Bock und Gärtner....

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
slenny (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von slenny (Archiv) »

Hab ne mail von change.oft bekommen, dass die Verbraucherzentralen bei der Vergabestelle Widerspruch eingelegt haben. Es keimt ein bißchen Hoffnung.
S. (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von S. (Archiv) »

Es wird alle UPD-Stellen im ganzen Bundesgebiet betreffen, sie werden durch das Callcenter ersetzt werden.



Als Gegenreaktion gegen die Unterschriftensammlung auf change.org hat der Patientenbeauftragte Herr Laumann (CDU), der das Callcenter befürwortet, einen Rundbrief an alle Bundestagsabgeordneten geschickt.
Ingeborg
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von Ingeborg »

Hallo und guten Morgen,

es werden noch 727 Unterschriften bei der Petition benötigt. Bitte, so kurz vorm Ziel nicht aufgeben: wen immer Ihr kennt, wo immer Ihr vernetzt seid, gebt die Bitte weiter.

Grüße, I.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Hartmut (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Wenn es dann so kommt wie sich das der Herr Laumann wünscht müsste dieser Verein dann auch in LPD Lobbyistische Patienten Beratung Deutschland umbenannt werden.

LG. Hartmut
S. (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von S. (Archiv) »

Die Petition hat die 15.000er Gernze überschritten. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass erst ab 50 000 Unterschriften innerhalb von 6 Wochen es eine Petition in den Petitionsausschuss des Bundestages schafft.



Unterhalb dessen wirkt eine Petition "nur", indem über mehr Öffentlichkeit Druck gemacht wird.

Da Herr Laumann ja alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben hat, ist es fast wichtiger, den jeweils eigenen Bundestagsabgeordneten nun auch direkt anzuschreiben - und/oder noch 35 000 Unterschriften in den nächsten 3 Wochen zu finden.
S. (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von S. (Archiv) »

Hier der neueste Beitrag zur UPD-Affaire im Deutschlandfunk:



http://www.deutschlandfunk.de/patientenberatung-kritik-an-vergabe-an-privates-call-center.769.de.html?dram:article_id=326587
Ingeborg
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von Ingeborg »

Heute Abend im Fernsehen: BR (Bayer.Rundfunk), 19 Uhr,

Sendung Gesundheit! mit einem Beitrag zum Thema: Steht die UPD vor dem Aus?
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
S. (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von S. (Archiv) »

Aus der WAZ:Schließung der Dortmunder UPD-Stelle:



http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/unabhaengige-patientenberatung-dortmund-muss-schliessen-id10876080.html



Was macht die UPD eigentlich?



http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/krankenkassen-machen-druck-auf-patienten100.html
Hartmut (Archiv)
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Wenn Krankenkassen sparen wollen , dann sollten die mal Sachbearbeiter einstellen die auch Ahnung von Medizin haben und logisch denken können sollten diese dann auch noch , zu letzterem sind ja nicht mal die Chefetagen in der Lage !!!

Vor allem vergessen die alle , das die von unserem Geld leben und nicht umgekehrt !!!

Weniger Verwaltung , weniger Krankenkassen weniger Krankenkassen Vorstände = mehr Geld für "Kranke" !!!

Wenn KK Mitarbeiter anruft einfach auflegen !!!

LG. Hartmut
Ingeborg
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Re: Bock und Gärtner....

Beitrag von Ingeborg »

dieses Sozialsystem ist aber nunmal ein Zwangssystem für die Arbeitnehmer, ausgenommen Beamte und Selbstständige. Beim Abbau von Krankenkassen bleiben also immer noch die etwa 70 Mio. Menschen, die weiterhin Ansprüche gegenüber den verbleibenden KKn haben. Wer möchte bestreiten, dass genau dieses System die im Grunde gute Versorgung sichert. Was wäre denn, wenn es eine Wahl zur Versicherung gäbe? Den Jüngeren, den Arbeitslosen, den Rentnern usw. fehlt das Geld, bis zum Alter xx fühlen sich die meisten gesund und bestreiten glatt, jemals von einer Krankheit heimgesucht werden zu können.



Die Preistreiber im Gesundheitswesen sind primär nicht die Versicherten. Das letztlich Ungerechte ist m.E., dass die Preistreiber nicht unter Kontrolle gebracht werden (können) und mit der Gegensteuerung der KK allein die Patienten betroffen sind. Der Umgang miteinander, und hier meine ich den der KK den Versicherten gegenüber, könnte allerdings einen anderen Anstrich in Form Ehrlichkeit und Offenheit gebrauchen. Und wenn ich mir gerade zeitgleich Quarks & Co. im WDR angucke, bin ich nicht mehr ganz sicher, ob ich bei 18 Arztbesuchen pro Jahr in Deutschland nicht doch den einen oder anderen "Patienten" ansprechen müßte.



Ach, und dann waren es letztendlich die Medien, die Arztsendungen, die Schlagzeilen auf Zeitschriften, die auf die richtige Ernährung mit Nachdruck aufmerksam machen, die verfügbaren Apps und was weiß ich, die Menschen zum Arzt treiben?;-)

Sorry, ist etwas länger geworden.
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
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