DHEA

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
euler (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

DHEA

Beitrag von euler (Archiv) »

Hallo wer hat Erfahrungen mit Einnahme von DHEA. Ich habe seit 2012 Takayasu , bin zur Zeit bei 4 mg Methylprednisolon.CRP ist nur noch leicht erhöht,aber mein Gesamtbefinden ist schlecht.Totale Erschöpfung, Muskelschmerzen,Schweißausbrüche,

bin überhaupt nicht belastbar. Nach Blutkontrolle DHEA-S wert viel zu niedrig,ebenso Progesteron. Jetzt soll ich täglich 25 mg DHEA nehmen und 1mg Progesteron und auf Hydrocortison umstellen. Geht es jemandem ähnlich.Wäre dankbar über Erfahrungen und Hinweise.
Ali74 (Archiv)
Beiträge: 65
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: DHEA

Beitrag von Ali74 (Archiv) »

Hallo Euler,



Welcher Arzt hat dir dhea verordnet Eine Freundin von mir hat es bekommen, jedoch vom gyn. Ihr wert war erniedrigt wg.,cortison dauereinnahhme. Sie benötigt es wg. Kinderwunsch/ schwangerschaft.



Lg ali
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: DHEA

Beitrag von Ingeborg »

Hallo euler,

das, was das Netz für mich als Info hergab ist, dass es sich bei DHEA um den Hauptvorläufer der Geschlechtshormonproduktion handelt. Es sollte der Arzt jahrelange Erfahrung damit haben. Ich denke, ein "Spiel" mit Hormonen ist nicht unproblematisch...

Außerdem sollte vor der Einnahme unbedingt eine Nierenrindeninsuffiziens ausgeschlossen werden, die zwar gleiche Erscheinungen macht, jedoch ein schwieriges und unbehandelt gefährliches Krankheitsbild ist.

Deine Beschwerden können auch von der TA kommen, die, falls sie anders eingestellt würde, z.B. durch die Gabe von RoActemra, sich bessern können.

Paß auf Dich auf.

Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
euler (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: DHEA

Beitrag von euler (Archiv) »

Liebe Ingeborg,danke für die Antwort. Mein DHEA liegt bei 6 normale Referenzwerte 19 bis 200 in dem untersuchenden Labor. Deshalb soll ich es zu führen. Bin mir aber unsicher, obwohl ein Endokrinologe es verordnet. Ich habe mich im Netz auch darüber informiert. In den USA wird es wohl als Nahrungsergänzungsmittel gehandelt, als sogenannter "Jungbrunnen ". Außerdem meinte diese Ärztin ich soll von Methylprednisolon auf Hydrocortison umstellen. Hast du hierzu eine Info für mich,ob das besser ist. Bei meinem Rheumatologen habe ich leider erst im November einen Termin. Zusätzlich nehme ich noch L-Thyroxin und Bisoprolol und Östrogen. Mein Körper ist ziemlich durcheinander, Herzrasen,Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung. Bin für jeden Hinweis dankbar. Schönen Sonntag.
euler (Archiv)
Beiträge: 10
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: DHEA

Beitrag von euler (Archiv) »

Hallo Ali, meinen Gyn habe ich dazu auch befragt. Er meinte ich könne es versuchen und würde schon merken,ob es mir gur tut. Keine befriedigende Antwort.
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: DHEA

Beitrag von Ingeborg »

Hallo euler,

es gibt so viele unterschiedliche Cortison-Präparate, die sicher alle am richtigen Ort (=Körper bei entsprechender Erkrankung oder wegen besserer Verträglichkeit) ihre Berechtigung haben. Zur Beantwortung Deiner Frage braucht´s deshalb wohl eines Spezialisten. Aber immerhin weiß ich jetzt, dass Du in Behandlung eines Endokrinologen bist und von ihm der Vorschlag kommt.

Je mehr sich die Medizin spezialisiert, umso eher sehen sie ein Problem nur aus einem, nämlich ihrem Blickwinkel; jeder sieht also nur das, was er kennt.



Weil ich Laie bin, dies unter Vorbehalt:

so, wie ich las, soll Hydrocortison das körpereigene Cortisol sein, relativ schwach wirksam und eher bei einer Nebennierenrindeninsuffizienz gegeben werden und nicht oder weniger auf entzündliche Vorgänge wirken. Ob Dir das dann auch bei Deiner TA helfen wird, wofür wohl Methylprednisolon geeignet ist, ist die Frage, die sich mir dabei stellt.

DHEA kann man hier ebenfalls als Nahrungsergänzungsmittel erhalten. Ob es ein Jungbrunnen ist (wie so vieles;), kann ich nicht beurteilen, bezweifle es allerdings. Bin mit Hormontherapien allgemein aber sehr vorsichtig. Auf der andern Seite: wenn dem Körper etwas (lebens-)Wichtiges fehlt, muß es zugeführt werden.



Wahrscheinlich ist es am besten, auch den Rheumatologen mit ins Boot zu holen. Kannst Du ihn vielleicht per e-mail oder telefonisch (auch zur Hormontherapie, zumindest zum Wechsel des Cortisons) fragen? Den Endokrinologen würde ich fragen, was kann passieren, wenn ich die angebotenen Hormone nicht nehme. ...und wie schön wär´s, wenn sich die beiden untereinander verständigen.

Anhand Deiner Beschwerden, für die es verschiedene Ursachen geben kann, kann ich nachvollziehen, wie besch.. es Dir geht und würde gerne helfen können. Du wirst aber verstehen, dass ich mich mangels Ahnung heraushalten muß.

Alles Gute,

Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Antworten