Schon länger ist bekannt, dass empfindliche Nasen sehr nützlich sein können. Raten können, wenn entsprechend trainiert, Sprengstofffallen entdecken. Hunde erschnüffeln, ob ihren Menschen ein epileptischer Anfall droht.
Mittlerweile haben Forscher und Ingenieure "künstliche Nasen" entwickelt, vom Handgerät bis zum Großgerät, im Preissegment von 10.000 Euro bis zu 3-400.000 Euro. Diese Geräte besitzen alle Sensoren, die, wenn entsprechend eingestellt und geeicht, auch in der Lage sein können, Krankheiten zu erschnüffeln. Die Voraussetzung ist, dass wissenschaftlich erforscht ist, welcher Geruchsstoff wann in welchem Zusammenhang mit der betreffenden Krankheit steht.
Der Lungenfacharzt Dr. Rembert Koczulla von der Universität Marburg arbeitet bereits an einer elektronischen Nase für Asthma-Patienten. Da wir hier im Forum bereits zusammen festgestellt haben, dass auch bei Vaskulitis-Patienten eine Körpergeruchsänderung auftritt vor /im Zuge eines Schubs, wäre eine Früherkennung mit Hilfe einer elektronischen Nase meines Erachtens denkbar!
Mehr Info zu Dr. Rembert Koczulla:
http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_pne/umr_pne_team.php?id=133
Elektronische Nasen in der Entwicklung
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