Cerebrale Vaskulitis - Medikamentenreduzierung

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Alexa (Archiv)
Beiträge: 6
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Cerebrale Vaskulitis - Medikamentenreduzierung

Beitrag von Alexa (Archiv) »

Hallo, ich habe eine Frage diesbezüglich Medikamentenreduzierung. Seit 2002 habe ich Cerebrale Vaskulitis. Nun soll ich die Dosis 100mg Azathioprin einen Tag 100mg, den zweiten Tag auf 50mg immer im Wechsel reduzieren. Die Cortison Dosis von 5mg bleibt unverändert.

Hat jemand schon das Azathioprin "ausgeschlichen" und gut vertragen, oder muß ich mich eventuell auf kleinere Nebenwirkungen gefasst machen. Bin seit 2003 ohne große Vorkomnisse stabil, nur die üblichen Wehwehchen.

Ich würde mich auf eine Antwort freuen.

Liebe Grüße Alexa
Katrin (Archiv)
Beiträge: 77
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Cerebrale Vaskulitis - Medikamentenreduzierung

Beitrag von Katrin (Archiv) »

Hallo Alexa,



ich habe schon mal Azathioprin absetzen müssen, weil meine Leukozyten immer zu weit abgefallen sind und ich dann immer sowieso mit dem Medikament pausieren sollte. Nach einer Pause von 10 Wochen mit regelmäßigen Blutkontrollen hat man es dann auf einen Versuch ankommen lassen, es einmal ohne Medikamente zu versuchen. (Es gibt ja auch immer wieder Patienten, bei denen es funktioniert). Ein 3/4 Jahr hat dies auch gut geklappt, aber dann kam ein neuer Schub und alles ging wieder von vorne los (Endoxan, Kortison usw.). Mittlerweile nehme ich CellCept (ohne Kortison) und komme gut damit zurecht, hierunter fallen die Leukozyten auch nicht mehr ab.

Ich habe M. Wegener mit Nierenbeteiligung und bin jetzt sehr zurückhaltend, was das Medikamenten-Ausschleichen angeht, gerade beim Basismedikament!



Alles Gute!

Katrin
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