Ich bin 35 Jahre jung und wohl nun auch einer der Menschen, die sich mit einer Vaskulitis beschäftigen müssen...
Meine ganze Geschichte geht vermutlich schon seit einigen Jahren....
Bewusst angefangen wohl mit einer Nasenschleimhautentzündung die irgendwie nicht besser wurde... Statt die ohnehin schon kaputte Nase noch mit einer Biopsie zu ärgern, beschloss mein damaliger Hausarzt, erstmal ein Blutbild mit CRP, ANAs und Ancas machen zu lassen... Alles toootal unauffällig, dann halt auch keine Biopsie und siehe da...auf einmal war die Chronische Entzündung weg.... Ein Loch in der Nasenscheidewand ist allerdings geblieben ...
Sonst ging es mir immer gut, daher wurde auch nicht weiter geforscht ... Nun habe ich vor 8 Wochen den Job gewechselt ...und hatte innerhalb einer Woche total dick geschwollene Finger, nach und nach gelb/bläulich unterlaufen Stellen.... Erster Verdacht Allergie,weder Cortison noch antibiotische Salbe half.... zweiter Verdacht..... Irgendwie, irgendwas rheumatisches.....
Bitte Mal einen Termin beim Rheumatologen machen....
20 Rheumatologen im Umkreis von 100 km.
Keiner der vor Dezember (!!!) einen Termin für mich hatte.... Über einen Bekannten bin ich dann bei einem total sympathischen Herrn in unserer Stadt, Montag als Akutfall dazwischen gekommen....
Der checkte mich durch und war sich auch ohne Blutbild recht sicher, dass es sich um eine Vaskulitis oder Kollagenosen handelt....
Tataaaaa....
Nun nehm erstmal 3 Tage lang 30 mg Prednisolon, dann 15 mg für 7 Tage ....usw. bis ich dann bei 5 mg angekommen bin und ich 5 Wochen zur Kontrolle soll...
Fühle mich so, im ersten Moment super aufgehoben dort....aber stehe nun ja doch recht plötzlich mit dieser Diagnose mitten im Leben....
Kann mir noch nicht so richtig vorstellen, was diese Diagnose letzten Endes bedeutet, was sie so mit sich bringt und wie es sich damit lebt....
Freue mich daher, hier dabei zu sein und erfahrene Leute um mich zu haben....
Einen schönen Abend und liebe Grüße