Bericht von Rheumambulanz

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Christi (Archiv)
Beiträge: 7
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Bericht von Rheumambulanz

Beitrag von Christi (Archiv) »

hallo,



hatte mich eigentlich schon wieder vom vaskulitis-forum zurüpckgezogen, als man mir in der rheuma-ambulanz ulm sagte, dass sich beid er biopsie der nasenschleimwand der verdacht auf morbus wegener nicht bestätigt hätte. bekomme nun vor zwei tagen den bericht:



da steht nun folgendes:

bei negativem c-anca und p-anca-titer (nach 2 positiven jetzt wieder negativ) kein hinweis auf m. wegener in der nasenschleimhautbiopsie, negativem ct-torax und normaler nierenfunktion kann die diagnose eines m. wegener momentan nicht gestellt werden.in frage kommt diff. diagnostisch aufgrund der nasenseptumperforatiion eine polychondritis im rahmen der ra.

Ausgeschlossen scheint jedoch nicht, dass es sich um einen loco-regionären m. wegener handelt, der in der biopsie einfach nicht detektiert werden konnte.



da bin ich nun so schlau als wie zuvor.



gestern war ich noch beim hno-doc, der geht wieder eher von einem wegener aus als von einer polychondritis, weil bisher an den ohrmuscheln nur wenig zu sehen ist.



kann es mir jetzt nicht eigentlich bald egal sein, wie die meine krankheit nennen oder gibt es bei der behandlung unterschiede? bekomme derzeit humira, 5 mg. cortison und jetzt noch seit 3 wochen wegen der nase zusätzlich arava 20 mg.



liebe grüße

christi
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Bericht von Rheumambulanz

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo Christi,

man muss sagen, dass eine einmalige negative Histologie die WG nicht ausschließt, wir haben das in Bad Bramstedt mal untersucht, dass im Durchschnitt 2,7 Proben pro Patient nötig waren, umd die Diagnose aus einer Nasenprobe zu sichern.

Also ggf. muss man nochmal biopsieren.

Alles Gute

Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
morbus wegener (Archiv)
Beiträge: 1
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Bericht von Rheumambulanz

Beitrag von morbus wegener (Archiv) »

hallo frau dr. keller,



danke für ihre antwort, habe dazu zwar noch eine kurze frage. ist es dann noch schwieriger die diagnose zu stellen unter immunsupressiv-therapie (seit 1 jahr humira). aus diesem grunde hatte nämlich mein hno-doc sich geweigert, die biopsie vorzunehmen.



liebe grüße

christi
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