leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
Hundefreundin (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Hundefreundin (Archiv) »

Hallo zusammen!

Ich bin ganz neu hier und habe ehrlich gesagt auch lange überlegt, ob ich mich hier anmelden soll und meine Geschichte teilen möchte. Aufgrund meiner Verzweiflung und auch in Hoffnung auf Tipps und Hilfe heute morgen meine positive Entscheidung :)

Meine Geschichte begann dieses Jahr im Januar kurz nach meinem 23. Geburtstag. Ich habe Pickelchen an den Unterschenkeln bekommen, die sehr stark gejuckt haben. Naiv wie ich war habe ich gekratzt und meine Beine einfach eingecremt. Ausschlag habe ich öfters mal, schon als Kind öfter mal allergische Reaktionen von... allem möglichem. Kennt man ja, ich bin halt ein "Hautmensch". Nach zwei Wochen gingen diese Pickelchen auf, wurden sehr groß und färbten sich bunt, am Ende schwarz. Ab zum Hautarzt, Cortisoncreme drauf, kommt vom Rasieren, geht wieder weg. Eine Woche später machten die Stellen einen nekrotisierenden Eindruck, wieder zum Hautarzt. Hautarzt absolut geschockt, vllt. Diabetis, ab in die Hautklinik Helios in Krefeld.

Im Februar war ich also in der Hautklinik, musste meinen Urlaub absagen, weil die mich direkt für fünf Tage dort behalten haben. Die Ärzte sagten entweder was bakterielles oder Vaskulitis. Folgende Untersuchungen wurden gemacht: Blutbild: Entzündungswerte erhöht, p-anca, c-anca negativ

Lunge geröngt: alles ok

Urin: leichte Leukos, habe ich Antibiotika gegen bekommen

Sono Abdomen: alles ok

HNO: reingeguckt, alles ok

Stanzung/Gewebsentnahme am Bein

Die Ärtze kamen so zu der Diagnose leukozytoklastische Vaskulitis, gaben mir anfangs 100 mg Cortison

Wieder ab nach Hause, Cortisoncreme noch zusätzlich auf die offenen Beine und gut is.

Tatsächlich sind dann auch von ca. 20 Stellen an beiden Beinen insgesamt 3 Stellen geheilt. Ich war relativ erleichtert, hatte natürlich gegoogelt und dachte mir: Da haste ja nochmal Glück im Unglück gehabt...

Wohl eher nicht :D

Genau dieselben Stellen sind jetzt im Dezember noch immer offen...

Ich bin seit Februar ununterbrochen auf Cortison, mal 50 mg als Stoßtherapie, momentan auf 20 mg, zwischendurch auch mal 5mg Erhaltungstherapie. Bei 100 mg Cortison merke ich eine leichte Besserung (die Wunden gehen trotzdem nicht zu), aber das wars auch. 20 mg macht für mich beispielsweise null Unterschied. Wir haben auch mal versucht auszuschleichen, doch dann krieg ich direkt wieder neue Pickelchen. Diese verschwinden bei Cortisoneinnahme auch wieder.

Jaja, das liebe Cortison. Ihr kennt es wahrscheinlich: 20 kg zugenommen, Mondgesicht, Akne im Gesicht und am Hals und dann noch die möglichen Nebenwirkungen, die man nicht direkt mitbekommt. Klar nehme ich Vitamin D3, aber trotzdem. Das Cortison muss weg. Da war ich dann mal mit den Ärzten selten einer Meinung.

Also MTX ausprobiert über ca. 16 Wochen. 20mg die Woche selbst gespritzt. Zum Glück keine Nebenwirkungen, aber auch keine Wirkung. Wunden haben geruht, sind aber nicht zugegangen. Daraufhin hat der Prof. die Diagnose auf Pyoderma grangaenosum geändert. Ciclosporin gegeben, 100 mg zweimal am Tag für ca. 6 Wochen. Auch keine Verbesserung, eher Verschlechterung, Wunden schienen tiefer und entzündlicher zu werden.

Letzte Woche bin ich dann wieder stationär ins Helios Krankenhaus Krefeld gegangen, um eine Endoxan-Stoßtherapie zu bekommen. Kurz bevor der Tropf angehängt werden sollte, habe ich die Patienteninformation für das Zeugs bekommen und erfahren, dass es unfruchtbar machen kann. Nun bin ich erst 23 und das kam für mich nicht in Frage. Lange Diskussion mit den Ärzten, Endoxan erstmal abgelehnt. Jetzt bin ich wieder zuhause und kriege Dapson 2 mal 50 mg pro Tag. Bis jetzt seh ich keine Verbesserung (ist aber erst weniger als eine Woche).

Die Ärzte haben bei der KK einen Antrag zur Therapie mit TNF-Blocker (Infliximab) gestellt. Davon bin ich einerseits überzeugt, weil TNF-Blocker wohl sowohl bei Vaskulitis als auch bei Pyoderma helfen können (die Ärzte sind sich noch immer nicht einig), jedoch finde ich das Infliximab ziemlich heftig (häufig allergische Reaktionen, es sind Leute davon gestorben). Es gibt andere Präperate, die wohl besser verträglich sind (Humira z.b.)

Ja, das war so bis jetzt meine Geschichte... alles ziemlich kompliziert und eine eindeutige Diagnose habe ich auch nicht.

Nach dieser missglückten Geschichte mit dem Endoxan ist mein Vertrauen in die Ärzte im Helios Krefeld auch ein bisschen verloren gegangen. Zudem klären die nicht sehr gut über die verschiedenen Verdachtsdiagnosen auf... Ich bin sehr verunsichert.

Wie fühle ich mich so (Achtung, Selbstmitleid incoming): Ich habe Angst. Ich verstehe nicht genau, was mein Körper da macht und woher das kommt. Die Ärzte sind sich auch nicht sicher. Vielleicht wirklich vom Rasieren, vielleicht aber auch von meiner verschleppten Grippe Anfang des Jahres. Man weiß es nicht. Ich versuche stets motiviert zu bleiben, aber es ist schwer. Von den meisten Ärzten (Hautarzt, Hausarzt) wird man abgewimmelt, weil man die nur Geld kostet. Ich benötige wegen der offenen Beine immens viel Verbandsmaterial und sowas haben Ärzte nicht gerne. Ich werde für einen Psycho gehalten, weil ich das zweite Mal dieses Jahr lange krankgeschrieben bin. Meine Familie, mein Freund und meine anderen Freunde sind zum Glück spitze, können es aber auch nicht immer nachvollziehen. Man hat irgendwann das Gefühl, man nervt alle mit seiner Krankheit. Zudem habe ich meinen Job nun endgültig verloren. Meine Chefin hat keinerlei Verständnis für diese Erkrankung und die häufigen Arzttermine.

Zeitweise habe ich schon fiese Schmerzen an den Wunden, momentan aber zum Glück nicht :) YAY!

Ansonsten das "witzigste": Wenn man die offenen Stellen an den Beinen wegnimmt, bin ich kerngesund. Das ist mega toll, versteht mich nicht falsch, aber passt irgendwie auch in kein Bild rein.

Irgendwie ist alles im Moment nur frustrierend. Ich habe keine Lust krank zu sein, jeden Tag mich mir Ärzten auseinander zu setzen und möchte einfach mein Leben weiter leben. Ich denke ihr kennt das :)

Soooo, wie kann mir die Community hier vielleicht weiterhelfen..

Kennt ihr Kliniken / Ärzte in NRW oder auch außerhalb, auf die ihr schwört? Wo man ernst genommen wird und wo einem zugehört wird? Wo man auch nicht für bescheuert gehalten wird, wenn man alles hinterfragt? Die sich vielleicht auch mit merkwürdigen, nicht eindeutigen Diagnosen auskennen?

Hat hier jemand Erfahrungen mit Pyoderma gangraenosum? Ich muss ehrlich zugeben, dass Google mir mehr Angst macht als alles andere. Von Amputation möchte ich nichts hören :/

Ich brauche sachliche Informationen und gute Ärzte mit Medikamenten, die auf mich und meine Bedürfnisse abgestimmt sind. Meistens fühle ich mich wie ein Zootier, darauf hab ich keinen Bock mehr.



So, der riesen Text ist vorbei. Danke an alle, die bis hier tatsächlich gelesen haben! Wenn ihr Tipps, Anregungen oder F
Hundefreundin (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Hundefreundin (Archiv) »

Der letzte Satz ist verloren:

Danke an alle und ich wünsche euch einen grandiosen, schmerzfreien Tag!
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Ingeborg »

Hallo Hundefreundin,

auweia, mit der Verdachtsdiagnose hast Du in Deinen jungen Jahren gerade ein heftig großes Gewicht auf den Schultern. Das, was ich mir zu pyoderma gangraenosum angelesen habe, sagt mir, dass diesem meist eine internistische Grunderkrankung, auch autoimmun, oft auch colitis ulcerosa, zugrundeliegt. Solange man also die Grunderkrankung nicht medikamentös behandelt, sind wahrscheinlich andere Versuche nicht von Dauer. Demnach wäre noch einiges differenzialdiagnostisch zu klären, bis die Diagnose steht.

schau mal: http://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/artikel?id=3422



Die Feststellung einer leukozytoklastischen Vaskulitis besagt dabei zunächst nur, dass im Biopsie-Material zerfallene Leukozyten gefunden wurden, wie es auch beim pyoderma gagraenosum der Fall sein kann. Es können aber auch Formen einer Vaskulitis sein, wie vieles andere, was noch betrachtet werden sollte.



Ich denke, dass in Deinem Falle echte Spezialisten an der Diagnose, ggfls. gemeinsam, arbeiten sollten. Das gilt auch für die Therapie. Wenn es sich um eine (auto-)immmunologische Erkrankung handelt, ist der bisherige Ansatz sicher nicht verkehrt. Doch auf Dauer kann man Corti in der halbwegs wirksamen Dosis nicht nehmen. Es gehören immunsuppressive Medis dazu, um Corti einzusparen. Vielleicht aber ist Cyclosporin nach 6 Wochen einfach zu früh abgesetzt worden, da der Wirkungseintritt auch später sein kann. Doch wird man möglicherweise verschiedenes ausprobieren müssen.

Zu Zentren, die sich Deiner Thematik annehmen, schau mal unter: www.orpha.net/consor/cgi-bin/OC_Exp.php?lng=DE&Expert=48104

Mein Tipp: schau auf die Homepage jeder Klinik, schreib evtl. Deine Beschwerden und Verdachtsdiagnose usw. per mail an die Klinik und frage, ob sie Dir helfen können. Mir fällt dazu momentan das Kompetenzzentrum für Autoimmunerkrankungen, Dermatologie, in Ludwigshafen oder vielleicht die Dermatologie in der Uniklinik Münster ein.

Ach, und Ärzte: ist manchmal Glücksache oder Tagesform, nicht beirren lassen. Und heftige Krankheiten brauchen heftige Medis, leider. Die Angst vor manchen vergeht damit, wenn man sich vorstellt, was sein kann, wenn man sie nicht nimmt.



Zu Deinem Kinderwunsch noch folgendes: es gibt Möglichkeiten, während der Endoxan-Therapie die Eierstöcke zu schützen. Frag des Gynäkologen. Ferner die Möglichkeit, Eier oder Teile des Eierstocks zu entnehmen und einzufrieren. Also, ausgeschlossen muß Dein Kinderwunsch nicht werden.

s. dazu auch hier im Forum: http://f3.webmart.de/f.cfm?id=1262119&r=threadview&t=3285902&pg



Von Herzen die besten Wünsche

Ingeborg

p.s. oder Kinderwunsch in die SuFu eingeben
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Hope (Archiv)
Beiträge: 340
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Hope (Archiv) »

Hallo Hundefreundin,

dass Du in Deinen jungen Jahren lieber leben als nach Krankheitsursachen forschen willst, kann ich gut nachvollziehen. Doch nach den von Dir geschilderten Symptomen ist es wohl wichtig, nach weiteren Spezialisten Ausschau zu halten.

Das Pyoderma gangraenosum ist zwar eine eigenständige und reine Hauterkrankung, tritt aber gern zusammen mit anderen Erkrankungen auf; z.B.auch mit einigen rheumatischen Erkrankungen. Daher kann ich Dir aus eigener Erfahrung und ohne Ein-schränkungen Prof. Mrowietz von der Hautklinik der Uniklinik Kiel empfehlen.

Prof. M. war in der Vergangenheit in der Rheumaklinik Bad Bramstedt konziliarärztlich tätig und hatte mir seinerzeit bei meinen Hautproblemen, zu denen u.a. Pyoderma g... gehörte, gut geholfen. Allerdings war der Befall durch P...g.... im Vergleich zu Deiner Beschreibung gering und die Therapie begann als die offene Stelle rötlich war; insgesamt erinnere ich, dass die offenen Stellen sehr hartnäckig sein können.

Insgesamt könnte ich mir vorstellen, dass sich ein ambulanter Termin in Kiel lohnen würde.

Alles Gute,

Hope
Hope (Archiv)
Beiträge: 340
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Hope (Archiv) »

Ach so, die Therapie bestand zum einen in der Therapie gegen die Vaskulitis und zum anderen in einer speziellen Salbe für die vorliegende offene Stelle. Wie die Therapie aussieht, solltest Du nur an P...g... erkrankt sein, ist mir nicht bekannt. Doch Du solltest Dir von kompetenter Stelle eine Zweitmeinung einholen, ob es sich um P...g... handelt, damit Du für die bereits vorhandenen Stellen die richtige Salbe erhältst, denn selbst mit Salbe ist die Heilung langwierig. Mit P...g...erfahrene Hautärzte können sicherlich anhand des Verlaufs, der Abheilung und des Aussehens neuer Stellen bereits eine Einschätzung abgeben, ich weiß leider nicht mehr, ob bei mir eine Biopsie gemacht wurde.

Nach dem Buch 'Vaskulits' von E. Reinhold und W.L.Gross, 2. Auflage, sollten lt. Prof.Mrowietz die Herde der P...g grundsätzlich nicht aufgeschnitten werden, um den Eiter zu entleeren, da diese Maßnahme das Krankheitsbild verschlechtert.

LG

Hope

Hope
slenny (Archiv)
Beiträge: 436
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von slenny (Archiv) »

Hallo Hundefreundin, willkommen im Forum. Dass du hier richtig bist zeigen ja schon die Beiträge meiner klugen Vorrednerinnen.;) Auch ich empfehle dir den Norden (lebe schließlich in Kiel) weil du hier viele Möglichkeiten hast. Uniklinik Haut, Excellenzzentrum Entzündungsmedizin, auch Uni, oder Rheumazentrum SH. Die Ärzte dort, Moosig und Holle, sind Vaskulitisspezialisten. Sie waren bis vor einem Jahr Leitende in der Klinik Bad Bramstedt, die auch noch empfehlenswert zu sein scheint. Wenn du dich nach Kiel orientieren solltest kannst du auf meine persönliche Unterstützung bauen. Schick mir dann eine PN. Alles Gute bis dahin von slenny
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Ingeborg »

Hi Hundefreundin,

normalerweise ist nach meinem Verständnis ein pyoderma.. nach Ausschluß anderer Möglichkeiten zu diagnostizieren. Bisher hat man dazu wohl nichts. Ich hab mich aber gefragt, ob es nicht -vereinfachend- durch eine Hautbopsie festgestellt werden kann. Dazu müßte allerdings mehr als eine Leukozytoklasie zu finden sein. Ist nur so eine Idee.

Und weil es sehr selten ist, hab ich unter Orpha Selbsthilfe folgenden Thread gefunden: http://orpha-selbsthilfe.de/forum/index.php/topic,2488.0.html

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich wegen der Wundbehandlung zusätzlich nach weiteren Ansätzen schauen (medizinischer Honig, spezielle Wundauflagen pp.). Auch hierzu ist in dem genannten Thread die Rede. Vielleicht gelingt es Dir auch, dort pers. Kontakt zu bekommen oder Hilfen zu sozialrechtlichen Fragen, die dort angeboten werden. Auch hier im Froum sind noch Beiträge über die SuFu auffindbar.

Ich hoffe, Dir geht es einigermaßen gut mit wenigstens Stillstand und wenig Schmerzen.

Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Hundefreundin (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Hundefreundin (Archiv) »

Hallo ihr Lieben,



vielen Dank für die nette Aufnahme im Forum und das gute Zureden :)

Und vor allem für die Tipps!

Ich hatte heute einen sehr positiven Hautarzttermin und komme bezüglich der Wundvorsorgung, glaube ich, gut voran.

Gestern habe ich auch einen Termin in der Privatambulanz der Hautklinik der Uniklinik Essen vereinbart. So wie ich gehört habe, sollen die dort bezüglich autoimmun gut sein und ich werde zum Glück mit dem Prof. selbst sprechen können. Der Termin ist auch schon am 03.01.2017, also Daumen drücken :) Dort hole ich mir erstmal eine zweite Meinung ein und lasse mich dann da nochmal ordentlich auf den Kopf stellen. Ansonsten werde ich mich, wie ihr bereits so lieb beschrieben habt, in den Norden Deutschlands begeben. Dort scheint es zum Glück nicht an Kompetenz zu mangeln.

Ich möchte auf jeden Fall abklären lassen, ob es eine Grunderkrankung, z.B. Morbus Crohn oft bei Pyo. grang., gibt oder eventuell auch nicht. Ich denke erst dann kann ich auch anständig behandelt werden.



Da ihr mir bereits jetzt schon toll geholfen habt, möchte ich gerne jedem hier auch meine Hilfe anbieten. Ich bin sicher kein Profi, aber bezüglich offener Wunden, Wundversorgung etc. habe ich mir über das letzte Jahr einiges an Wissen aneignen müssen. Also fühlt euch frei zu fragen :)

Danke nochmal an alle, ich halte euch auf dem Laufenden und vllt. frage ich den ein oder anderen nochmal, falls das o.k. ist.



Liebe Grüße und einen tollen Tag!
Hope (Archiv)
Beiträge: 340
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von Hope (Archiv) »

Hallo Hundefreundin,

das sind ja gute Aussichten für Dich, und ich wünsche Dir, dass 2017 in diesem Sinne sehr, sehr gut für Dich beginnt !

LG

Hope
barbara (Archiv)
Beiträge: 102
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: leukozytoklastische vaskulitis/pyoderma gangraenos

Beitrag von barbara (Archiv) »

Hallo Hundefreundin,

Prof. Mrowietz kommt immer noch jeden Dienstag nach BB. Ich kann Dir diese Klinik nur empfehlen. Prof. Moosig und Frau Dr. Holle sind auch Koryphäen auf ihrem Gebiet, sie behandeln aber im Gegensatz zur Klinik nur ambulant. Wichtig finde ich v. A. Untersuchungen, bei denen ein Arzt die Fäden in der Hand hält und die relativ zeitnah aufeinander folgen. Was bringt es jedesmal Wochen bis zu einem Termin verstreichen zu lassen, dann sieht das Beschwerdebild schon wieder anders aus.

LG Barbara
Antworten