Rituximab und Immunglobuline

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Rituximab und Immunglobuline

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

Hi ihr Lieben,

ich weiß auch nicht, ich habe es immer noch nicht wirklich kapiert. Ich habe jetzt direkt nach der 5. Rituximab Infusion zwei Infusionen mit Immunglobulinen bekommen, da ich sehr niedrige IgGs habe und man schon mal eine primäre IgG Mangelkrankheit vermutet hat. Irgendwie bekomme ich das nicht zusammen. Macht nicht das eine das andere zunichte? Ich habe viel im Internet recherchiert, habe dazu aber nichts gefunden.

Es wäre super, wenn mir das jemand erklären könnte.

Danke und liebe Grüße

Meerschwester
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rituximab und Immunglobuline

Beitrag von S. (Archiv) »

Offensichtlich nicht. Die Gabe von Immunglobulinen verhindert schwerwiegende Infektionen und begünstigt den Wiederaufbau des Immunsystems nach Absetzen /oder Wirkungsnachlassen des Rituximab, soweit ich das verstehe, und das ohne Neubildung der Auto-Antikörper.(http://dgrh.de/9379.98.html und http://edoc.ub.uni-muenchen.de/16178/1/Neumann_Carla.pdf)



Bei einer Autoimmunkrankheit namens Pemphigus vulgaris verstärkt das Rituximab die Wirkung der eigentlichen Therapie mit Immunglobulinen. (http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/26204/Pemphigus-vulgaris-Erfolgreiche-Behandlung-mit-Rituximab-und-Immunglobulinen)
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rituximab und Immunglobuline

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

Hi S.,

du bist einfach gut! Vor allem der zweite Artikel hat mir in so fern geholfen, dass ich jetzt weiß, dass die Ärzte es eigentlich auch nicht wirklich wissen, warum es funktioniert. Damit bin ich zumindest nicht zu dumm, es zu verstehen.

Liebe Grüße

Meerschwester
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rituximab und Immunglobuline

Beitrag von S. (Archiv) »

De nada, Meerschwester! ;-)

Ach, Medizin ist ja kein Fach, das man nicht verstehen könnte, man muss sich halt nur reinarbeiten, und das mit Stetigkeit.

Astrophysik hingegen ist z.B. ein Fach, wo das nicht so relativ einfach klappt. Da muss man zumindest schon mal ein sehr guter Mathematiker sein und über ein ausgesprochen gut funktionierendes Abstraktionsvermögen verfügen.
Antworten