Liebe Frau Dr. Reinhold-Keller, liebes Forum, seit 1,5 Jahren bin ich nun unter Cellcept 2x 500mg von Seiten des Herzens beschwerdefrei gewesen (Mischkollagenose mit koronarer Mikroangiopathie und Mononeuritis multiplex). Nun habe ich seit einigen Wochen erneut Angina pectoris, ein pathologisches Ruhe-und Belastungs- EKG (St-Streckensenkungen, große Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Appetitslosigkeit und in den letzten Monaten 5kg abgenommen. Seit 3 Wochen nehme ich nun 2x 1g Cellcept, bislang ohne Erfolg, im Gegenteil, habe nun bei Belastung auch etwas Luftnot, sehr oft Schwindel und bin heute zum ersten Mal ganz plötzlich "umgekippt", war aber sofort wieder da, es war ein urplötzlicher heftiger Schwindelanfall . Was soll ich tun? Meine Rheumatologin will mich zwar schon bald wieder sehen (15.12.), aber kann ich solange warten? Diese Beinahe-Bewusstlosigkeit hat mir doch sehr Angst eingejagt. MTX, Azathioprin hatte ich bereits ohne Ansprechen, was käme als Alternative noch in Frage? Man spricht evtl. von TNF-Alpha-Hemmern oder Rituximab. Hat irgend jemand ähnliche Probleme?
Vielen Dank
Andrea Sch.
Cellcept - und dann?
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Andrea Sch. (Archiv)
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: Cellcept - und dann?
Hallo! Also zunächst braucht die Cellcept-Dosiserhöhung ein bisschen Zeit. ABER, wenn eindeutlg wieder eine Herzbeteiligung nachweisbar ist, muss man auch Endoxan in Erwägung ziehen.
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
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Karin (Archiv)
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Re: Cellcept - und dann?
Hallo Andrea,
habe von CellCept auch ziemlich starke Nebenwirkungen gehabt.
Zwar keine Probleme mit dem Herzen, aber sonst eine ziemlich lange Liste. Am stärksten waren die Gelenkschmerzen, die zeitweise so stark waren, daß ich kaum gehen konnte und nicht einmal mehr eine Flasche aufdrehen. Auch die Luftnot ist bei mir recht stark gewesen. Die ganzen Nebenwirkungen sind erst nach einer Weile aufgetreten, jedoch innerhalb von 1 Woche. Wurde daraufhin auch schnell umgestellt. Endoxan habe ich ohne Probleme vertragen.Laut meinem Neurologen sollte man es jedoch nur über einen bestimmten Zeitraum nehmen. Nehme jetzt Azathioprin. Die Wirkung hat bei mir nach ca. 4 Wochen eingesetzt. Kann aber wohl bis zu 5 Monaten dauern, bis man etwas merkt.
habe von CellCept auch ziemlich starke Nebenwirkungen gehabt.
Zwar keine Probleme mit dem Herzen, aber sonst eine ziemlich lange Liste. Am stärksten waren die Gelenkschmerzen, die zeitweise so stark waren, daß ich kaum gehen konnte und nicht einmal mehr eine Flasche aufdrehen. Auch die Luftnot ist bei mir recht stark gewesen. Die ganzen Nebenwirkungen sind erst nach einer Weile aufgetreten, jedoch innerhalb von 1 Woche. Wurde daraufhin auch schnell umgestellt. Endoxan habe ich ohne Probleme vertragen.Laut meinem Neurologen sollte man es jedoch nur über einen bestimmten Zeitraum nehmen. Nehme jetzt Azathioprin. Die Wirkung hat bei mir nach ca. 4 Wochen eingesetzt. Kann aber wohl bis zu 5 Monaten dauern, bis man etwas merkt.
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Angelika (Archiv)
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Re: Cellcept - und dann?
Das Cellcept (z. Zt. 1 g / tgl) nehme ich schon seit Ende 2001. Nebenwirkungen bei mir sind nächtlichen Reizhusten und starker Brechreiz.
Zum Beginn der Behandlung litt ich allerdings auch unter Appetitmangel und war depessiv. Das hat sich aber gelegt. Probleme mit dem Herzen oder anderen Organen habe ich nicht.
Zum Beginn der Behandlung litt ich allerdings auch unter Appetitmangel und war depessiv. Das hat sich aber gelegt. Probleme mit dem Herzen oder anderen Organen habe ich nicht.
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Luela (Archiv)
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Re: Cellcept - und dann?
Bei mir hat CellCept Epilepsie ausgelößt,bekomme jetzt Endoxan.
Ich bin seit 8 Jahren an Vaskulitis erkrankt. Von Azatropin,MTX,Quesyl,Arava habe ich alle erdenklichen Medikamenten durch.Gehe jetzt zum 4.Endoxanstoss in die Charite in Berlin.Es geht mir immer schlechter statt besser.
Ich bin seit 8 Jahren an Vaskulitis erkrankt. Von Azatropin,MTX,Quesyl,Arava habe ich alle erdenklichen Medikamenten durch.Gehe jetzt zum 4.Endoxanstoss in die Charite in Berlin.Es geht mir immer schlechter statt besser.