Medikation nach Endoxan-Behandlung
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Martin (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hallo,
eine Frage an alle mw-Patienten und an Frau Dr. Reinhold-Keller:
Ist es unter allen Umständen geboten, daß mw-Patienten, die 6 Endoxan-Stöße hinter sich haben (und danach gute Laborwerte aufweisen) im Anschluß an die Endoxan-Behandlung auf ein Medikament wie Imurek oder MTX o.ä umgestellt werden ? Oder reicht unter Umständen auch eine Behandlung allein mit Cortison ? Gibt es hierzu Erfahrungswerte ?
Gruß von Martin
eine Frage an alle mw-Patienten und an Frau Dr. Reinhold-Keller:
Ist es unter allen Umständen geboten, daß mw-Patienten, die 6 Endoxan-Stöße hinter sich haben (und danach gute Laborwerte aufweisen) im Anschluß an die Endoxan-Behandlung auf ein Medikament wie Imurek oder MTX o.ä umgestellt werden ? Oder reicht unter Umständen auch eine Behandlung allein mit Cortison ? Gibt es hierzu Erfahrungswerte ?
Gruß von Martin
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martin (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
hallo martin ich bin tom wurde von endoxan auf imurek und decortin umgestellt.mir geht es gut dabei.
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Matthias (Archiv)
- Beiträge: 22
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hallo Martin,
ich hab meine erste Endoxan-Infussion erhalten und gut vertragen. Mein Rheumadoc aus der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim hat mir vor der Behandlung mit Endoxan mitgeteilt, daß ich im Anschluss daran MTX erhalten soll.
Ich hab allerdings eine Polyangiitis nodosa.
Eine Basistherapie mit MTX ist bestimmt auch sinnvoller als nur mit Cortison. Du kannst ja vorher auch mal Rückpsrache mit deinem Rheumatologen oder Arzt halten.
Viel Glück.
Gruß Matthias
ich hab meine erste Endoxan-Infussion erhalten und gut vertragen. Mein Rheumadoc aus der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim hat mir vor der Behandlung mit Endoxan mitgeteilt, daß ich im Anschluss daran MTX erhalten soll.
Ich hab allerdings eine Polyangiitis nodosa.
Eine Basistherapie mit MTX ist bestimmt auch sinnvoller als nur mit Cortison. Du kannst ja vorher auch mal Rückpsrache mit deinem Rheumatologen oder Arzt halten.
Viel Glück.
Gruß Matthias
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Nina (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hi Martin!
Zu deiner Frage, ich selber habe 6 X Endoxan bekommen und aufgrund meiner relativ guten Blutwerte und zurückgegangenen Nierenentzündung bin ich jetzt auf 20 mg mtx wöchentlich und 10 mg decortin h umgestellt wurden und ich muss sagen, es gefällt mir besser als endoxan, komme gut damit zurecht. Meine Leberwerte sind auch nicht doll erhöht durch mtx.
VLG Nina
Zu deiner Frage, ich selber habe 6 X Endoxan bekommen und aufgrund meiner relativ guten Blutwerte und zurückgegangenen Nierenentzündung bin ich jetzt auf 20 mg mtx wöchentlich und 10 mg decortin h umgestellt wurden und ich muss sagen, es gefällt mir besser als endoxan, komme gut damit zurecht. Meine Leberwerte sind auch nicht doll erhöht durch mtx.
VLG Nina
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Heiko (Archiv)
- Beiträge: 28
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hallo,
also auch ich bin nach 6x Endoxan auf Immurek (150mg) umgestellt worden und habe es soweit hut vertragen, die Leberwerte ziehen nun an.
Aber zur Frage bleibt zu sagen, dass mir meine Rheumatolgoen erklärt haben, dass Cortison nur die Entzündungn im Körper zurück hält, ein Immunsenkendes Mittel (immurek, MTX o.a.) aber notwendigerweise einzunehmen ist, um das durch den Wegener überschießend arbeitende Immunsystem "unten " zu halten, so dass es nicht zu neuen Entzündugen in den Organen kommen kann.
Cortison alles wird es wohl, zumindest in den ersten Jahren nach dem Endoxan nicht schaffen, ob dann ein Ausschleichen des Immunsupressivums möglich ist, soll vom Einzelfall abhängen und ist in Studien wohl noch nicht vollständig geklärt.
also auch ich bin nach 6x Endoxan auf Immurek (150mg) umgestellt worden und habe es soweit hut vertragen, die Leberwerte ziehen nun an.
Aber zur Frage bleibt zu sagen, dass mir meine Rheumatolgoen erklärt haben, dass Cortison nur die Entzündungn im Körper zurück hält, ein Immunsenkendes Mittel (immurek, MTX o.a.) aber notwendigerweise einzunehmen ist, um das durch den Wegener überschießend arbeitende Immunsystem "unten " zu halten, so dass es nicht zu neuen Entzündugen in den Organen kommen kann.
Cortison alles wird es wohl, zumindest in den ersten Jahren nach dem Endoxan nicht schaffen, ob dann ein Ausschleichen des Immunsupressivums möglich ist, soll vom Einzelfall abhängen und ist in Studien wohl noch nicht vollständig geklärt.
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hallo Martin, ja, da ist die Datenlage ganz klar, dass man nach Endoxan unbedingt die Therapie mit etwas "weicherem" fortsetzen muss, sonst ist die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall im ersten Jahr fast 80%!!!
Also da gibts keine Alternative!
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Also da gibts keine Alternative!
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
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´thomas (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Und wie lange muss die weiche Therapie weitergeführt werden?
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hallo Thomas, da ist die Datenlage weniger eindeutig. Wir halten es so, mindestens ein Jahr die volle Dosis der Remissionserhaltenden Therapie, dann ganz vorsichtige Dosisreduktion, z.B beim MTX nach einem Jahr, Reduktion UM 2.5mg alle 3 Monate. Also sehr vorsichtig!
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
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Martin (Archiv)
- Beiträge: 19
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Liebe Frau Reinhold-Keller, liebe Thomas, Nina, Heiko, Matthias und Tom,
danke für die Antworten auf meine Anfrage. Ich muß mich wohl damit abfinden, für lange Zeit Medikamente zu mir zu nehmen.
Martin
danke für die Antworten auf meine Anfrage. Ich muß mich wohl damit abfinden, für lange Zeit Medikamente zu mir zu nehmen.
Martin
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Marianne (Archiv)
- Beiträge: 27
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Medikation nach Endoxan-Behandlung
Hallo Martin,
bei mir wurde der MW vor 15 Jahren festgestellt. Ich habe 2 Jahre Endoxan genommen, 13 Jahre Imurek, von März bis August d.J. Endoxan und dann wieder Umstellung auf Imurek. Die Medikamente gehören einfach zum Frühstück dazu wie der Kaffee. Man gewöhnt sich daran.
bei mir wurde der MW vor 15 Jahren festgestellt. Ich habe 2 Jahre Endoxan genommen, 13 Jahre Imurek, von März bis August d.J. Endoxan und dann wieder Umstellung auf Imurek. Die Medikamente gehören einfach zum Frühstück dazu wie der Kaffee. Man gewöhnt sich daran.