psychosomatische Ursache

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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psycho (Archiv)
Beiträge: 1
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

psychosomatische Ursache

Beitrag von psycho (Archiv) »

Kann eine Vaskulitis von einer psychosomatischen Erkrankung kommen?
Theres (Archiv)
Beiträge: 318
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von Theres (Archiv) »

Ich denke NEIN, bin aber kein Arzt!



Meines Wissen kann nicht geagt werden, warum die Vaskulitis ausbricht.



Was ich mir vorstellen könnte, dass "Stress" psychische Belastung bei vielen, wie auch bei mir, im Vorfeld ein Thema war!



Wünsche schönen Sonntag



Theres
Hans (Archiv)
Beiträge: 79
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von Hans (Archiv) »

Ich denke JA, weil ich kein Arzt bin. Schulmediziner sind pragmatisch.

Ich hatte auf jeden Fall psychischen Stress und viele hier haben das

auch geschrieben.

Außerdem haben es mir auch einige Mit-Patienten in Bad Bramstedt so geschildert.

Viele Grüße

Hans
Theres (Archiv)
Beiträge: 318
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von Theres (Archiv) »

Hallo,



Hans, irgendwie muss ich auch Dir recht geben - Deine Aussage hat auch was Wahres!



Das stimmt, von vielen habe ich gehört, dass in Vorfeld gewisse Stress Situationen da waren, oder Stress über längere Zeit.



Bei mir war das auch so, über längere Zeit hatte ich diverse Sachen zu verarbeiten. Todesfälle und auch privat lief nicht alles rund.



Bin aber der Meinung, dass es sich da nicht um psychosomatische Erkrankungen handelte.

Doch das ist schwierig zu sagen, da es hier nicht nur schwarz und weiss gibt!



Gruss Theres
tine (Archiv)
Beiträge: 9
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von tine (Archiv) »

ich kann auch einen eindeutigen zusammenhang zwischen psychischem stress und meinen schüben herstellen.

ob dies auch die ursachen für den ausbruch der krankheit waren weiß ich nicht...

obwohl ich schon der meinung bin, dass hinter jeder krankheit ein seelisches problem steht.



bei mir verstärken sich die symptome jedenfalls bei psychischer belastung. das muss aber natürlich nicht bei jedem gleich sein...



liebe grüße aus graz,

tine
Corinna (Archiv)
Beiträge: 4
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von Corinna (Archiv) »

Bevor ich an PAN erkrankte, gab es zu Hause ziemliche Problem und deshalb bin 100%ig sicher das da ein Zusammenhang besteht.

Die Ärzte sind da anderer Meinung.
ruth (Archiv)
Beiträge: 405
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von ruth (Archiv) »

hallo,

ich kann meinen "vor-schreibern" nicht zustimmmen, bei mir war grade beim akuten ausbruch meines CSS alles ok. auch bei meinen bisherigen (zum glück kleinen) schüben konnte ich keinen zusammenhang mit der psyche feststellen.

ausserdem denke ich, dass jeder mensch gute und schlechte zeiten mitmacht, je älter man wird, umso mehr traurige ereignisse stellen sich naturgemäss AUCH ein (z. b. tod von älteren angehörigen etc.).

allerdings glaube ich auch, dass sich negativer stress schlecht auf den ganzen menschen und damit auch auf die erkrankung auswirkt. aber einen auslöser meiner erkrankung kann ich nicht in stress oder so etwas erkennen.

mit vielen grüssen,

ruth
Theres (Archiv)
Beiträge: 318
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von Theres (Archiv) »

Wenn es un die psyche und etwas psychosomatisch geht, bin ich immer etwas hin und hergerissen.



War ich doch bei einem Psychosomatiker. Was der alles während einem stündigen Gespräch festellen und Diagnostiziern konnte, das war der reine Wahnsinn!

Er meinte, ich hätte eine Art Burnout, dazu leide ich unter Schlafapnoe, habe Wechseljahrsbeschwerden und Deptessive Verstimmungen!

Ich war überwältigend, wie schnell so viele Diagnosen gestellt werden konnte, war ich mich doch gewöhnt, dass bisher sich alles über Wochen oder Monate hinzog!

Hätte ich ihm noch mehr Details erzählt, so hätte er sicher noch weitere Krankheiten gefunden.



Wegen dem Burout konnte ich nur lachen, sicher hatte ich im Geschäft oft stress und ich war am Limit. Während meiner aktiven Krankheit "Riesenzell Arteriitis" war ich nicht nur am Limit ich war total überfordert. Doch dies hat mit der Kranlkheit einen Zusammenhang.

Wegen dem Schlafapnoe wurde ich dringend untersucht. Die Spezialärzte im Universitätsspital konnten nichts finden und fragten mich warum ich eigentlich hier gelandet sei!

Die Depressiven verstimmungen, versuchte ich den Psychosomaten zu erklären, kommen daher, da ich schon seit längerer Zeit (ca. 10 Monate) immer Kopfweh 24 Std am Tag hatte und darum nicht fähig bin normal zu denken. Das mein Ermüdungszustand durch die Krankheit oft so stark sei, dass ich nur noch Weinen könnte.



Hierzu meine Meinung ausser Spesen nichts gewesen!



Doch war im Vorfeld meiner Krankheit ziemlich viel, was mich Belastete und ich nicht loslassen konnte.

Doch es kann auch sein, dass wenn man sucht, dass bei jedem Menschen etwas gefunden werden kann.



Gruss Theres
silvia (Archiv)
Beiträge: 5
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von silvia (Archiv) »

ich bin der meinung, dass bei jeder erkrankung die psyche mehr oder weniger mitspielt....

bei der schwer zu diagnotizierenden vaskulitis fällt mir bei 3 mir bekannten fällen eine ähnliche lebensgeschichte und auch vorangegangene todesfälle in der familie auf...

das gibt mir zu denken...

jedoch bin ich auch eine gegeisterte psychosomatin. lg.silvia
Claudia (Archiv)
Beiträge: 67
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: psychosomatische Ursache

Beitrag von Claudia (Archiv) »

Hallo!

Also ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass eine psychische Komponente immer auch eine Rolle spielt. Ich hatte eine sehr schwierige Phase, als die Krankheit ausbrach und habe im Nachhinein erkannt, dass ich die Krankheit auch benutzt habe.

Um zum Bespiel zu sagen, das kann ich nicht; das gefällt mir nicht oder das ist mir zu viel. Eine Notbremse sozusagen.

Ich arbeite immer noch daran, 'nein' zu sagen, ohne dass die Krankheit als Grund dafür dienen muß. Ich bin sicher, wenn ich die Krankheit nicht mehr brauche, kann sie sich auch zurückziehen.

Aber nach zwei Jahren komme ich immer noch an Punkte, wo ich 150 % gebe und völlig gestresst bin und nur wegen der Krankheit überhaupt mal die Kurve bekomme und 'Stop' sage.

Aber ob das bei anderen auch so ist, kann ja nur jeder selbst beurteilen.

Schaden tut's sicher nie sein Leben zu überdenken und zu ändern, was einen nicht glücklich macht! Das kann sich ja nur positiv auf den Kranheitsverlauf auswirken!!

Alles Gute, Claudia
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