Ich arbeite in der IT-BRANCHE seit vielen Jahren.
Ende letzten Jahres wurde ich beim aufstehen immer steifer.
Ich versuchte so viel Bewegung zu bekommen wie nur möglich (obwohl ich seit mehr als 20 Jahren nicht mehr Rauche mache ich jede Rauchpause mit
Im November bekam ich dann starke schmerzen im rechten schultergelenk, später noch im linken, dann konnte ich morgens meine Finger nicht mehr zur faust ballen.
Meine Hausärztin überwies mich nach einer erfolglosen Woche mit reizstrom an den Chirurgen, der fand nichts und tippte auf eine symptomatische Krankheit.
Der Orthopädie tippte auf Rheuma in den Fingern. Inzwischen war es kurz vor Weihnachten.
Beruflich kamen nun noch zu den 8,4 Stunden Regelarbeitszeit täglich noch 4 Stunden Bereitschaft.
Abends bekam ich Schüttelfrost, Fieber und Kopfschmerzen.
Ibuprophen half mir bis zur Weihnachtswoche, aber das Fieber und starke Schwitzen blieben.
So ließ mich die Hausärztin noch am 30. Ins Klinikum einweisen wo nach intensiver Diagnostik MW festgestellt wurde.
Gestern dann die erste Chemotherapie...
Nun bin ich etwas ratlos, wie es weitergeht.
Jeden Morgen stehe ich mit dem Mantra “ich besiege die Krankheit, ich bin stark“ auf, weiss aber nicht, wie es nach der ersten Behandlung weitergeht.
Behinderung? Anschlussheilbehandlung?
Wer kann mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen?