Hallo, liebes Forum,
ich brauche wieder ganz dringend Ihren Rat.
Vor 2 Wochen bekam ich wieder 2 Krampfanfälle innerhalb von 2 Std., davon einer nun mit 20 min. Bewußtlosigkeit, wurde erneut in die Neurolog. Univ.-HD überwiesen, mit erneuter Einstellung der Antiepileptica, diese wurde nun sehr hoch eingestellt, aber irgendwie ist das doch nichts mehr genaues. Es ist doch irgendwie wieder nur eine Frage der Zeit bis ein erneuter Anfall kommt, oder ?
Ich stelle nun auch diese ganze Therapie mit Cortison und Endoxan in Frage? Ich quäle mich damit nur noch herum und alles was dabei herauskommt seit dieser Therapie sind vermehrte Anfälle. Natürlich ist die Angst ja bald klar, 2x passierte es mit 2 kleinen Kindern allein im Hause.
Sollte man die Therapie intensiveren oder sollte ich sie abbrechen? Ich weiß mit wirklich kein Rat mehr? Mit den Nerven bin ich total am Ende und habe mich nun auch in psychologischer Behandlung gegeben.
Gibt es denn keine Heilung von dieser Vaskulitis (Gefäßentzündung im Gehirn)? Wie soll es weitergehen?
Vielen Dank für Ihren Rat.
Gruß Simone
Krampfanfälle häufen sich nun... Therapie verstärk
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Simone (Archiv)
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Britta (Archiv)
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Re: Krampfanfälle häufen sich nun... Therapie verstärk
Hallo Simone,
habe seit 17J,. Sklerodermie und vor 2J. zwei Schlaganfälle gehabt und zum Glück nichts zurück behalten. Diagnose: cerebrale Vaskulitis. Bekam eine halbjährige Endoxan-Bolustherapie, 100mg Cortison (heute bin ich bei 10mg) und zusätzlich Iscover, damit das Blut dünnflüssiger ist. Mir wurde gesagt, das es keine Heilung gibt und ich zum Schutz gegen einen weiteren Schlaganfall ein Basismedikament brauche. Habe leider schon drei Medis hinter mir, muß immer wieder absetzen, weil meine Leber und Nierenwerte so schlecht sind. Fühle mich der Entzündung im Gehirn hilflos ausgeliefert und habe auch Angst, deshalb kann ich dich sehr gut verstehen. Psychologische Betreuung ist gut und eine Haushalthilfe ist ganz wichtig, besonders wenn man kleine Kinder hat (nehme an du hast eine). Achte darauf das du nicht zu viel Streß hast und nehme dir die Zeit um dich auszuruhen (wenn möglich). Der Körper sendet Signale, wenn er nicht mehr kann, wir reagieren meistens nur nicht. An Therapieabbruch habe ich auch schon gedacht, bin ja auch schon seit Mai 04 ohne Basismedikament w/der Leber. Aber wohl fühle ich mich damit nicht. Ich wünsch dir alles gute.
LG Britta
habe seit 17J,. Sklerodermie und vor 2J. zwei Schlaganfälle gehabt und zum Glück nichts zurück behalten. Diagnose: cerebrale Vaskulitis. Bekam eine halbjährige Endoxan-Bolustherapie, 100mg Cortison (heute bin ich bei 10mg) und zusätzlich Iscover, damit das Blut dünnflüssiger ist. Mir wurde gesagt, das es keine Heilung gibt und ich zum Schutz gegen einen weiteren Schlaganfall ein Basismedikament brauche. Habe leider schon drei Medis hinter mir, muß immer wieder absetzen, weil meine Leber und Nierenwerte so schlecht sind. Fühle mich der Entzündung im Gehirn hilflos ausgeliefert und habe auch Angst, deshalb kann ich dich sehr gut verstehen. Psychologische Betreuung ist gut und eine Haushalthilfe ist ganz wichtig, besonders wenn man kleine Kinder hat (nehme an du hast eine). Achte darauf das du nicht zu viel Streß hast und nehme dir die Zeit um dich auszuruhen (wenn möglich). Der Körper sendet Signale, wenn er nicht mehr kann, wir reagieren meistens nur nicht. An Therapieabbruch habe ich auch schon gedacht, bin ja auch schon seit Mai 04 ohne Basismedikament w/der Leber. Aber wohl fühle ich mich damit nicht. Ich wünsch dir alles gute.
LG Britta