen) das finde ich doch etwas beängstigend .
Eigentlich bin ich gestern ersteinmal glücklich nach Hause gefahren :"Hurra kein MS oder sonstige neurologische Pest" . Heute nach dem ich den Bericht mal gelesen habe bin ich nicht mehr so sicher was ich denken soll. Vielleicht bis zum 23. erstmal möglichst wenig, was manchmal leichter gesagt als getan ist.
Das war mein Bericht nach dem Abstecher in die Neurologie
Ich wünsche allen ein schönes erholsames Wochenende
