Mein Name ist Laura, bin 20 Jahre alt und habe soeben (nach einem Jahr langwieriger "Sucherei") die Diagnose leukozyklastischer Vaskulitis, bzw. chronische PSH bekommen. Seit über einem Jahr habe ich Petechien an den Beinen und Po. Diese gehen wie bekannt immer Schubweise weg. Letztendlich wurde nur durch eine Gewebeprobe eines aktuten Schubes die Immunkomplex ablagerungen festgestellt. Alle Blutwerte waren zum Glück in Ordnung. Der Verlauf der Schübe und der Abstand, sind zudem immer schlimmer und kürzer geworden (mittlerweile bis zu 2x wöchentlich). Habe auch mittlerweile Gelenkschmerzen und Hörstürze bekommen. Hinzu kommen meist abgeschwollene Beine. Im Endeffekt bin ich froh, endlich eine Diagnose bekommen zu haben. Soll ab morgen einen Monat Cortison (20mg) zur Theraphie nehmen und dies langsam absetzten. Natürlich hoffe ich, dass dies anschlägt, jedoch würde ich mich gerne mit anderen PSH Betroffenen austauschen. Hat jemand Erfahrungen, mit der Wirksamkeit der ersten Einnahme von Cortison? Oder ist es so gut wie unmöglich, dass die Krankheit sofort abschwillt bei der ersten Einnahme. Und hat jemand auch bereits schon in meinem Alter seinen ersten Schub bekommen? Wie ist die Chance, dass man dies irgendwann einmal komplett unterdrücken kann?
Danke schon einmal für alle Antworten. Um ehrlich zu sein, bin ich froh dieses Forum gefunden zu haben. Komme mir nicht mehr wie ein Alien vor
Liebe Grüße! Laura