Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen.Seit über 5 Jahren treten bei mir an beiden Füßen und Unterschenkeln Knoten unter der Haut auf. Einige brechen auf und hinterlassen große Narben, andere bilden sich manchmal leicht zurück. Was immer bleibt sind die Blaufärbungen der Stellen.Teilweise schwellen die Füße so stark an das normales Laufen fast unmöglich ist.Nach jahrelangen Untersuchungen bei Rheumatologen,Hautärzten und Hautkliniken, die mich alle ohne Diagnose entließen landete ich nun in der Uniklinik Erlangen in der Immunologie.Auch dort waren alle Werte vorerst ohne Auffälligkeiten, auch alle anderen Organe sind in Ordnung.Nun wurde ich heute entlassen mit dem Vermerk die Hautbiobsie hätte wohl ergeben ich hätte eine Obliterative,nekrotisierende,neutrophile Vaskulitis der kleinen und mittelgroßen Arteriolen,sehr gut passend zu einer Systemvaskulitis.Da die ärtztliche Information in der Klinik leider mehr wie schlecht war gab mir niemand Auskunft was genau das denn nun ist. Deshalb hier meine Frage: Kann mir jemand sagen was das nun ist und wie im Normalfall die Behandlung dabei aussieht?Für Antwort wäre ich sehr dankbar,
liebe Grüße
Karin
fehlende Informationen
-
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: fehlende Informationen
Hallo Karin, die Histologie scheint eindeutig, offenbar eine auf die Haut lokalisierte Vaskulitis, die man aber dennoch systemisch behandeln muss...das ist jetzt schwierig auf die Ferne, einen genauen therapeutischen Rat zu geben, es wird sicher auf eine Cortisontherapie hinauslaufen, evtl. noch ein weiteres Immunsuppressivum dazu um Cortison zu sparen.
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
Alles Gute
Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
-
Karin (Archiv)
- Beiträge: 25
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: fehlende Informationen
Sehr geehrte Frau Dr. Reinhold,
erst mal vielen Dank für die Information.Nun muß ich aber doch noch einmal fragen: Wenn man das Immunsystem quasi unterdrückt bzw die Funktion reduziert, ist man dann somit nicht noch anfälliger für andere Erkrankungen,die wiederum das Immunsystem belasten?Meine Angst ist jetzt einfach,dass das ganze zu einem Kreislauf wird den man irgendwie nicht so wirklich stoppen kann
. Ich habe jetzt erst in 5 Wochen wieder einen Termin in Erlangen zur Therapiebesprechung und würde einfach vorab schon gerne ein paar Infos sammeln.Vielen Dank für Ihre Bemühungen,
liebe Grüße,
Karin
erst mal vielen Dank für die Information.Nun muß ich aber doch noch einmal fragen: Wenn man das Immunsystem quasi unterdrückt bzw die Funktion reduziert, ist man dann somit nicht noch anfälliger für andere Erkrankungen,die wiederum das Immunsystem belasten?Meine Angst ist jetzt einfach,dass das ganze zu einem Kreislauf wird den man irgendwie nicht so wirklich stoppen kann
liebe Grüße,
Karin