Hallo Frau Dr. Reinhold-Keller und alle Forumteilnehmer, habe eine Mischkollagenose bzw. atypische rheumatoide Arthritis mit Vaskulitis der kleinen Herzkranzgefäße und einer Sakroiliitis. Hatte jetzt 1 Jahr ziemlich Ruhe, aber nun erneut Gelenkschmerzen am ganzen Körper, vor allem nachts, Morgensteifigkeit bis ca. 1 Std., starke Schmerzen wieder im Ileosakralbereich mit Ziehen in den Leisten. Die Rheumatologin hatte mir schon vor 1/2 Jahr eine Kortisoninjektion in die ISG empfohlen, habe damals abgelehnt, aber mittlerweile würde ich das annehmen. Habe erst Mitte April wieder einen Kontrolltermin, in der Zwischenzeit will ich mich hierüber informieren. Hat jemand damit Erfahrung, macht das nicht ein Radiologe unter CT-Kontrolle? Wird das in örtlicher Betäubung gemacht und wie lange hält die Schmerzfreiheit erfahrungsgemäß an? Wäre damit eine Kortisontherapie in Tablettenform zu umgehen?
Vielen Dank
Andrea
sakroiliitis
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: sakroiliitis
Hallo, ja die Injektion macht ein Radiologe unter CT-Kontrolle, wenn man es "blind" spritzt, kommt kaum was an der richtigen STelle an. Es ist sehr wirksam und hält oft über Monate an.
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
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Mario (Archiv)
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Re: sakroiliitis
Wenn es das ist, was ich denke, dann habe ich bereits Erfahrungen damit gemacht.
Hatte Ende vergangenen Jahres wegen eines Bandscheibenvorfalles eine sogenannte "periradikuläre Therapie" bekommen. Das ist eine hochdosierte Kortisonspritze an die Nervenwurzeln der Wirbelsäule. Und da das ISG nicht so weit weg ist, kann ich mir eine ähnliche Therapie auch dort vorstellen.
Gebracht hat es mir persönlich nichts.
Machen tun das internistische Radiologen, oder auch gute Orthopäden. Ich persönlich war in der Uniklinik Campus Lübeck in der Orthopädie.
Machen kann man das sowohl mit CT, als auch mit einem herkömlichen C-Bogen (portables Röntgengerät) beide Versionen sind aus rein technischer Sicht für diese Behandlung gleichzusetzen. Ich persönlich habe den C-Bogen vorgezogen, da die Strahlenbelastung bei einer CT-Behandlung etwas größer ist und ich letztes Jahr bereits genügend Strahlen abbekommen habe. Man spart eben, wo man kann.
Die Kortisontherapie in Tablettenform kann dadurch nicht ersetzt werden. Ist ein anderer Wirkkreis.
Hatte Ende vergangenen Jahres wegen eines Bandscheibenvorfalles eine sogenannte "periradikuläre Therapie" bekommen. Das ist eine hochdosierte Kortisonspritze an die Nervenwurzeln der Wirbelsäule. Und da das ISG nicht so weit weg ist, kann ich mir eine ähnliche Therapie auch dort vorstellen.
Gebracht hat es mir persönlich nichts.
Machen tun das internistische Radiologen, oder auch gute Orthopäden. Ich persönlich war in der Uniklinik Campus Lübeck in der Orthopädie.
Machen kann man das sowohl mit CT, als auch mit einem herkömlichen C-Bogen (portables Röntgengerät) beide Versionen sind aus rein technischer Sicht für diese Behandlung gleichzusetzen. Ich persönlich habe den C-Bogen vorgezogen, da die Strahlenbelastung bei einer CT-Behandlung etwas größer ist und ich letztes Jahr bereits genügend Strahlen abbekommen habe. Man spart eben, wo man kann.
Die Kortisontherapie in Tablettenform kann dadurch nicht ersetzt werden. Ist ein anderer Wirkkreis.