Liebe Frau Dr. Reinhold-Keller, liebes Forum, zur Zeit erhalte ich eine Endoxan-Infusionsbehandlung bei Vaskulitis der kleinen Koronarien und einer Herzbeutelentzündung. Es geht mir nach der 2. Gabe deutlich besser, allerdings ist die Fußheberschwäche li. geblieben und stört mich sehr, zudem habe ich Muskelkrämpfe und gelegentlich "rutscht" der Fuß krampfartig in eine nicht zu kontrollierende Stellung nach innen, die Zehen gehen in "Krallenstellung" und das Bein zittert und wippt unruhig, ohne dass ich dies abstellen kann. Muss man hier weiter medikamentös eingreifen oder ist eine Besserung unter Endoxan noch zu erwarten? Hilft ein orthopädisches Hilfsmittel oder eine Elektrotherpie?
Vielen Dank!
Andrea
Fußheberschwäche
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: Fußheberschwäche
Hallo Andrea!
Nervenbeteiligungen dauern am allerlängsten, bis sich unter Endoxan eine Besserung einstellt, die eigentliche Wirkung der Endoxan-Stöße kommt ohnehin erst nach dem 3.-4. Stoß. Wichtig ist Krankengymnastik, man kann in gewissem Ausmaß neue Nervenbahnen trainieren. Wenn die Fußheberschwäche sehr ausgeprägt ist und die Gefahr besteht über den Fuß zu stolpern oder gar hinzufallen, gibt es sog. Peroneusfedern, die den Vorfuß sozusag "hochhalten"...
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
Nervenbeteiligungen dauern am allerlängsten, bis sich unter Endoxan eine Besserung einstellt, die eigentliche Wirkung der Endoxan-Stöße kommt ohnehin erst nach dem 3.-4. Stoß. Wichtig ist Krankengymnastik, man kann in gewissem Ausmaß neue Nervenbahnen trainieren. Wenn die Fußheberschwäche sehr ausgeprägt ist und die Gefahr besteht über den Fuß zu stolpern oder gar hinzufallen, gibt es sog. Peroneusfedern, die den Vorfuß sozusag "hochhalten"...
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller