Hallo!
Ich habe mal wieder eine Frage. Nachdem bei mir irgendwie keine Medikamente richtig anschlagen (hatte erst Endoxan, dann MTX, Arava, Imurek und jetzt CellCept) und es mir bisher nur unter Endoxan relativ gut ging, überlegen die Ärzte jetzt, dass ich wieder Endoxan bekommen soll. Wenn es mir damit wieder so geht wie bis zum August 2005 bin ich zufrieden.
Da ich aber arge Probleme mit dem Legen eines Zugangs habe, müsste ich vorher noch einen Port bekommen. Um mir dies zu ersparen, steht jetzt die Überlegung an, dass ich das Endoxan alle Paar Wochen anstelle von einem Tropf als Tabletten einnehmen soll. Endgültig haben sie sich aber noch nicht dazu entschieden.
Bisher habe ich darüber noch nichts gehört, dass es so geht. Kennt das vielleicht jemand oder hat es jemand von Euch schon mal so erhalten?
Liebe Grüße und vielen Dank in voraus
Kerstin
Endoxanbolus in Tablettenform - wer hat das schon
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KerstinB. (Archiv)
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Karin (Archiv)
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Re: Endoxanbolus in Tablettenform - wer hat das schon
Hallo Kerstin,
ich habe gerade eine Endoxantherapie mit Tabletten hinter mir.
Hatte bis Oktober 2006 Endoxan 1 x monatlich als Infussion be-
kommen und eigentlich wollte man ab November mit Cellcept an-
fangen. Auch bei mir ist es schon sehr schwierig eine Leitung
zu legen. Nach einer Verkühlung bekam ich einen Schub - MW
in der Lunge - und wurde während meines Krankenhausaufent-
haltes auf Endoxan in Tablettenform umgestellt. Natürlich
wieder in Verbindung mit hochdos. Cortison. Die Tabletten
waren für mich unangenehmer als die Infussion. Hatte gleich
eine oberflächliche Venenentzündung und mit der Blase auch
einige Probleme. Die Dosierung war 4 x a 50 mg und nach
2 Wochen 2 x 50 mg. Auch ein Port wollten sie mir einsetzten,
das ging aber ganz daneben. Nach über 2 Stunden hat der
Chirurg aufgegeben, weil er keine passende Vene fand. Jetzt
wollen sie es Ende Jänner nochmals versuchen. Habe mit
mehreren Leuten gesprochen die das haben und alle waren
eigentlich begeistert. Ich bin noch skeptisch, warum du auch ?
Allerdings gibt es bei mir auch immer Probleme bei der Blut-
abnahme und da geh ich verhältnismäßig oft hin. Mindestens
1 x monatlich.
Seit ein paar Tagen nehme ich jetzt Cellcept und wenn ich es
vertrage und ansprechen sollte, dann setzt man das Cortison
ab. Wäre sehr froh, denn ich hab schon sehr viel zugenommen
und das macht mich ganz fertig.
Liebe Grüsse
Karin
ich habe gerade eine Endoxantherapie mit Tabletten hinter mir.
Hatte bis Oktober 2006 Endoxan 1 x monatlich als Infussion be-
kommen und eigentlich wollte man ab November mit Cellcept an-
fangen. Auch bei mir ist es schon sehr schwierig eine Leitung
zu legen. Nach einer Verkühlung bekam ich einen Schub - MW
in der Lunge - und wurde während meines Krankenhausaufent-
haltes auf Endoxan in Tablettenform umgestellt. Natürlich
wieder in Verbindung mit hochdos. Cortison. Die Tabletten
waren für mich unangenehmer als die Infussion. Hatte gleich
eine oberflächliche Venenentzündung und mit der Blase auch
einige Probleme. Die Dosierung war 4 x a 50 mg und nach
2 Wochen 2 x 50 mg. Auch ein Port wollten sie mir einsetzten,
das ging aber ganz daneben. Nach über 2 Stunden hat der
Chirurg aufgegeben, weil er keine passende Vene fand. Jetzt
wollen sie es Ende Jänner nochmals versuchen. Habe mit
mehreren Leuten gesprochen die das haben und alle waren
eigentlich begeistert. Ich bin noch skeptisch, warum du auch ?
Allerdings gibt es bei mir auch immer Probleme bei der Blut-
abnahme und da geh ich verhältnismäßig oft hin. Mindestens
1 x monatlich.
Seit ein paar Tagen nehme ich jetzt Cellcept und wenn ich es
vertrage und ansprechen sollte, dann setzt man das Cortison
ab. Wäre sehr froh, denn ich hab schon sehr viel zugenommen
und das macht mich ganz fertig.
Liebe Grüsse
Karin
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Stine (Archiv)
- Beiträge: 611
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Endoxanbolus in Tablettenform - wer hat das schon
Hallo Karin,
hast du das Endoxan JEDEN Tag genommen? Kerstin möchte nämlich wissen, ob hier jemand das neue Schema kennt: EINMAL IM MONAT hochdosiert ENDOXAN-TABL.
Liebe Grüsse an alle - Stine
hast du das Endoxan JEDEN Tag genommen? Kerstin möchte nämlich wissen, ob hier jemand das neue Schema kennt: EINMAL IM MONAT hochdosiert ENDOXAN-TABL.
Liebe Grüsse an alle - Stine
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Karin (Archiv)
- Beiträge: 25
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Endoxanbolus in Tablettenform - wer hat das schon
Hallo Stine
Hab das Edoxan jeden Tag genommen.
LG
Karin
Hab das Edoxan jeden Tag genommen.
LG
Karin
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KerstinB. (Archiv)
- Beiträge: 37
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Endoxanbolus in Tablettenform - wer hat das schon
Hallo Karin!
Wie Stine schon geschrieben hat, meinte ich es doch etwas anders mit der Frage. Anstelle dem Tropf alle vier Wochen die gleiche Menge als Tablette einnehmen alle vier Wochen. Ach ja, noch zur Info. Ich habe eine Mesna-Allergie, d.h. ich muss Endoxan ohne Blasenschutz einnehmen.
Trotz allem Danke für Deine Antwort. Endoxan jeden Tag habe ich zu Beginn fast ein 1/2 Jahr bekommen (150 mg tgl.).
Das mit Port ist so eine Sache. Bisher habe ich auch von jedem gehört, der das hat, dass er froh darüber ist. Ich mag nur derzeit einfach keine OP haben - passt mir zeitlich nicht. Das Semester neigt sich zum Ende und ich muss noch Hausarbeiten schreiben. Und den Gedanken, dass ein Katheter dauerhaft ins Herz geht, finde ich eigentlich auch nicht so prickelnd. Aber ich denke, dass lässt sich nicht vermeiden. Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt musste ich deswegen sogar die 500 mg Cortison, die ich als SToß bekommen habe, in Tablettenform einnehmen (DAS WAR VIELLEICHT EKLIG!!) Es hat da keiner geschafft, den Zugang zu legen. Sie haben es immer wieder probiert, jeweils über mehrere Stunden.
Liebe Grüße
Kerstin
Wie Stine schon geschrieben hat, meinte ich es doch etwas anders mit der Frage. Anstelle dem Tropf alle vier Wochen die gleiche Menge als Tablette einnehmen alle vier Wochen. Ach ja, noch zur Info. Ich habe eine Mesna-Allergie, d.h. ich muss Endoxan ohne Blasenschutz einnehmen.
Trotz allem Danke für Deine Antwort. Endoxan jeden Tag habe ich zu Beginn fast ein 1/2 Jahr bekommen (150 mg tgl.).
Das mit Port ist so eine Sache. Bisher habe ich auch von jedem gehört, der das hat, dass er froh darüber ist. Ich mag nur derzeit einfach keine OP haben - passt mir zeitlich nicht. Das Semester neigt sich zum Ende und ich muss noch Hausarbeiten schreiben. Und den Gedanken, dass ein Katheter dauerhaft ins Herz geht, finde ich eigentlich auch nicht so prickelnd. Aber ich denke, dass lässt sich nicht vermeiden. Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt musste ich deswegen sogar die 500 mg Cortison, die ich als SToß bekommen habe, in Tablettenform einnehmen (DAS WAR VIELLEICHT EKLIG!!) Es hat da keiner geschafft, den Zugang zu legen. Sie haben es immer wieder probiert, jeweils über mehrere Stunden.
Liebe Grüße
Kerstin
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Endoxanbolus in Tablettenform - wer hat das schon
Hallo Kerstin, ja es gibt in der Tat die Möglichkeit, einen Endoxanstoß als Tablette zu nehmen, das ist in Deutschland weniger geläufig, aber in England z.B. häufiger angewandt. Also man nimmt dann 600 oder 800 mg, je nachdem, welche Dosis für Sie vorgesehen ist als Tabl. an einem Tag auf einmal morgens, dann die gleichen Blasenschutzmaßnahmen wie unter flüssiger Endoxan-Stoßtherapie, also Hinzugabe, dann auch als Tablette von Urimitexan (Mesna). Das geht, die Abständen sollten möglichst 3 Wochen nicht überschreiten. Zwischendurch ebenfalls am 8., 10,. und 12. Tag Blutbidkontrolle
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller