Es geht darum, dass in der neuesten Studie 3 verschiedene Arten von Fatique unterschieden werden. Auf Dich scheint dann am ehesten die "centrale Fatique" zuzutreffen, die auch Motivationsprobleme mit sich bringt. Inwiefern man wirklich die 3 Arten der Fatique differzenzieren kann ist mir allerdings noch nicht so ganz klar. Ich denke, die Grenzen können da fließend sein. Interessant finde ich die Idee mit dem Cortisolspiegel, der auch nach dem Absetzen des Cortisons dann nicht mehr richtig funktioniert und so eine hohe Stressempfindlichkeit bedingt.
Angst und Depressionen sind möglicherweise die Folge von Zytokinen die indirekt durch die Vaskulitis produziert werden:
- higher levels of anxiety and depression in the AAV
group, maybe due to cytokines in the blood, produced
as a result of the vasculitis,
Aus dem WIKI dazu:
"Als Zytokine werden Proteine bezeichnet, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren. Es handelt sich um eine Gruppe von Peptiden, die vor allem die Proliferation und Differenzierung von Zielzellen einleiten oder regulieren. Einige Zytokine werden dementsprechend als Wachstumsfaktoren bezeichnet, andere spielen eine wichtige Rolle für immunologische Reaktionen und können dann als Mediatoren bezeichnet werden. Man unterscheidet im Wesentlichen fünf Hauptgruppen von Zytokinen: Interferone, Interleukine, kolonie-stimulierende Faktoren, Tumornekrosefaktoren und Chemokine."
Mal eine Frage an die unter uns, die auch mit dem Müdigkeitssyndrom zu kämpfen haben. Musste mich wieder einmal krank schreiben lassen, da ich wieder keine Kraft mehr hatte gegen diese Erschöpfung, Müdigkeit und alles was mit damit in Zusammenhang steht anzukämpfen.
Hat jemand schon Erfahrungen mit einem Heilpraktiker bzw. mit Homöopathie, bringt es etwas sich in dieser Richtung in Behandlung zu begeben?
Würde mich über Antworten und Hinweise sehr freuen.
Wenn Du zuviel Geld hast und fest dran glaubst das es etwas bringt kannst Du es ja mal versuchen. Mehr als ein Placebo-Effekt wird unter dem Strich jedoch nicht herauskommen.
Für Heilpraktiker und alternative Methoden sind insbesondere Frauen empfänglich. Und sicher gibt es genug mitglieder die von positiven Effekten berichten werden/können. Aber bitte bitte keine Grundsatzdiskussion aus diesem Thema machen.
Sieh es mal so: Mit Deiner Grunderkrankung als solches lässt Du dich ja auch nicht beim Heilpraktiker behandeln. Die Symptomatik ist aber Teil der Erkrankung. Da müsste der Heilpraktiker ja Deine Grunderkrankung verschwinden lassen um Deine Symptome zu lindern.
Die Symptome können aber auch zusätzlich durch Ängste und Depressionen (Verzweiflung usw.) und Medkikamente verstärkt werden. Aber auch damit gehst Du ja nicht zum Heilpraktiker (hoffe ich zumindest).
Danke für eure Antworten und ich bin mir schon bewusst, dass meine Grunderkrankung mit dieser Erschöpfung zusammenhängt und auch weder einfach wieder verschwindet noch durch Homöopathie geheilt werden kann. Bisher habe ich mich auch von diesen Sachen fern gehalten, aber wenn die Ärzte immer nur mit Blutkontrolle und Krankschreibung reagieren habe ich das Gefühl einfach nur abgeschrieben zu sein. Wie das Umfeld vor allem die Chefs und Arbeitskollegen auf meine Krankschreibungen immer reagieren und wie man aus deren Gesichtern lesen kann "die ist doch nicht krank" brauch ich wahrscheinlich niemanden von euch zu erzählen.
Ich weiß eben nicht was ich unternehmen könnte um diese Erschöpfungszustände zu lindern.
Schade Christine das Du es als PN geschickt hast.Auch wenn ich nicht glaube das der Heilpraktiker die Vaskulitis heilt aber ich kann mir schon vorstellen das es alternative Methoden geben kann die die Müdigkeit und Antriebslosigkeit mildern können.Akupunktur sind auch nur Nadeln und mit meiner nicht grad leichten Migräne habe ich auch daran gezweifelt...aber siehe da ich brauchte fast ein Jahr keine Migränemedies.Leider war es ein Versuch der kk und danach beschlossen Sie das doch nicht weiterhin zu finanzieren.