Endoxan Behandlung

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Sigmar (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Endoxan Behandlung

Beitrag von Sigmar (Archiv) »

Hallo,

bei meiner Frau wird ab Montag mit einer Endoxanbehandlung begonnen,es sollen erst einmal 3 Behandlungen gemacht werden.

Sie wird wegen eines Verdachts einer Vaskulitis behandelt.

Eine Vaskulitis konnte bei der Biopsie nicht 100 % nachgewiesen

werden.

Die Entzündungen sitzen im Kurzzeitgedächtnis. Seit zwei Tagen wurden wir vom Arzt genau in Kenntnis gesetzt.

Allerdings entstehen immer neue Fragen und der hier gemachte

Erfahrungsaustausch hat mich dazu veranlasst am Forum teil zunehmen.Vielleicht kann mir jemand bei meiner Frage behilflich sein !

Hauptsächlich möchte ich momentan in Erfahrung bringen wie es mit dieser Behandlung mit den Nebenwirkungen ist.
Kalle (Archiv)
Beiträge: 77
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Kalle (Archiv) »

Hallo Sigmar ich bekam auch 3 mal Endoxan, hatte bis auf Krämpfe in den Füssen garkeine Nebenwirkungen. Leider stiegen meine Leberwerte an das die Sache abgebrochen werden musste. Geplant waren 6 Infusionen. Also macht euch nicht verrückt, bei den meisten wo man liest gibts kaum Beschwerden.
Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo Sigmar,

ich habe zuerst 8x Endoxan-Infusionen bekommen mit 1 g, die habe ich zum Schluss nicht mehr allzu gut vertragen. Danach bekam ich 7 Mo. 100 bis 150 mg Endoxan-Tbl., aber die habe ich soweit gut vertragen, ausser den sinkenden Leukozyten-Werten ging alles problemlos. Auf alle Fälle müsst ihr auf eine ausreichende Flüssigkeitzufuhr achten und an dieses Uromitexan.

Aber sicherlich wisst ihr das schon alles okay?

Ansonsten gute Besserung.

LG Simone
Martin S. (Archiv)
Beiträge: 14
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Martin S. (Archiv) »

Hallo Simone..

Ich hätte da mal ne Frage an dich wegen des Uromitexan.

Du nimst das doch auch. Wie immst Du es denn? Mir wurde gesagt das ich es auch oral einnehmen kann. aber es steht drauf für injektionszwecke. Aber ich kann mir einfach keine Spritze geben. egal wie gross die nadel wäre. Ich nehme auch 150 mg Endoxan seit mitte 08.06 und vertrag es ganz gut. Meine Freundin ist immer wieder überrascht wie gut es mir doch wieder geht. Nur mein ursprüngliches Gewicht hab ich wohl bald wieder. Aber lieber Halbwegs fit als Dünn sag ich mir immer.

Viele Grüße aus dem Saarland

Martin
Sigrid (Archiv)
Beiträge: 65
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Sigrid (Archiv) »

Hallo;



ich habe erst einmal Endoxan ( Freitag ) bekommen!Mir ging es dann am Samstag - insbesondere- und am Sonntag sehr schlecht! Ich habe so sehr erbrochen, dass ich noch nicht einmal Flüßigkeit- wie Tee, etc. beibehalten konnte! Ich habe vorweg eine Tablette bekommen für den " Harnbereich ", was es genau war weiss ich noch leider nicht, da ich erst morgen meinen Arztbericht bekomme! Dieses Uromitexan- was ist das und ist es wichtig einzunehmen- und wie nheme ich es ein? Ehrlich gesagt habe ich etwas Angst vor dem nächsten mal - in drei Wochen- oder heißt erbrechen, dass ich das Endoxan nicht vertrage?



Liebe Grüße Sigrid
Stine (Archiv)
Beiträge: 611
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Stine (Archiv) »

Hallo Martin,

das Uromitexan habe ich nur bekommen, als ich Endoxan-Infusionen erhalten habe. Bei Endoxan als Tabl. nicht mehr.
Stine (Archiv)
Beiträge: 611
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Stine (Archiv) »

Hallo Sigrid,



die meisten Endoxan-Infusionen habe ich so lala überstanden ohne zu erbrechen und zwar indem vorher die Venen mit Traubenzuckerlösung "bewässert" wurden und ich schon vorab eine Infusion mit Zofran bekommen habe. So hielt sich die Übelkeit in Grenzen. Auch nach der Infusion noch einige Zofran-Tabl. in Verbindung mit Paspertin. Das Uromitexan bekam ich vor der Infusion und nochmals 2 Std. später und dann nochmals 4 Std. später für den Blasenschutz.
Sigrid (Archiv)
Beiträge: 65
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Sigrid (Archiv) »

Hallo Stine,



danke!Ehrlich gesagt habe ich etwas Angst vor der neuen Infusion! Da ich nur vorab einen Blasenschutz bekommen habe, werde ich mal mit meinem Arzt sprechen- ob bei mir nicht auch Traubenzucker gegeben werden kann!? Waren schon sehr heftige Tage!



Danke Sigrid
Peter Zelewski (Archiv)
Beiträge: 26
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Peter Zelewski (Archiv) »

Hallo Sigmar,

das Endoxan soll die Anzahl der Leukozythen im Blut auf die Normalzahl zwischen 4000 und 8500 senken. Ist die Vaskulitis aktiv oder sehr aktiv, liegt die Anzahl der Leukos über bis weit über 8500. Bei Ihrer Frau, bei der der Bolus vorgesehen ist, der im Abstand von 3 Wochen gegeben wird, tritt die Wirkung des Endoxan nach ca. 10 Tagen ein. Um diesen Zeipunkt wird kontrolliert, wie hoch die Leukozythenanzahl ist. Ist sie zu niedrig, ist man Infektanfällig, was eine der Nebenwirkungen ist. Endoxaneinnahme kann zu eitrigen Blasenentzündungen führen. Deswegen wird Ihrer Frau Uromitexan als Blasenschutmittel gegeben. Das Klinikum, in dem Ihre Frau den Bolus bekommt, wird Ihr die der Endoxanmenge entsprechende Dosis geben, entweder als Injektion oder in Wasser o.ä. verdünnt.

Ich bin momentan in Behandlung mit Endoxan (Tagesdosen) und Uromitexan und kann beide Mittel gut vertragen.

Ihrer Frau und Ihnen alles Gute

Peter Zelewski
Sigmar (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan Behandlung

Beitrag von Sigmar (Archiv) »

Hallo erstmal vielen Dank an alle für die Antworten.

Jetzt liegt es daran einmal abzuwarten was sich bei meiner Frau

einstellt.Was mir mehr Sorgen bereitet wenn sie nach hause kommt

und erstmal dann alleine ist wie es sich hier verhält.

Es waren schone einige Ausfallerscheinigungen da, wo sie nicht mehr wußte was mit ihr los ist.Diese Anfälle haben meistens eine Dauer von 2 Stunden.Diese Störungen waren aber vor der Behandlung.

Es half hier nur zuhören und die von ihr gestellten Fragen

mehrmals zu beantworten bis dann wieder Ruhe in ihr einkehrte.

Da ich berufstätig bin und nur zu Mittag nach hause komme werde ich mir jetzt mal bei der Aok Informationen einholen was es für Möglichkeiten einer momentanen häuslichen Betreung gibt.

Mittags ist dann wenigsten einer unserer Söhne bei ihr.

Um sich mehr mit dieser Krankheit auseinander zu setzen habe ich mir als erstes das Buch von Dr.Eva Reinhold -Keller bestellt um überhaupt weitere gezielte Informationen zu bekommen.

Nochmals herzlichen Dank für die Antworten.

Sigmar
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