Guten Morgen,
noch eine Frage von mir.
War gestern zum ambulanten Termin in der Rheumamabulanz der Uniklinik und habe nachgefragt,welches Antibiotika bei MTX-Einnahme nicht gegeben werden soll bzw. welches Antibiotika gegeben werden kann, angesprochen.
Die Auskunft der Ärztin:
"Es gibt keine Einschränkungen, jedes Antibiotika, das vertragen wird, kann gegeben werden".
Ich habe die Ärztin ziemlich irritiert angeschaut, da ich in den letzten Wochen für einige Antibiotika-Inhaltsstoffe gelesen hatte, dass sie kontraindiziert sind und auch lebensgefährliche Gegenreaktionen auslösen können.
Sie hat darauf hin kurz in ihrem PC nachgeschaut und hat ihre Aussage noch mal bestätigt, dass es keine Gegenanzeigen gibt!
Die Frage MTX und Antibiotika hatte sich bei mir deshalb gestellt, da ich die vorletzte Woche beim Urologe eine Blasenuntersuchung hatte und danach vorsorglich Antibiotika (Spritze) gegeben wird.
Ich habe auf das Antibiotika nach der Untersuchung verzichtet, da ich das Risiko einer Gegenreaktion auf das MTX nicht eingehen wollte.
Vielen Dank schon mal für eine Antwort und viele Grüsse
ingrid-anna
MTX und Antibiotika
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ingrid-anna (Archiv)
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Hans (Archiv)
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Re: MTX und Antibiotika
Hallo Ingrid-Anna,
natürlich kann Antibiotika eine Gegenreaktion und noch mehr bei jedem Menschen auslösen. Das Medikament ist ja bekanntlich nicht ganz ohne.
Ich habe CSS, spritze 25 mg MTX wöchentlich, und wenn ich ein bis zweimal im Jahr eine fiebrige Erkältung habe, nehme ich Antibiotika. Ich vertrage es gut, und meistens ist die Erkältung nach einer Woche vorbei.
Alles Gute und viele Grüße
Hans
natürlich kann Antibiotika eine Gegenreaktion und noch mehr bei jedem Menschen auslösen. Das Medikament ist ja bekanntlich nicht ganz ohne.
Ich habe CSS, spritze 25 mg MTX wöchentlich, und wenn ich ein bis zweimal im Jahr eine fiebrige Erkältung habe, nehme ich Antibiotika. Ich vertrage es gut, und meistens ist die Erkältung nach einer Woche vorbei.
Alles Gute und viele Grüße
Hans
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ingrid-anna (Archiv)
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Re: MTX und Antibiotika
Hallo Hans,
vielen Dank für die Info.
Habe heute im RO-Forum den Link zu diesem Text bekommen:
"Sehr gefährlich ist die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten, die ebenso wie Lantarel in den Folsäurestoffwechsel eingreifen. Das in der Praxis bedeutsamste Medikament aus dieser Medikamentengruppe ist das Antibiotikum Trimethoprim/Sulfamethoxacol (enthalten z.B. in Bactrim oder Eusaprim). Wenn dieses Medikament z.B. wegen eines harmlosen Harnwegsinfektes verschrieben wird und dann zusammen mit Lantarel eingenommen wird, kann es innerhalb von kürzester Zeit zu lebensgefährlichen Blutbildveränderungen oder anderen Komplikationen kommen. Deshalb müssen alle anderen behandelnden Ärzte (z.B. Gynäkologen, Urologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, auch Zahnärzte!) unbedingt darüber informiert werden, daß man Lantarel bekommt.
Wichtig: Für andere Antibiotika gilt diese sogenannte Arzneimittelinteraktion nicht. Sie können (unter Beachtung der üblichen Einnahmevorschriften und individuellen Einschränkungen) in der Regel ohne Probleme zusammen mit Lantarel eingenommen werden.
Immer dann, wenn die Gabe von Antibiotika nötig ist, sollte mit dem Arzt unter Hinzuziehung des behandelnden Rheumatologen abgesprochen werden, ob u.U. eine Behandlungspause mit Lantarel gemacht werden sollte. Bei schweren Infekten muß im Regelfall eine Lantarel-Pause gemacht werden."
Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006
Damit bin ich vollständig aufgeklärt *smile* und beruhigt.
Liebe Grüsse
ingrid-anna
vielen Dank für die Info.
Habe heute im RO-Forum den Link zu diesem Text bekommen:
"Sehr gefährlich ist die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten, die ebenso wie Lantarel in den Folsäurestoffwechsel eingreifen. Das in der Praxis bedeutsamste Medikament aus dieser Medikamentengruppe ist das Antibiotikum Trimethoprim/Sulfamethoxacol (enthalten z.B. in Bactrim oder Eusaprim). Wenn dieses Medikament z.B. wegen eines harmlosen Harnwegsinfektes verschrieben wird und dann zusammen mit Lantarel eingenommen wird, kann es innerhalb von kürzester Zeit zu lebensgefährlichen Blutbildveränderungen oder anderen Komplikationen kommen. Deshalb müssen alle anderen behandelnden Ärzte (z.B. Gynäkologen, Urologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, auch Zahnärzte!) unbedingt darüber informiert werden, daß man Lantarel bekommt.
Wichtig: Für andere Antibiotika gilt diese sogenannte Arzneimittelinteraktion nicht. Sie können (unter Beachtung der üblichen Einnahmevorschriften und individuellen Einschränkungen) in der Regel ohne Probleme zusammen mit Lantarel eingenommen werden.
Immer dann, wenn die Gabe von Antibiotika nötig ist, sollte mit dem Arzt unter Hinzuziehung des behandelnden Rheumatologen abgesprochen werden, ob u.U. eine Behandlungspause mit Lantarel gemacht werden sollte. Bei schweren Infekten muß im Regelfall eine Lantarel-Pause gemacht werden."
Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006
Damit bin ich vollständig aufgeklärt *smile* und beruhigt.
Liebe Grüsse
ingrid-anna