Etwas ängstlich und verunsichert lese ich gerade in diesem Forum, und hoffe die ganze Zeit nur, dass meine BlutsenkungsErgebnisse morgen keine erhöhten Werte ergeben
Aber ich stelle mich vielleicht erst einmal vor!
Ich bin 46 Jahre alt, eigentlich Rheinländerin (Kölle
Seit etwa dreieinhalb Monaten habe ich durchgehend Kopfschmerzen(schon morgens im Bett!), die inzwischen durch keine Schmerzmittel der NSAR Gruppe mehr linderbar sind.
Weitere Symptome:
-starke Augenschmerzen/ Augendruck, im Laufe des
Tages stärker werdend, teilweise Sehstörungen
-Bindehautreizung
-Nackenschmerzen, sehr verhärtete Muskulatur, Muskelkater Gefühl
-geschwollene Schläfenarterien, teilweise druckempfindlich
-Tinnitus
-komplett abgeschlagen, keine Kraft
-schnelle Überlastung, Konzentrationsminderung
-mitunter Schwindel
-Geräusche- und Lichtempfindlichkeit
-Parästhesien in Gesicht Hinterkopf Händen
-schwankender Blutdruck (draußen teilweise 142 zu 110, drinnen manchmal nur 109 zu 65)
Nachdem ich nun mehrere Wochen von Fachmann zu Fachfrau gelaufen bin (Allgemeinarzt, Neurologe, HNO-Arzt, Zahnarzt, Kieferchirurg, anderer Allgemeinarzt, Neurochirurg, Orthopäde, manuelle Therapie, Osteopathin, Augenarzt) hat mir heute ein Allgemeinarzt vorgeschlagen, mich mit Cortison zu behandeln und hat eine Blutsenkung gemacht plus meine Schläfenarterien abgetastet. Nachdem ich erstmal dankend abgelehnt habe, habe ich zu Hause diese Begriffe Arterie + Cortison + Blutsenkung eingegeben und bin auf diese große Arterien Krankheit gestoßen.
Ich hoffe natürlich, das meine Blutsenkung morgen genau -wie mein CRP-Wert- normal ist.
Auch wenn ich seit Wochen unbedingt wissen möchte, was mir denn solche fürchterlichen dauerhaften Beschwerden bereitet, war ich trotzdem nicht darauf gefasst, dass es auch so etwas Schlimmes sein könnte.
Wie gesagt, ich weiß noch gar nicht, ob ich eine Gefäßerkrankung habe. Aber dennoch wollte ich hier nicht stumm bleiben.
Vielleicht hat jemand auch eine Idee zu meinen Symptomen!? Oder vielleicht hat jemand auch noch Fragen, die die Diagnose in eine Richtung erleichtern???
In den letzten Wochen habe ich leider mit Ärzten nicht sonderlich hilfreiche Erfahrungen gemacht. Sie schicken einen sehr schnell weiter, hören kaum zu und bagatellisieren sehr schnell. Da heißt es dann schnell, "Ach, wenn Sie gerade eine neuen Arbeit angefangen haben, dann hat man ja auch immer ein wenig Stress!"
Aber ich merke, dass egal was es ist, irgendetwas mit meinem Körper grundlegend nicht in Ordnung ist!
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zuviel geschrieben.
Achso, ich habe vergessen zu erzählen, dass die Neurologin ein MRT mit Kontrastmittel im Auftrag gegeben hatte, was allerdings ohne Befund war.
Es war lediglich ein Zufallsbefund eines Bandscheibenvorfalls in der HWS Höhe 4/5 gefunden worden. Allerdings haben die Behandlungen in der manuellen Therapie, Osteopathie, Spritzen in die HWS Bereiche, Reizstromtherapie den Schmerz nicht nachhaltig lindern können, weswegen nun die Vermutung einer Wirbelblockade oder der Schmerz eines Bandscheibenvorfalls fallen gelassen wurde.
Der HNO-Arzt hat eine leichte Sinusitis finden können, die er mit Antibiotikum behandelt hat und die nun weg ist.
Der Zahnarzt sagt, dass es zwar zwei anstehende Wurzelspitzenresektion-Indikationen gibt, diese aber vom Entzündungsherd nicht die Schmerzen erklären können.
Die Wurzelspitzenresektion möchte ich erst dann machen, wenn wirklich sicher ist, dass es keine anderen EntzündungsQuellen im Körper gibt und mein Grundzustand ein besserer ist.
Im Moment fühle ich mich eigentlich dauerhaft wie ausgekotzt
So jetzt habe ich aber ganz viel geschrieben Entschuldigung
Herzliche Grüße aus dem Spessart