Ich bin die Neue:-)
Könnt ihr mir euren Rat geben?
Seit Beginn d. Jahres hatte ich eine schwere Angina. Daraufhin entwickelte sich rheumatisches Fieber und eine starke Vaskulitis der Hände, Arme, Füße und Waden. Betroffen war uns ist immer noch mein Auge mit "Episkleritis", was ja zum Krankheitsbild wohl dazu gehört. Auch nach starker Besserung m. Blutwerte und - außer Erschöpfung und Müdigkeit, manchmal fiebriges Gefühl, keine Symptome, wandert mein rotes Auge ca. 1 pro Woche von lins auf recht u. umgekehrt. Ich muss dann immer Augentropfen nehmen (Kortison o. Voltaren). Heißt das, dass die Krankheit immer noch in mir schlummert. Meine Endokrinologin kann es sich nicht so ganz erklären, dennoch sind z.Zt. auch meine Ancas unverändert hoch!
Wann werde ich wieder ganz gesund sein und - kann ich durch Vermeidung von Stress, die Krankeit loswerden?
Gruß u. danke im Vorraus von Elena
Ancas/Episkleritis
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ancas/Episkleritis
Hallo! Also Stress hat damit auf keinen Fall zu tun. Man muss genau nachsehen, ob die Vaskulitis "nur" die Augen mit einbezieht, was in aller Regel wenig wahrscheinlich ist, offenbar steht auch die genaue Form der Vaskulitis gar nicht fest. Und wenn z.B. mehrfach monatlich eine Episkleritis besteht, die mit Cortison-Augentropfen behandelt werden muss, ist das keine Dauerlösung. Also 1. Durchchecken, ob weitere Organe beteiligt sind und 2. wohl Einleitung einer systemischen Therapie.
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
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Elena (Archiv)
- Beiträge: 2
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ancas/Episkleritis
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Alle Werte (auch Organe) sind gut - bis auf Ancas, die noch recht hoch sind. Augen seit ca. 2 Monaten nicht mehr auffällig, jedoch seit einigen Wochen manchmal 1-3 Finger-Ellbogenknochen und eben die wahrnehmbare Erschöpfung ab nachmittags.
Ich wollte nun in eine entspr. Kur gehen und habe diese bereits beantragt. Was ich sonderbar finde, ist das keine "exakte" Diagnose bei mir beschrieben wird. Auch nicht, nachdem ich über Monate in endokrinologischer Untersuchung war.
Meinen Sie in einer Kur kommt man der Sache, da straffes Zeitfenster, besser auf die "Spur"?
Und nein, da bin ich nicht ganz Ihrer Meinung: Ich empfinde mich bei Stress (selbsgemacht oder fremdkommend) als wesentlich anfälliger.
Gruß
Elena
Alle Werte (auch Organe) sind gut - bis auf Ancas, die noch recht hoch sind. Augen seit ca. 2 Monaten nicht mehr auffällig, jedoch seit einigen Wochen manchmal 1-3 Finger-Ellbogenknochen und eben die wahrnehmbare Erschöpfung ab nachmittags.
Ich wollte nun in eine entspr. Kur gehen und habe diese bereits beantragt. Was ich sonderbar finde, ist das keine "exakte" Diagnose bei mir beschrieben wird. Auch nicht, nachdem ich über Monate in endokrinologischer Untersuchung war.
Meinen Sie in einer Kur kommt man der Sache, da straffes Zeitfenster, besser auf die "Spur"?
Und nein, da bin ich nicht ganz Ihrer Meinung: Ich empfinde mich bei Stress (selbsgemacht oder fremdkommend) als wesentlich anfälliger.
Gruß
Elena
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Werra (Archiv)
- Beiträge: 1
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ancas/Episkleritis
Hallo Elena , wenn Du unsicher bist, ob Du zur Reha fahren solltest, lass Dich nach BB schicken, dort kümmert sich man um eine Diagnose. Sonst hat das nach meiner Sicht wenig Sinn darauf zu hoffen, dass eine andere Kurklinik sich darum kümmert. Aber erhöhte ANCAS deuten ohnehin auf einen chronischen Verlauf hin. Vasculitis ist nicht heilbar, aber meisten gut therapierbar! Gruß, Werra.