Liebes Forum,
bei mir ist jetzt ein Kontroll-MRT erfolgt, die Entzündung im Gehirn ist weiterhin da.
Das "Brennen" in den Füssen und Armen ist eine Nervenschädigung, die sich lt. Aussage des Neurologen bis jetzt noch zurückbilden kann, da die Endoxan-Gabe erst 2x erfolgt ist.
Er meinte wenn man das Endoxan nun weitergeben würden, täte ich eine irreparable Nervenschädigung in Kauf nehmen müssen.
Nun stehe ich ja vor dem Problem, was mache ich, Endoxan weitergeben und dies in Kauf nehmen oder das Endoxan absetzen und weitere Kontrollen machen.
Leider ist es mir nun häufig passiert, das ich trotz eingestellter Medikation schon 2x Auren bekommen habe, so dass ich etwas unternehmen muß, um den Befund im Kopf zu bessern.
Was soll ich jetzt machen? So eine Entscheidung kann ich ja wohl nich alleine machen.
Simone
"Nervenschädigung" durch Endoxan... was
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Simone (Archiv)
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: "Nervenschädigung" durch Endoxan... was
ALSO: Die NErvenentzündung kommt mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht vom Endoxan sondern hat mit der Krankheit selbst zu tun. Ich habe in den vielen Jahren niemals eine NErvenschädigung direkt durch Endoxan gesehen, sondern es ist eben eine vaskulitische Mitbeteiligung. Um ganz sicher zu gehen, kann man ein MRT der Beine machen und ggf, gezielt eine Probe entnehmen, dann hat man die höchste Sicherheit.
Alle guten Wünsche
PD Dr. Eva Reinhold-Keller
Hamburg
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Ewald (Archiv)
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Re: "Nervenschädigung" durch Endoxan... was
Hallo Simone,
ich bin genauso geschädigt. Aber nicht durch ein Medikament, sondern durch die Vaskulitiden "Arteriitis temporalis" und "Panarteriitis Nodosa". Diese verursachten bei mir, durch die schlechte Sauerstoffversorgung an Armen und Beinen die Nervenkrankheit "Polyneuropathie". Ich spüre dies als ein "Kribbeln", ähnlich wie bei "eingeschlafenen" Armen. Bei jeglicher, auch schon kleiner Betätigung wird dies schlimmer und geht in den Füßen vom "Brennen", und in den Händen und Armen dann direkt in einen Schmerz über.
Ausbruch meiner Erkrankung war im Oktober 2003. Die Diagnose "Vaskulitis" wurde im Krankenhaus erst nach 2 Wochen gestellt. Die Behandlung begann dann sofort mit Kortison (100 mg/Tag). Nach 3 Monaten hatte ich erstmals das "Kribbeln" gespürt. Die Ärzte meinten jedoch, ich sollte dem keine große Bedeutung zumessen! Leider war dies ein Irrtum. Kein Mittel half (Magnesium, Vitamin B). Nach der Besserung der Gefäßentzündung hatte ich im April 2004 einen Rückfall. Das Kribbeln wurde auch immer stärker und griff auf die linke Gesichtshälfte mit Augenbeteiligung zu. Erst nach einem Jahr im November 2004 wurde dann die zusätzliche Nervenentzündung bei einem Neurologen messtechnisch nachgewiesen. Zur Unterdrücken der Missempfindungen nahm ich die Medikamente "Gabapentin" und "LYRICA". Bei beiden habe ich unterschiedliche Nebenwirkungen. Momentan bin ich am Überlegen, ob ich nicht besser die Schmerzen aushalten soll, Heilung gibt es damit eh' keine.
Ewald
2.4.2005
ich bin genauso geschädigt. Aber nicht durch ein Medikament, sondern durch die Vaskulitiden "Arteriitis temporalis" und "Panarteriitis Nodosa". Diese verursachten bei mir, durch die schlechte Sauerstoffversorgung an Armen und Beinen die Nervenkrankheit "Polyneuropathie". Ich spüre dies als ein "Kribbeln", ähnlich wie bei "eingeschlafenen" Armen. Bei jeglicher, auch schon kleiner Betätigung wird dies schlimmer und geht in den Füßen vom "Brennen", und in den Händen und Armen dann direkt in einen Schmerz über.
Ausbruch meiner Erkrankung war im Oktober 2003. Die Diagnose "Vaskulitis" wurde im Krankenhaus erst nach 2 Wochen gestellt. Die Behandlung begann dann sofort mit Kortison (100 mg/Tag). Nach 3 Monaten hatte ich erstmals das "Kribbeln" gespürt. Die Ärzte meinten jedoch, ich sollte dem keine große Bedeutung zumessen! Leider war dies ein Irrtum. Kein Mittel half (Magnesium, Vitamin B). Nach der Besserung der Gefäßentzündung hatte ich im April 2004 einen Rückfall. Das Kribbeln wurde auch immer stärker und griff auf die linke Gesichtshälfte mit Augenbeteiligung zu. Erst nach einem Jahr im November 2004 wurde dann die zusätzliche Nervenentzündung bei einem Neurologen messtechnisch nachgewiesen. Zur Unterdrücken der Missempfindungen nahm ich die Medikamente "Gabapentin" und "LYRICA". Bei beiden habe ich unterschiedliche Nebenwirkungen. Momentan bin ich am Überlegen, ob ich nicht besser die Schmerzen aushalten soll, Heilung gibt es damit eh' keine.
Ewald
2.4.2005