Tränenkanalverengung bei M. Wegener

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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RoswithaG (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Tränenkanalverengung bei M. Wegener

Beitrag von RoswithaG (Archiv) »

Mein Name ist Roswitha Grau, ich habe seit Okt. 1988 die Wegener`sche Granulomatose mit Nierenbeteiligung. 1994 bekam ich eine Spenderniere und ab diesem Zeitpunkt ging es mir so richtig gut. Natürlich abgesehen davon, dass ich eine Unmenge an Medikamente schlucken muss. Zur Zeit quält mich eine Tränenkanalverengung mit Zystenbildung. Natürlich leide ich auch unter der typischen Borkenbildung in der Nase und im Rachenraum, die nicht in den Griff zu bekommen ist. Ich wurde im März 2008 zur Behebung dieser Stenose operiert. Der genaue Fachbegriff lautet Dakryorhinostomie nach West. Durch die starke Borkenbildung in der Nasenhöhle war die OP nicht erfolgreich und das eingesetzte Röhrchen, das den Tränenkanal weiten sollte, musste nach 4 Wochen wieder gezogen werden. Am 2. Juli 2008 ist ein erneuter Eingriff geplant und zwar eine Dakryorhinostomie nach TOTI, also äußerlich . Nun meine Frage an das Forum,

- gibt es Jemanden mit dem gleichen Problem?

- weiß Jemand einen guten Operateur?

Ich habe nicht viel Zeit, da ich bereits heuer schon drei eitrige Zisten hatte, die operativ geöffnet wurden und ich nicht weiß, ob ich bis zum 2. Juli 2008 beschwerdefrei bleiben werde.

Tschüss!!!
KerstinB. (Archiv)
Beiträge: 37
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Tränenkanalverengung bei M. Wegener

Beitrag von KerstinB. (Archiv) »

Hallo Roswitha!

Ich habe seit ich ca. 16 Jahre als bin (bin jetzt 31) einen künstlichen Tränkenkanal am rechten Auge. Der Tränenkanal konnte damals nicht gerettet werden und so wurde mir ein Durchgang durch die Nase gelegt. Operiert wurde es damals in Münster, aber das ist halt auch schon lange her.

Ob das damals bei mir schon mit dem WEgener zusammenhing - keine Ahnung?? So lange ist er dann bei mir doch noch nicht diagnostiziert. Wie die OP hieß und so weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass es mir doch recht viel gebracht hat, weil das Auge jetzt nicht mehr ununterbrochen tränt. es hat zwar nicht ganz aufgehört, aber es ist nicht mehr so sehr viel.

Liebe Grüße aus Berlin

Kerstin
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Tränenkanalverengung bei M. Wegener

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo Frau Grau, zunächst freut mich, dass Sie schon so lange eine Spenderniere haben!!

Man muss natürlich vor einer erneuten OP genau klären, ob es sich nicht um ein (lokalisiertes) Rezidiv der WG handelt, also zunächst die medikamentöse Therapie angepasst werden muss. Ein operativer Eingriff in eine aktive WG hinein im HNO-Trakt macht keinen Sinn bzw. die Erfolgsaussichten sind nicht allzu hoch...

Alles Gute!

Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
Tinka (Archiv)
Beiträge: 17
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Tränenkanalverengung bei M. Wegener

Beitrag von Tinka (Archiv) »

Hallo,



medizinisch kann ich dazu nichs sagen, aber Du hast ja schon eine fachkomptente Antwort erhalten ;-).

Ich habe eine chronische Dakryozystitis, d.h. mehrere Zysten am rechten Auge, die laut AÄrztin "an einer ganz doofen Stelle liegen, wo mannicht gern operiert". Als das akut wehgetan hat und getränt hat, habe ich Antibiotika gegen die Entzündung bekommen. Seitdem merke ich das manchmal als Druckgefühl bis leichten Schmerz, meist aber kaum was. Solange das nicht schlimmer wird, lasse ich es dabei.



Interessant, dass ich hier ausgerechnet was zum Thema lese, ich dachte, das wäre was "Isoliertes" und würde nicht zur Grunderkrankung gehören....



Gruß

Tinka



PS: Ach so, ich habe manchmal im äußeren Gesichtsfeld Doppelbilder deswegen - wurde in der Rheumaklinik festgestelllt
RoswithaG (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Tränenkanalverengung bei M. Wegener

Beitrag von RoswithaG (Archiv) »

Vielen Dank, dass Ihr euch zu meinem Thema gemeldet habt. Ich hätte nicht gedacht, dass doch viele mit dem gleichen Problem behaftet sind. Ich werde euch weiter berichten, wie es bei mir weiter geht, vielleicht kann ich euch auch weiter helfen.

Grüße aus Nürnberg

Roswitha
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