Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
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Frosch (Archiv)
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Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Ela27, bist du ein Arzt?
Das hier behauptet die Apotheken-Umschau
http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Leukozytoklastische-Vaskulitis-Therapie-337471_5.html
"Zur unterstützenden Behandlung verordnet der Arzt ein Kortisonpräparat (Glukokortikoid) in Form einer Creme oder Salbe. Bei einer stärker ausgeprägten Entzündungsreaktion muss der Patient unter Umständen Kortison auch als Tablette einnehmen. Dies ist der Fall, wenn die roten Flecken an der Haut sich zu eingebluteten dunkelroten Knötchen weiterentwickeln, Blasen entstehen oder sich durch eine hellgraue oder schwarze Verfärbung der Haut umschriebene Gewebsuntergänge (Nekrosen) ankündigen."
und
"In den meisten Fällen wird eine leukozytoklastische Vaskulitis durch eine Überempfindlichkeitsreaktion auf einen Infektionserreger oder auf ein Medikament ausgelöst (Hypersensitivitätsvaskulitis, Vasculitis allergica). Dann klingt die Entzündung der kleinen Blutgefäße von selbst ab, sobald der Auslöser erkannt und ausgeschaltet wird"
Das hier behauptet die Apotheken-Umschau
http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Leukozytoklastische-Vaskulitis-Therapie-337471_5.html
"Zur unterstützenden Behandlung verordnet der Arzt ein Kortisonpräparat (Glukokortikoid) in Form einer Creme oder Salbe. Bei einer stärker ausgeprägten Entzündungsreaktion muss der Patient unter Umständen Kortison auch als Tablette einnehmen. Dies ist der Fall, wenn die roten Flecken an der Haut sich zu eingebluteten dunkelroten Knötchen weiterentwickeln, Blasen entstehen oder sich durch eine hellgraue oder schwarze Verfärbung der Haut umschriebene Gewebsuntergänge (Nekrosen) ankündigen."
und
"In den meisten Fällen wird eine leukozytoklastische Vaskulitis durch eine Überempfindlichkeitsreaktion auf einen Infektionserreger oder auf ein Medikament ausgelöst (Hypersensitivitätsvaskulitis, Vasculitis allergica). Dann klingt die Entzündung der kleinen Blutgefäße von selbst ab, sobald der Auslöser erkannt und ausgeschaltet wird"
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Ela27 (Archiv)
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Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Hallo Frosch
nein ich bin kein Arzt.
aber ich habe die gleichen Probleme seit 11 Jahren und 7 Monaten. und keine Salbe hat geholfen.
Ja die Apothekenumschau....vergiss was da steht.. Hausfrauenjournal,,, Psychologie für die gelangweilte Ehefrau.
Upps jetzt wird man böse.
Eine Vaskulitis ist eine systemische Erkrankung die einer sorgfältigen Untersuchung bedarf . Eine Vaskulitis ist nicht heilbbar wenn sie nicht irgentwelche Medikamente als Auslöser hat. Und das ist in den meisten Fälllen nicht der Auslöser. Ab zum Rheumatologen und durchuntersuchen lassen. Oder gleich in eine gute Klinik.
Apropo Vaskulitis 11 Jahre 7 Monate und komplett therapieresistent bei 10 Therapien
nein ich bin kein Arzt.
aber ich habe die gleichen Probleme seit 11 Jahren und 7 Monaten. und keine Salbe hat geholfen.
Ja die Apothekenumschau....vergiss was da steht.. Hausfrauenjournal,,, Psychologie für die gelangweilte Ehefrau.
Upps jetzt wird man böse.
Eine Vaskulitis ist eine systemische Erkrankung die einer sorgfältigen Untersuchung bedarf . Eine Vaskulitis ist nicht heilbbar wenn sie nicht irgentwelche Medikamente als Auslöser hat. Und das ist in den meisten Fälllen nicht der Auslöser. Ab zum Rheumatologen und durchuntersuchen lassen. Oder gleich in eine gute Klinik.
Apropo Vaskulitis 11 Jahre 7 Monate und komplett therapieresistent bei 10 Therapien
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Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
ela27, liest du eigentlich was Leute schreiben oder geht es dir nur um dich?
Beide waren offensichtlich in einer spezialisierten Klinik und bei beiden haben die Ärzte offensichtlich entschieden, dass eine Behandlung mit Immunsuppression mehr schadet als nutzt.
Wenn du die Apotheken-Umschau nicht magst, kannst du auch bei der Rheuma-Liga nachlesen.
https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Merkblaetter/3.12_KLA.pdf
Kutane leukozytoplastische Vaskulitis
"heilt meist folgenlos aus"
und ja, die Rheuma-Liga ist pessimistisccher und meint, es wäre meistens eine kurzzeitige Kortisonbehandlung nötig und eine Therapie mit Salben "selten" erfolgreich.
Das ist kein Grund, es nicht damit zuerst zu probieren.
Beide waren offensichtlich in einer spezialisierten Klinik und bei beiden haben die Ärzte offensichtlich entschieden, dass eine Behandlung mit Immunsuppression mehr schadet als nutzt.
Wenn du die Apotheken-Umschau nicht magst, kannst du auch bei der Rheuma-Liga nachlesen.
https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Merkblaetter/3.12_KLA.pdf
Kutane leukozytoplastische Vaskulitis
"heilt meist folgenlos aus"
und ja, die Rheuma-Liga ist pessimistisccher und meint, es wäre meistens eine kurzzeitige Kortisonbehandlung nötig und eine Therapie mit Salben "selten" erfolgreich.
Das ist kein Grund, es nicht damit zuerst zu probieren.
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Isolierte kutane Leukozytoklastische Vaskulitis ist eine Primäre Vaskulitis und "chronisch" .
Primäre Vaskulitiden sind eigenständige Erkrankungen.
Es gibt sehr informative Bücher um sich über Vaskulitiden zu informieren , Buchtips auf der Startseite einfach Vaskulitis antippen , beim UNIMED Verlag gibt es auch Fachbücher über Vaskulitiden .
LG. Hartmut
Primäre Vaskulitiden sind eigenständige Erkrankungen.
Es gibt sehr informative Bücher um sich über Vaskulitiden zu informieren , Buchtips auf der Startseite einfach Vaskulitis antippen , beim UNIMED Verlag gibt es auch Fachbücher über Vaskulitiden .
LG. Hartmut
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Ela27 (Archiv)
- Beiträge: 120
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Hallo Frosch
ich verbiete mir deine Unterstellung das es in meinem Post hier um mich geht. Dafür kannst du mich privat anschreiben oder einen eigenen Post aufmachen. Die beiden hier um die es eigentlich geht haben den Post sicher aufgemacht um Erfahrungen zu sammeln, und ich hab ihnen meine jahrelangen Efahrungen mitgeteilt.
ich verbiete mir deine Unterstellung das es in meinem Post hier um mich geht. Dafür kannst du mich privat anschreiben oder einen eigenen Post aufmachen. Die beiden hier um die es eigentlich geht haben den Post sicher aufgemacht um Erfahrungen zu sammeln, und ich hab ihnen meine jahrelangen Efahrungen mitgeteilt.
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Hallo Frosch,
mich würde mal interessieren, worauf Du Deine Annahme stützt, dass beide, also Marytrei und Mriusz, "offensichtlich" in einer spezialisierten Klinik waren.
Gruß, Ingeborg
mich würde mal interessieren, worauf Du Deine Annahme stützt, dass beide, also Marytrei und Mriusz, "offensichtlich" in einer spezialisierten Klinik waren.
Gruß, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Marytrei (Archiv)
- Beiträge: 57
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Also ich muss ja sagen, dass ich auch sämtliches Internet und auch Fachbücher durch habe. Es ist schon verrückt wie hier die Meinungen auseinander gehen. Manch sagen (Fachbücher, Zeitschriften und einige Ärzte) es kommt zur Ausheilung meist auch ohne Gabe von Kortison etc. andere wiederum behandeln sofort und sagen das Gegenteil. Alles sehr verwirrend. Ich denke es gibt einfach viel zu wenig Kenntnisse über diese Krankheit ( hat ja auch fast keiner). Die allermeisten Betroffenen hier kommen nicht ohne Medikamente aus und es scheint keine Heilung zu geben. Finde ich sehr traurig!! Aber was ist mit doch dem ein oder anderen bei dem es wieder verschwunden ist, der wird sich nie in solch einem Forum melden, geschweige sich weiter damit beschäftigen da er ja geheilt ist und das auch evtl ohne Medikamente.
Auf jeden Fall sind teilweise Artikel und Aussagen von Patienten sehr wiedersprüxjlich was die Heilung angeht.
Auf jeden Fall sind teilweise Artikel und Aussagen von Patienten sehr wiedersprüxjlich was die Heilung angeht.
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Das glaub ich Dir gern, dass Dich das verwirrt. Es ist halt so, dass die Medizin keine exakte Wissenschaft ist. So kannst Du auf Ärzte treffen, die der einen Richtung mehr Raum geben als der anderen. Richtig ist auch, dass diejenigen, für die sich keine weiteren Probleme ergaben, sich nicht in einem Forum anmelden. So weiß man aber auch nicht, aus welchem Grunde sie von den Petechien befreit sind. Gründe dafür sind ja auch hier nachzulesen.
Im Forum berichten Betroffene von ihren realen Erfahrungen, auch den mit ihren Ärzten. Mit der Zeit haben sich Adressen herauskristallisiert, denen man wegen ihrer Kenntnis und Erfahrung folgen kann. Die Richtung dieser Ärzte gehen dabei natürlich auch in diese Erfahrungen ein.
Wie immer, wird man notgedrungen dem, dem man mehr vertraut -unter Abwägung, was könnte mir mehr schaden, das Warten oder das Handeln- folgen -ehe man wie der Esel zwischen den 2 Heuhaufen verhungert.
Im Forum berichten Betroffene von ihren realen Erfahrungen, auch den mit ihren Ärzten. Mit der Zeit haben sich Adressen herauskristallisiert, denen man wegen ihrer Kenntnis und Erfahrung folgen kann. Die Richtung dieser Ärzte gehen dabei natürlich auch in diese Erfahrungen ein.
Wie immer, wird man notgedrungen dem, dem man mehr vertraut -unter Abwägung, was könnte mir mehr schaden, das Warten oder das Handeln- folgen -ehe man wie der Esel zwischen den 2 Heuhaufen verhungert.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Herzogin (Archiv)
- Beiträge: 51
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
Hallo zusammen,
wie ihr schon teilweise berichtet habt ist die Art und Weise wie mit der Diagnose umgegangen wird sehr unterschiedlich.
Natürlich auch weil viele Ärzte keine oder nur wenig Erfahrung mit der Diagnose haben.
Ich habe in einer Rheumaklinik nach Diagnose Stellung die Aussage bekommen: sie bekommen jetzt MTX , ( was ich bis dahin immer abgelehnt hatte) weil das dann gleichzeitig für Ihre rheumatischen Beschwerden und bei der Vaskulitis hilft!
Also das ganze Beschwerde Paket drumherum habe ich schon seit 2000, aber die petechien sind erst 2009 das erstmal aufgetreten. Bis heute ist man nicht so wirklich sicher ob oder ob nicht, ein Zusammenhang besteht.
Bei mir haben sowohl die Kortison Salben als auch ( bei heftigen Schüben) Kortison in Tabletten Form geholfen.
Manchmal hilft ausprobieren ( natürlich nach Absprache mit dem Arzt)
Ich wünsche einen schönen Nachmittag
Gruß sendet die Herzogin
wie ihr schon teilweise berichtet habt ist die Art und Weise wie mit der Diagnose umgegangen wird sehr unterschiedlich.
Natürlich auch weil viele Ärzte keine oder nur wenig Erfahrung mit der Diagnose haben.
Ich habe in einer Rheumaklinik nach Diagnose Stellung die Aussage bekommen: sie bekommen jetzt MTX , ( was ich bis dahin immer abgelehnt hatte) weil das dann gleichzeitig für Ihre rheumatischen Beschwerden und bei der Vaskulitis hilft!
Also das ganze Beschwerde Paket drumherum habe ich schon seit 2000, aber die petechien sind erst 2009 das erstmal aufgetreten. Bis heute ist man nicht so wirklich sicher ob oder ob nicht, ein Zusammenhang besteht.
Bei mir haben sowohl die Kortison Salben als auch ( bei heftigen Schüben) Kortison in Tabletten Form geholfen.
Manchmal hilft ausprobieren ( natürlich nach Absprache mit dem Arzt)
Ich wünsche einen schönen Nachmittag
Gruß sendet die Herzogin
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tapa (Archiv)
- Beiträge: 360
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Leukozytoklastische Vaskulitis an den Unterschenke
@Mriusz1982: Grundsätzlich sollte man sich bei einer Vaskulitis (hier waren es ja die Petechien an den Beinen) immer rückversichern, dass keine weiteren Organe betroffen sind und auch bei zukünftigen Beschwerden immer die Vaskulitiserkrankung -selbst wenn sie länger ruhig war- im Hinterkopf behalten und auch zukünftige Ärzte immer auf diese Grunderkrankung hinweisen.
@Herzogin: Wenn Dein Arzt sagt, das Kortison hilft gegen Rheuma und Vaskulitis dann muss ich schon etwas schmunzeln, da Vaskulitis auch zu den rheumatischen Erkrankungen gehört, so habe ich es jedenfalls verstanden. Vaskulitispatienten gehören in die Hände von erfahrenen Rheumatologen und es ist im Laufe der Behandlung immer wichtig, dass verschiedene Ärzte interdisziplinär zusammenarbeiten.
@Herzogin: Wenn Dein Arzt sagt, das Kortison hilft gegen Rheuma und Vaskulitis dann muss ich schon etwas schmunzeln, da Vaskulitis auch zu den rheumatischen Erkrankungen gehört, so habe ich es jedenfalls verstanden. Vaskulitispatienten gehören in die Hände von erfahrenen Rheumatologen und es ist im Laufe der Behandlung immer wichtig, dass verschiedene Ärzte interdisziplinär zusammenarbeiten.