Hallo,
seit längerem behauptet meine Familie, dass ich zu laut rede. Ich selbst empfinde es nicht so. Andererseits muss ich den Fernseher leiser machen, weil er für mich zu laut ist, für meine Familie wiederum zu leise. Das hört sich alles widersprüchlich an. Aber was ist in meinen Ohren los? Hat die Vaskulutis einen Anteil?
LG
Theresia
Gehör
-
Ralf N (Archiv)
- Beiträge: 435
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Gehör
Hallo Theresia,
da ich vor Jahren auf Grund von stress schon mal einen Hörsturz hatte, der aber ganz gut behandelt wurde und nun im Zusammenhang mit der GPA auch zeitweise das Gefühl von Problemen im rechten Ohr habe hier meine Tips zu dem Hörproblem:
1. Klarheit kann Dir nur ein Hörtest beim HNO-Arzt schaffen - bei mir gibt es da Unterschiede bei den Frequenzen links und rechts.
2. Meine Frau behauptet auch immer dass ich schlecht hören könne - aber nur wenns um unabgenehme dinge geht - sonst kriegte ich alles mit
). Was ich für möglich halte im Zusammenhang mit der Erkrankung ist dass durch die Schwächung der Körper auch mal zeitweise auf Erholung und Sparflamme schaltet und dadurch zeitweise auch das Gehör abschaltet bzw. das Gehirn wenige annimmt.
3. Eigene Hörtests gleiche Quelle (z.B. Kopfhörer mal links und dann rechts ranhalten) kann das Hirn manchmal auch ausgleichen, wenns aber deutlich ist, dass da Unterschiede sind solltest Du sofort zum HNO-Arzt.
Lieber einmal mehr als wenn es zu spät ist. Und bei rechtzeitiger Behandlung mit Medikamenten geht das dann meist ganz gut wieder weg.
Ist natürlich auch davon abhängig ob Du die Wartezeiten beim HNO verkraften kannst - ich bin da nach 1 h Wartezeit aus den Latschen gekippt weil ich nix zu trinken mithatte (kleine Flasche Mineralwasser ist dringende Empfehlung!).
LG
Ralf
da ich vor Jahren auf Grund von stress schon mal einen Hörsturz hatte, der aber ganz gut behandelt wurde und nun im Zusammenhang mit der GPA auch zeitweise das Gefühl von Problemen im rechten Ohr habe hier meine Tips zu dem Hörproblem:
1. Klarheit kann Dir nur ein Hörtest beim HNO-Arzt schaffen - bei mir gibt es da Unterschiede bei den Frequenzen links und rechts.
2. Meine Frau behauptet auch immer dass ich schlecht hören könne - aber nur wenns um unabgenehme dinge geht - sonst kriegte ich alles mit
3. Eigene Hörtests gleiche Quelle (z.B. Kopfhörer mal links und dann rechts ranhalten) kann das Hirn manchmal auch ausgleichen, wenns aber deutlich ist, dass da Unterschiede sind solltest Du sofort zum HNO-Arzt.
Lieber einmal mehr als wenn es zu spät ist. Und bei rechtzeitiger Behandlung mit Medikamenten geht das dann meist ganz gut wieder weg.
Ist natürlich auch davon abhängig ob Du die Wartezeiten beim HNO verkraften kannst - ich bin da nach 1 h Wartezeit aus den Latschen gekippt weil ich nix zu trinken mithatte (kleine Flasche Mineralwasser ist dringende Empfehlung!).
LG
Ralf
-
Friedolin (Archiv)
- Beiträge: 688
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Gehör
Eine veränderung der wahrnehmung oder auch sensibilisierung für geräusche etc. Kann durch medikamente kommen oder auch durch die erkrankung. Bestes beispiel z.b. fibromyalgie. Das kann aber auch nur vorrübergehend sein. Wenn es dich selbst sehr stört kannst du ja einen hörtest machen, wobei es fraglich ist ob dabei was rauskommt. Grüße
-
Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Gehör
Hi Theresia,
Es kann natürlich viele Gründe geben, warum die Familie behauptet, Du würdest zu laut reden. Vielleicht hast Du das Gefühl, sonst nicht gehört/überhört zu werden??;-))
Nun ernsthaft. Wenn Du das Gefühl hast, es sei was mit Deinen Ohren, dann laß das untersuchen. Kann auch ein Paukenerguß sein, der sich bei V. auch gerne mal ergibt. Bei Entzündungen kleiner und mittlerer Gefäße, z.B. GPA, ist bekannt, dass sie zu einer Hörminderung bis -verlust führen kann. Bei mir trat eine ziemliche Hörminderung innerhalb von 2 Monaten ein, und eine schnelle Intervention wäre nötig gewesen.
Also ab zum Arzt -lieber 1x mehr als 1x zu wenig.
LG, Ingeborg
Es kann natürlich viele Gründe geben, warum die Familie behauptet, Du würdest zu laut reden. Vielleicht hast Du das Gefühl, sonst nicht gehört/überhört zu werden??;-))
Nun ernsthaft. Wenn Du das Gefühl hast, es sei was mit Deinen Ohren, dann laß das untersuchen. Kann auch ein Paukenerguß sein, der sich bei V. auch gerne mal ergibt. Bei Entzündungen kleiner und mittlerer Gefäße, z.B. GPA, ist bekannt, dass sie zu einer Hörminderung bis -verlust führen kann. Bei mir trat eine ziemliche Hörminderung innerhalb von 2 Monaten ein, und eine schnelle Intervention wäre nötig gewesen.
Also ab zum Arzt -lieber 1x mehr als 1x zu wenig.
LG, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
-
Meerschwester (Archiv)
- Beiträge: 744
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Gehör
Hallo Theresia,
ich schick dir ne PN, aber ich würde auch sagen, ab zum HNO!
Herzliche Grüße
Meerschwester
ich schick dir ne PN, aber ich würde auch sagen, ab zum HNO!
Herzliche Grüße
Meerschwester
-
S. (Archiv)
- Beiträge: 2490
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Gehör
Theresia, hi,
eine Hörschädigung muss sich nicht über alle Geräuschfrequenzen gleichmäßig auswirken. Bei Altersschwerhörigkeit sind z.B. eher die hohen Frequenzen betroffen. Daher kann es zu Unterschieden im Hören zwischen Dir und Deiner Familie kommen. Beim TV-Hören ist allerdings auch auf die Sitzposition im Verhältnis zu den TV-Lautsprechern zu achten. Da kann man in der einen Sitzecke gut hören, und in der anderen lausig.
eine Hörschädigung muss sich nicht über alle Geräuschfrequenzen gleichmäßig auswirken. Bei Altersschwerhörigkeit sind z.B. eher die hohen Frequenzen betroffen. Daher kann es zu Unterschieden im Hören zwischen Dir und Deiner Familie kommen. Beim TV-Hören ist allerdings auch auf die Sitzposition im Verhältnis zu den TV-Lautsprechern zu achten. Da kann man in der einen Sitzecke gut hören, und in der anderen lausig.