Der Vaskulitistag in Ede/Wageningen in den Niederlanden, der am Samstag, 28.03.2015 stattfindet, ist mit fast 500 angemeldeten Teilnehmern ausgebucht, neue Anmeldungen sind nun nicht mehr möglich.Das diesjährige attraktive Konzept der niederländischen Vaskulitis-Stiftung für den Patiententag ist damit bereits jetzt schon auf breite Zustimmung gestossen.
Mehr Info:
http://www.vasculitis.nl/
Vaskulitistag in Niederlanden komplett ausgebucht!
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S. (Archiv)
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Friedolin (Archiv)
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Re: Vaskulitistag in Niederlanden komplett ausgebucht!
Was ist denn das diesjährige attraktive Konzept und inwiefern unterscheidet es sich?
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S. (Archiv)
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Re: Vaskulitistag in Niederlanden komplett ausgebucht!
Es werden gar keine Vorträge in einem Plenarsaal gehalten, sondern jeder kann sich für je einen Workshop mit einem Spezialisten-Arzt für ein Fachgebiet, bzw. sehr patientenorientierte Fragestellung am Morgen, und einen am Nachmittag einschreiben. Insgesamt stehen 14 (!) verschiedene Workshops zur Verfügung, inkl. eines Workshops Neuigkeiten aus der Wissenschaft und eines Workshops für Angehörige.
Auf keinem Patiententag in Deutschland wurde meines Wissens bisher überhaupt an Angehörige und ihre Fragestellungen gedacht, was aus meiner Sicht die klinische Sicht auf die Dinge in Deutschland anzeigt, während die patientenorientierte Sicht klar erkennt, dass bei so einer Erkrankung immer die ganze Familie bzw. der Partner Mit-Patient ist, was sich natürlich irgendwann auch auf das Wohl des Patienten auswirkt. Es geht also qua Schwerpunkt darum, die Fragen der Patienten UND Angehörigen zu beantworten und miteinander zu diskutieren. Wenn Angehörige mit einbezogen und ernstgenommen werden in ihren ganz eigenen Fragestellungen sehen sie auch eher ihr Eigeninteresse undsind eher bereit, sich für die gemeinsame Sache zu engagieren - etwas, was hier in Deutschland praktisch überhaupt nicht der Fall ist. Das niederländische Konzept ist Patienten- und Familien-/Partnerschafts-orientierter und integrierter.
Die hohe Zahl der Anmeldungen zeigt ja, dass die Menschen sich davon angesprochen fühlen.
Mittags gibt es ein gemeinsames Buffet und 30 Minuten vor Anfang der Veranstaltung steht schon der Kaffee für jeden bereit - das sind die Gelegenheiten, um untereinander Kontakte zu knüpfen und miteinander persönlich ins Gespräch zu kommen.
Die Einschreibung war sehr einfach und bequem, über die Website, mit Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte, Überweisung oder Paypal. Die Kosten betragen 25€/Person inkl. Essen, Kaffee und Parkplatz.
Wo noch evtl. weitere Unterschiede sind, kann ich Dir erst nach dem Patiententag sagen, er muss ja nun erstmal stattfinden.
Auf keinem Patiententag in Deutschland wurde meines Wissens bisher überhaupt an Angehörige und ihre Fragestellungen gedacht, was aus meiner Sicht die klinische Sicht auf die Dinge in Deutschland anzeigt, während die patientenorientierte Sicht klar erkennt, dass bei so einer Erkrankung immer die ganze Familie bzw. der Partner Mit-Patient ist, was sich natürlich irgendwann auch auf das Wohl des Patienten auswirkt. Es geht also qua Schwerpunkt darum, die Fragen der Patienten UND Angehörigen zu beantworten und miteinander zu diskutieren. Wenn Angehörige mit einbezogen und ernstgenommen werden in ihren ganz eigenen Fragestellungen sehen sie auch eher ihr Eigeninteresse undsind eher bereit, sich für die gemeinsame Sache zu engagieren - etwas, was hier in Deutschland praktisch überhaupt nicht der Fall ist. Das niederländische Konzept ist Patienten- und Familien-/Partnerschafts-orientierter und integrierter.
Die hohe Zahl der Anmeldungen zeigt ja, dass die Menschen sich davon angesprochen fühlen.
Mittags gibt es ein gemeinsames Buffet und 30 Minuten vor Anfang der Veranstaltung steht schon der Kaffee für jeden bereit - das sind die Gelegenheiten, um untereinander Kontakte zu knüpfen und miteinander persönlich ins Gespräch zu kommen.
Die Einschreibung war sehr einfach und bequem, über die Website, mit Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte, Überweisung oder Paypal. Die Kosten betragen 25€/Person inkl. Essen, Kaffee und Parkplatz.
Wo noch evtl. weitere Unterschiede sind, kann ich Dir erst nach dem Patiententag sagen, er muss ja nun erstmal stattfinden.
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Friedolin (Archiv)
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Re: Vaskulitistag in Niederlanden komplett ausgebucht!
Hört sich wirklich ganz gut an. Da ich kein Niederländisch spreche, nutzt es mir so nichts. Das sich in Deutschland BB davon eine Scheibe abschneidet wäre wünschenswert. Noch besser wäre natürlich ein entsprechendes Kompetenzzentrum in der Mitte.
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S. (Archiv)
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Re: Vaskulitistag in Niederlanden komplett ausgebucht!
Der Vaskulitistag in den Niederlanden war eine ausgesprochen gute Veranstaltung, und hat gezeigt, wieviel mehr erreicht werden kann für Patienten, wenn man sich national als Vaskulitisbewegung organisiert. Wir haben viel gelernt, und das in sehr angenehmer Atmosphäre.
Mehr dazu auf dem nächsten Treffen von Pro Vaskulitis in Essen im April.
Alle Mitglieder von Pro Vaskulitis, die in Ede waren, senden hiermit der Vaskulitis Stiftung Niederlande und der Kerngruppe von Organisatoren und ihren Ehepartner, die so viel für alle geleistet haben, sowie allen Helfern ihren Dank für ihr Engagement, ihre Arbeit und Spenden von Freizeit für die Vaskulitis-Sache!
Mehr dazu auf dem nächsten Treffen von Pro Vaskulitis in Essen im April.
Alle Mitglieder von Pro Vaskulitis, die in Ede waren, senden hiermit der Vaskulitis Stiftung Niederlande und der Kerngruppe von Organisatoren und ihren Ehepartner, die so viel für alle geleistet haben, sowie allen Helfern ihren Dank für ihr Engagement, ihre Arbeit und Spenden von Freizeit für die Vaskulitis-Sache!
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ben1951 (Archiv)
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Re: Vaskulitistag in Niederlanden komplett ausgebucht!
Ich will mich bei S. anschliessen es war ein erfolgreiche Tag. Die versorgung und organisation war wunderbar. Eigentlich solte so ein Tag auch in jedes Bundesland in Deutschland stattfinden.