Hallo Zusammen,
meine Diagnose: wahrscheinlich zerebrale Vaskulitis; Schlaganfall in 2001 (wurde erst jetzt entdeckt, da wohl recht "harmlos"). Ich hatte dieses Jahr verschiedene Untersuchungen, die den Verdacht erhärten (könnte auch eine MS sein). Die nächste Untersuchung ist eine Untersuchung der Gefässe im Gehirn mittels Katheder (ähnlich wie ein Herzkatheder).
Reicht dies für die Diagnose? MR angio, Lumbalpunktion usw. usw. sind schon gemacht worden.
Mein Neurologe (ich bin an der Uniklinik Freiburg) meinte, die Vaskulitis (bzw. evtl. die MS) sei "ruhig" im Moment; und falls es eine sei, sei kein Behandlungsbedarf. Ist das richtig so? Sollte nicht eher schnell behandelt werden - wie auch immer - damit ein nochmaliger Ausbruch verhindert wird? Momentan habe ich nur taube Finger und taube Zehen auf der linken Seite.
In einem der vorherigen Beiträge habe ich gelesen, an der Uniklinik Freiburg sei die Rheumaklinik gut im Bezug auf Vaskulitis. Bin ich bei der Neurologie generell falsch?
Kann eine Vaskulitis unbehandelt überhaupt harmlos verlaufen? Nach all den Berichten bin ich doch im Zweifel.
Zerebrale Vaskulitis
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zerebrale Vaskulitis
Hallo Tanja,
also zunächst, Abt. Rheumatologie der Uni Freiburg, PRof. Dr. Peter kennt sich gut mit systemischen Vaskulitiden aus, aber wenn es isoliert eine ZNS-Vaskulitis ist, sind Sie sicher momentan in einer Neurologie besser "aufgehoben", aber beide Abteilungen werden zusammenarbeiten.
Ja, das ist immer ein Problem festzustellen, ob eine ZNS-Vaskulitis aktiv ist, und eine mögliche Behandlung, die oft sehr aggressiv ist, eher dann mehr Risiken in sich birgt, als Nutzen. Man kann aber in den bilgebenden Verfahren, z.B. jetzt in der Angio sehen, ob Gefahr für einen erneuten Schub besteht..regelmäßige Kontrollen sind auf jeden Fall nötig.
alle guten Wünsche
PD Dr. Eva Reinhold-Keller
Hamburg
also zunächst, Abt. Rheumatologie der Uni Freiburg, PRof. Dr. Peter kennt sich gut mit systemischen Vaskulitiden aus, aber wenn es isoliert eine ZNS-Vaskulitis ist, sind Sie sicher momentan in einer Neurologie besser "aufgehoben", aber beide Abteilungen werden zusammenarbeiten.
Ja, das ist immer ein Problem festzustellen, ob eine ZNS-Vaskulitis aktiv ist, und eine mögliche Behandlung, die oft sehr aggressiv ist, eher dann mehr Risiken in sich birgt, als Nutzen. Man kann aber in den bilgebenden Verfahren, z.B. jetzt in der Angio sehen, ob Gefahr für einen erneuten Schub besteht..regelmäßige Kontrollen sind auf jeden Fall nötig.
alle guten Wünsche
PD Dr. Eva Reinhold-Keller
Hamburg