Hallo zusammen,
habe dieses Thema ja schon ne Weile nicht mehr aktualisiert.
Diesmal habe ich Positives zu berichten.
Es war ein langer Weg mit zwei weiteren Operationen, aber es hat sich gelohnt. Ich kann wieder auf beiden Seiten hören.
Aber der Reihe nach.
Rechts wurde mein Hörgerät entsprechend des Hörverlustes nur angepasst.
Links hingegen war ich fast ein Jahr taub, denn das mini-minimale Resthörvermögen, welches ich auf dem linken Ohr noch habe, ist für mich nicht wahrnehmbar.
Und so wurde entschieden (mit meiner Zustimmung

), dass ich ein Hör-Implantat bekommen sollte.
Da ich wegen des Wegeners (GPA) dauerhaft entzündliche Prozesse im linken Ohr hatte, wurde das Ohr in einer ersten OP komplett ausgeräumt bis hin zur Cochlea. Damit keine Missverständnisse aufkommen, die Cochlea ist noch da, aber die Gehörknöchelchen eben nicht mehr. Nach der Ausräumung wurde der natürliche Gehörgang mit Bauchfett verschlossen (ja, richtig gelesen, was es nicht alles gibt).
Und "dahinter" wurde ein künstlicher Gehörgang geschaffen, wo dann später das Implantat eingesetzt werden sollte.
Nach sechs Monaten Heilungsphase bekam ich Anfang März dann ein Mittelohrimplantat eingesetzt. Nach weiteren fünf Wochen Heilungsphase habe ich letzten Montag dann endlich den dazu gehörigen äußeren Teil der Hörprothese bekommen und eine erste Anpassung fand statt.
Nach einer Woche wieder beidseitigem Hören kann ich sagen, dass die Entscheidung für ein Hörimplantat die Richtige für mich war.
Gruß, Tigerherz