Gerade heute habe ich einen ganz mächtigen Tiefpunkt überwinden müssen nach der Visite.
Meine Nieren arbeiten immer schlechter trotz aller Medikamente.
Im 3er Zimmer geht es zu wie auf dem Bahnhof - ein bett wird bis zu 2 mal täglich neu belegt, letzte Nacht war es ein Patient der die ganze Nacht Betreuung durch Ärzte und Schwestern brauchte und nun schon wieder ein Akutpatient...
Dienstag wurde meine essensbestellung gelöscht, ich bekam ausser dem Wasser keine Getränke (nehme morgens immer milchsuppe wegen leichten Magenproblemen), hatte dann laufend Termine,konnte kaum etwas trinken zwischendurch und bin dann Nachmittags nach einer Stunde Wartezeit in der HNO-Klinik aus den Latschen gekippt.
Seitdem geht es wieder alles viel schlechter.
Ich freue mich immer auf Blutdruck und Zucker,da habe ich noch sehr gute Werte...
Da fällt es schwer sich hoch zu halten auch wenn das Personal hier engagiert und sehr kompetent bis über die Grenzen der Leistungsfähigkeit für die Patienten im Einsatz sind.
Und Geduld ist auch nicht meine stärkste Seite.
Aber ich gebe nicht auf und hoffe nach der Chemotherapie und hoffentlich einer Reha in BB auch wieder teilweise in den Beruf einsteigen zu können.
Meine Kollegen, selbst mein Chef unterstützen mich dabei mehr als ich jemals geglaubt hätte.
Aber durch die Täler muß ich erstmal durch.
Und für eure Unterstützung mit ich mich hier nochmal ganz herzlich bedanken!!