http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/depression-wie-entzuendungen-depressionen-ausloesen-a-1026767.html
Find ich in Bezug auf Vaskulitis auch sehr interessant...vielleicht tut sich da ja was in Richtung Erkenntnis? Oder zumindest Anerkennung?
Entzündungen und Depression
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Administrator
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kletterrose (Archiv)
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Re: Entzündungen und Depression
Guten Morgen
ob dies nun endlich etwas in Richtung Erkenntnis und Anerkennung bringt kann man nur hoffen . Die Entzündungen laufen ab , in welcher Stärke auch immer , zB Haut oder Darm zeigt es , aber die Blutwerte sind in Norm und damit gibt es immer keinen Grund die Dinge glaubhaft rüber zu bringen . Wenn man aber die Befindlichkeiten nicht lindern kann, dann kommt die Psyche . Das ist so , wird aber leider immer ins Gegenteil verkehrt .
Passt aber irgendwie auch in
" M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)"
ob dies nun endlich etwas in Richtung Erkenntnis und Anerkennung bringt kann man nur hoffen . Die Entzündungen laufen ab , in welcher Stärke auch immer , zB Haut oder Darm zeigt es , aber die Blutwerte sind in Norm und damit gibt es immer keinen Grund die Dinge glaubhaft rüber zu bringen . Wenn man aber die Befindlichkeiten nicht lindern kann, dann kommt die Psyche . Das ist so , wird aber leider immer ins Gegenteil verkehrt .
Passt aber irgendwie auch in
" M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)"
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Wattwurm (Archiv)
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Re: Entzündungen und Depression
@ alle
am meisten ärgert mich persönlich immer die Aussage von Ärzten ihre Vasculitis ist in folgenden Organen, dann wird fleissig aufgezählt, mein Körper endet aber nicht am und mit dem Hals sondern mit meinem Kopf
wenn Tabletten im mg bereich grosse Wirkungen auslösen wie viel grösser ist dann die Wirkung entzündlicher Botenstoffe in einem so empfindlichen Organ wie dem Gehirn, eine einfache Logig leider nicht in der Medizin
gruss Wattwurm
am meisten ärgert mich persönlich immer die Aussage von Ärzten ihre Vasculitis ist in folgenden Organen, dann wird fleissig aufgezählt, mein Körper endet aber nicht am und mit dem Hals sondern mit meinem Kopf
wenn Tabletten im mg bereich grosse Wirkungen auslösen wie viel grösser ist dann die Wirkung entzündlicher Botenstoffe in einem so empfindlichen Organ wie dem Gehirn, eine einfache Logig leider nicht in der Medizin
gruss Wattwurm
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S. (Archiv)
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Re: Entzündungen und Depression
Wattwurm, stimme Dir sehr zu. Denke, eine Ursache für die von Dir beschriebene Haltung ist die Zersplitterung der Qualifikationen und Arbeitsbereiche in de Medizin. En Rheumatologe ist zu speziaiisiert, um noch zu wissen, was sich z.B. in der Psychiatrie tut und umgekehrt.
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Ralf N (Archiv)
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Re: Entzündungen und Depression
Das sehe ich genauso: Stichwort ganzheitlich. Viele Mediziner sehen nur die für ihr Fach zutreffenden Symptome, der Psyche wird zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt - klingt wohl zu sehr nach Simulanten...
Meine persönliche Erfahrung geht dahin, dass eine gute Psyche auch immer einen guten körperlichen Zustand mit sich bringt.
Nach der letzten Stresssituation wo wieder starke Symptome wie Blut in der Nase auftraten hatte mir meine Ärztin Medikamente zur Regulierung der Botenstoffe verschrieben und danach sind auch die anderen Symptome wieder abgeklungen.
Mir helfen Medikamente wie Sertralin offensichtlich nicht nur gegen psychische Störungen.
LG
Ralf
Meine persönliche Erfahrung geht dahin, dass eine gute Psyche auch immer einen guten körperlichen Zustand mit sich bringt.
Nach der letzten Stresssituation wo wieder starke Symptome wie Blut in der Nase auftraten hatte mir meine Ärztin Medikamente zur Regulierung der Botenstoffe verschrieben und danach sind auch die anderen Symptome wieder abgeklungen.
Mir helfen Medikamente wie Sertralin offensichtlich nicht nur gegen psychische Störungen.
LG
Ralf
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Wattwurm (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Entzündungen und Depression
@ ralf
Medikamente wie sertralin machen eine sogenannte Distanzierung das heisst das Du Deine Krankheit nicht mehr so wahrnimmst weil sie eine Wahrnehmungsveränderung hervorrufen, d.h. aber nicht das Du weniger krank bist.
Meiner Meinung nach sollte an erster Stelle eine Psychotherapie im Vordergrund stehen um eine aktive Krankheitsbewältigung zu erreichen, und Verhaltesmuster zu korrigieren und cooping Strategien zu entwickeln,
Erst wenn die Psychotherapie nicht hilft und der subjektiv empfunde Krankheitsdruck zu gross für die Psyche ist sollten meiner Meinung nach Psychotropische Medikamente gegeben werden.
Gruss Wattwurm
Medikamente wie sertralin machen eine sogenannte Distanzierung das heisst das Du Deine Krankheit nicht mehr so wahrnimmst weil sie eine Wahrnehmungsveränderung hervorrufen, d.h. aber nicht das Du weniger krank bist.
Meiner Meinung nach sollte an erster Stelle eine Psychotherapie im Vordergrund stehen um eine aktive Krankheitsbewältigung zu erreichen, und Verhaltesmuster zu korrigieren und cooping Strategien zu entwickeln,
Erst wenn die Psychotherapie nicht hilft und der subjektiv empfunde Krankheitsdruck zu gross für die Psyche ist sollten meiner Meinung nach Psychotropische Medikamente gegeben werden.
Gruss Wattwurm