Ich bin 29 Jahre alt und die Diagnose ANCA - assoziierte Kleingefäßvaskulitis, Glomerulonephritis, Polyathritis wurde bei mir nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt 20kg Gewichtsverlust und unzähligen Schmerzattacken im rechten Unterbauch und an den peripheren Nerven (mit Fußheberlähmung und starker Polyneuropathie in den Fingern) im Sommer 2012 gestellt. Behandelt werde ich in der Uniklinik Essen Abteilung Nephrologie, wo ich mich gut aufgehoben fühle.( 5x Endoxan, Immungloboline, Cortison und CellCept Therapie )
Seit 4 Wochen ca. habe ich Beschwerden die ganz anders sind, als damals die Diagnose gestellt wurde. Absolute Müdigkeit (mein einziges Ziel ist es, dass es Abend wird und ich mich wieder ins Bett legen kann)und dass mir diffus am Körper Muskeln schmerzen. Erst mein Bein, wo ich die Fußheberlähmung habe und dann die Oberarme und die Oberschenkel und die Waden... jämmerlich, nicht wahr
Einmal in der Woche sieht der Arzt mich in der Uni. Seit gestern nehme ich Cortison 30mg (langsam hochdosiert)und seit heute fühle ich mich etwas besser.
Er sagt diese Symptome weisen alle auf einen Schub hin, obwohl es noch keine Blutbildveränderung gab.
Die Ergebnisse von gestern erfahre ich erst heute Nachmittag.
Ist bei euch auch so? Schub ohne passendes Labor? Unterschiedliche Symptome von Attacke zu Attacke?
Ich bin von Beruf Krankenschwester. Eigentlich ein aktiver Mensch und kann es mir nur schwer erklären, warum ich mich so abgeschlagen fühle ohne dass mein Blut darauf reagiert
Wenn es ein Schub ist, hat wohl zu viel Stress auf der Arbeit alles ausgelöst, da ich in letzter Zeit eine etwas andere Tätigkeit machen musste, wo ich den Arbeitstag über nur auf den Beinen war (sonst halb laufende, halb sitzende Tätigkeit , Stunden schon auf eine 60% Stelle reduiert, GdB 60).Das habe ich mir jedenfalls so überlegt.
Wodurch wird es bei euch ausgelöst?
Ich bin gespannt auf eure Nachrichten!
LG Butterblume