Hallo an alle,
hatte mich hier schon im April 2008 gemeldet. Bei mir wurde eine leukozytoklastische Vaskulitis der Haut per Biopsie diagnostiziert.anas und Ancas ales negativ. Das einzige auffällige ist vermindertes C3 Komplement und leichtes Blut und Eiweiß im Urin. (Dies hat mein Nephrologe aber im Blick)
Habe einen fürchterlichen Artzmarathon hinter mir. War jetzt vor kurzem in Münster in der Uniklinik Ambulanz . Dort fragte man mich was ich den überhaupt will. Leukozytoklastische Vaskulitis wäre eine Diagnose. Für mich ist das aber nur eine Symptombeschreibung. Das einzige was die gemacht haben ist ein Therapievorschlag, und zwar Dapson oder Quensyl. Damit bin ich nochmal zu einen Rheumathologen in Bochum gegangen. Der sagte auch, das leuk. Vaskulitis eine Diagnose wäre. Soll ich das jetzt so hinnehmen???
Nach Bad Bramstedt kann ich nicht, da ich nur einen befristeten Arbeitsvertrag bis Februar habe, und im August schon 3 Wochen krank geschrieben war wegen Keuchhusten.Mein Vertrag würde dann mit Sicherheit nicht verlängert werden. Und unter anderem bin ich alleinerziehend.
Über antworten würde ich mich sehr freuen.
Gruß Manuela
Ursachensuche bei leukozytoklastischer V. aufgeben
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Manuela Vogt (Archiv)
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: Ursachensuche bei leukozytoklastischer V. aufgeben
Hallo Manuela,
es gibt schon manchmal Ursachen, z.B. bestimmte zuvor genommene Medikamente oder Infektionskrankheiten, z.B. eine Hepatitis. Aber in der ganz überwiegenden Zahl der Patienten gibt es keine anderweitige Ursache. Um es nochmal zu betonen, ja eine Hautvaskulitis ist eine eigenständige Krankheit. Und dass man die Ursache nicht kennt, ist auch nichts besonderes. das trifft für viele Krankheiten zu.
Alles Gute, und Dapsone oder Quensyl ist eine gute Entscheidung.
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
es gibt schon manchmal Ursachen, z.B. bestimmte zuvor genommene Medikamente oder Infektionskrankheiten, z.B. eine Hepatitis. Aber in der ganz überwiegenden Zahl der Patienten gibt es keine anderweitige Ursache. Um es nochmal zu betonen, ja eine Hautvaskulitis ist eine eigenständige Krankheit. Und dass man die Ursache nicht kennt, ist auch nichts besonderes. das trifft für viele Krankheiten zu.
Alles Gute, und Dapsone oder Quensyl ist eine gute Entscheidung.
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Manuela Vogt (Archiv)
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Re: Ursachensuche bei leukozytoklastischer V. aufgeben
Ich muß das Thema nochmal aufgreifen.Seit 4 Wochen nehme ich jetzt Quensyl und 5 mg Prednisolon und vertrag das Zeug bis jetzt auch sehr gut ohne Nebenwirkungen. Leider hatte ich vor 2 Wochen innerhalb von 7 Tagen zwei so heftige Schübe von Gefäßeinblutungen (von den Füßen bis zu den Oberschenkeln mehr eingeblutete Haut als normale)so das ich bei der 14 tägigen Blutkontrolle wegen dem Quensyl noch mal beim Rheumadock vorgesprochen habe. Er hat das Prednisolon sofort hochgesetzt auf 2x15 mg tgl. ausschleichend auf 6 Wochen und nochmal ein großes Blutbild gemacht. Bei meinem ersten Besuch war nähmlich nur sein Vertretungsarzt da, und der hat sich für das ganze nicht so richtig interessiert und sagte die Diagnose wäre wie oben schon erwähnt leukozytoklastische Vaskulitis. Bei der großen Blutuntersuchung kam jetzt heraus das im ENA-Screen ein positiver Wert gefunden wurde, welcher jetzt nächste Woche nochmal differenziert abgenommen werden soll.Kann jetzt bei dem ganzen doch ein SLE oder eine Kollagenose rauskommen? oder kann es sein, das durch das ganze Cortison der ENA-Screen wieder negativ ausfällt.Meine andere Frage wäre wegen dem Qensyl, können die oft erwähnten Nebenwirkungen auch später auftreten. Ich Moment bin ich froh, das ich das Zeug so gut vertrage.
Gruß Manuela
Gruß Manuela