cerebrale vaskulitis

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Tina (Archiv)
Beiträge: 130
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

cerebrale vaskulitis

Beitrag von Tina (Archiv) »

Hallo!

Nachdem ich vor 2 Jahren multiple Apoplexe hatte,diagnostizierte man bei mir im Uniklinikum Aachen "verdacht auf cerebrale Vaskulitis".

Nach Odyseen und Irrfahrten,und immer nur "Verdacht auf" bin ich jetzt bei einem Professor gelandet,der mir ein recht kompetenten Eindruck macht.

Jetzt steht mir eine Hirnbiopsie in Essen bevor,um die Diagnose "Verdacht auf" letztendlich zu erhärten,und dann mal eine richtige Therapie durchzuführen.(Wurde vorher mit Azathioprin behandelt,und meine Leucos,Thrombos und Hb sind absolut im Keller)

Nun meine Frage:Wie wird so eine Hirnbiopsie durchgeführt?

Was für Komplikationen kann es geben?

Und vor allen Dingen ist sie schmerzhaft?(Nach den ganzen Lumbalpunktionen bin ich schon Elend gewohnt)

Wäre toll,wenn mir darauf einer antworten könnte,

Schöne Grüße

Tina
Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: cerebrale vaskulitis

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo,

ich habe auch eine Vaskulitis, die nur das ZNS betrifft, eine ZNS-Vaskulitis (zum Glück damals nur mit Krampfanfällen, Sprachstörungen).

Eine Hirnbiopsie wurde damals bei mir im Jahre 2004 in der Univ.-Heidelberg gemacht, auf alle Fälle wurde damals x-mal MRT-Aufnahmen gemacht, an dem Tag vor der OP kommt man nochmals in so ein CT hinein (vorher bekam ich ungefähr um den Herd solche Neonfarbene Punkte aufgeklebt) die dann im CT das richtige Ziel haben, für die OP halt wichtig, es wird ja heute schon viel schonender operiert. Er soll ja nur eine minimalste Stelle zur Biopsie weggemacht werden.

Das ganze wird in Vollnarkose gemacht, achso vorher bekommt man an dieser Stelle noch ein wenig die Haare abrasiert, hat man lange fällt da überhaupt nicht auf.

Schmerzen hatte ich danach gar keine, außer Übelkeit, hatte die Vollnarkose nicht vertragen.

Komplikationen kann es wie bei jeder OP geben, aber wie gesagt, es wird sehr schonend operiert, da halt am Gehirn.

Ich war auf alle Fälle in einer Neurochirurgie und da war ich sehr gut aufgehoben.



An der OP-Stelle hast du dann ein riesiges Pflaster und darfst auch in dieser ganzen Zeit die Haare nicht waschen.

Fäden werden dann nach ungefähr 10 Tg. gezogen, Schmerzen habe ich da nie gehabt, außer das manchmal die Stelle in wenig juckt od. ein bissele druckempfindlicher ist.. d. h. mir ein hisschen eingedellter vorkommt. Eine Narbe sieht man heute nicht mehr.

Wenn du noch Fragen hast, maile mich ruhig an.

Alles Gute für dich.

LG Simone
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