Hallo liebes Forum,
ich möchte euch heute fragen, wie ihr euch verhaltet oder verhalten würdet bei folgender Situation:
Rezidiv des Wegeners; Medikamente: 250mg Endoxan und 50mg Kortison; wieder Infiltrate in der Lunge; trotzdem "gutes" (ihr wisst schon wie ich das meine) Allgemeinbefinden (allerdings bei kleinen Anstrengungen Atemnot).
Meine Frage: Kann man arbeiten gehen oder ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? Muss man - auch wenn man sich mit Einschränkungen gut fühlt - zu Hause bleiben um sich zu schonen?
Danke für eure Antworten
Es grüßt herzlich
Gudrun
Arbeit oder Krankenhaus
-
Bettina (Archiv)
- Beiträge: 71
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Arbeit oder Krankenhaus
Hallo Gudrun,
unter Endoxan und Cortison würde ich mich auf alle Fälle schonen, das heißt :keine Arbeit.
Ob Krankenhaus oder nicht, auf alle Fälle würde ich mich von Leuten (also auch von Arbeitskollegen!) fernhalten, weil gerade die Erkältungszeit ist. Unter deinen Umständen noch eine Infektion zu riskieren würde ich mir schwer überlegen!
Alles Gute für Dich und sei vorsichtig
Bettina
unter Endoxan und Cortison würde ich mich auf alle Fälle schonen, das heißt :keine Arbeit.
Ob Krankenhaus oder nicht, auf alle Fälle würde ich mich von Leuten (also auch von Arbeitskollegen!) fernhalten, weil gerade die Erkältungszeit ist. Unter deinen Umständen noch eine Infektion zu riskieren würde ich mir schwer überlegen!
Alles Gute für Dich und sei vorsichtig
Bettina
-
miri (Archiv)
- Beiträge: 24
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Arbeit oder Krankenhaus
hallo gudrun,
habe bei meinem ersten schub (hab ihn gerade erst einigermaßen im griff) auch mit hochdosiertem cortison und endoxan gearbeitet. ich denke es ist wichtig das man auch psychisch stabil ist und sich wohl fühlt, würde es jetzt wieder so tun, denn mit dem ewigen zuhause rumsitzen habe ich mich nicht wohl gefühlt. kurz gesagt, für mich und meine gesundheit war es wichtig wieder zuarbeiten. allerdings würde ich es nicht tun wenn es darum geht das man druck vom arbeitgeber bekommt, das sollte einem die gesundheit nicht wert sein.
wünsche dir alles gute
habe bei meinem ersten schub (hab ihn gerade erst einigermaßen im griff) auch mit hochdosiertem cortison und endoxan gearbeitet. ich denke es ist wichtig das man auch psychisch stabil ist und sich wohl fühlt, würde es jetzt wieder so tun, denn mit dem ewigen zuhause rumsitzen habe ich mich nicht wohl gefühlt. kurz gesagt, für mich und meine gesundheit war es wichtig wieder zuarbeiten. allerdings würde ich es nicht tun wenn es darum geht das man druck vom arbeitgeber bekommt, das sollte einem die gesundheit nicht wert sein.
wünsche dir alles gute
-
Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Arbeit oder Krankenhaus
Hallo Gudrun,
ich denke es kommt auch darauf an, wo und als was du arbeitest.
Zum Bsp. im mediz. Beruf täte ich auf keinen Fall arbeiten, um mich selber zu schützen, vor allem in der Erkältungszeit. Dann ist man sehr viel Stress ausgesetzt, kann man sich die Arbeit einteilen usw...
Ich selber habe damals nicht gearbeitet, hatte aber auch 2 kleine Kinder. Inzwischen arbeite ich selber wieder.
Gute Besserung.
LG Simone
ich denke es kommt auch darauf an, wo und als was du arbeitest.
Zum Bsp. im mediz. Beruf täte ich auf keinen Fall arbeiten, um mich selber zu schützen, vor allem in der Erkältungszeit. Dann ist man sehr viel Stress ausgesetzt, kann man sich die Arbeit einteilen usw...
Ich selber habe damals nicht gearbeitet, hatte aber auch 2 kleine Kinder. Inzwischen arbeite ich selber wieder.
Gute Besserung.
LG Simone
-
gudrun (Archiv)
- Beiträge: 5
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Arbeit oder Krankenhaus
Hallo,
vielen lieben Dank für eure Meinungen.
Auch euch alles Gute
Gudrun
vielen lieben Dank für eure Meinungen.
Auch euch alles Gute
Gudrun
-
Theres (Archiv)
- Beiträge: 318
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Arbeit oder Krankenhaus
Arbeiten ja oder nein?
Ich denke jeder sollte froh sein, wenn er arbeiten kann, aber auch nicht verzweifeln, wenn seine Kräfte zum Arbeiten nicht ausreichen.
Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch fühlt anders!
Ich persönlich möchte dazu sagen, dass ich froh wäre endlich wieder normal Arbeiten zu können. Trotzdem das meine RZ Vaskulitis in Remission ist, bin ich nicht in der Lage 100% zu arbeiten. Ich bin nicht in der Lage so lange Konzentriert am Schreibtisch zu sitzen. Abrbeite ich länger als 2 Stunden am Stück, so ist meine erledigte Arbeit mit sehr vielen Fehlern versehen und dies ist weder mich noch für das Geschäft sinnvoll! Zum Glück bin ich selbständig und mein eigener Chef, so kann ich arbeiten wenn es mein Gesundheitlicher Zustand zulässt. So komme ich durch mit 50% Krank geschrieben und dies seit 11 Monaten. Hätte ich aber einen Leistungsorientierten Chef im Rücken, so wäre es für unmöglich zu arbeiten und ich müsste 100% Arbeitsunfähig geschrieben werden.
Ich denke dafür gibt es keinen gültigen Regeln. Der eine kann trotz vieler Medikamente problem arbeiten und der andere ist auch in Remission nich arbeitsfähig.
Jeder sollte für sich selbst Entscheiden und das Beste für sich und die Gesund tun.
Theres
Ich denke jeder sollte froh sein, wenn er arbeiten kann, aber auch nicht verzweifeln, wenn seine Kräfte zum Arbeiten nicht ausreichen.
Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch fühlt anders!
Ich persönlich möchte dazu sagen, dass ich froh wäre endlich wieder normal Arbeiten zu können. Trotzdem das meine RZ Vaskulitis in Remission ist, bin ich nicht in der Lage 100% zu arbeiten. Ich bin nicht in der Lage so lange Konzentriert am Schreibtisch zu sitzen. Abrbeite ich länger als 2 Stunden am Stück, so ist meine erledigte Arbeit mit sehr vielen Fehlern versehen und dies ist weder mich noch für das Geschäft sinnvoll! Zum Glück bin ich selbständig und mein eigener Chef, so kann ich arbeiten wenn es mein Gesundheitlicher Zustand zulässt. So komme ich durch mit 50% Krank geschrieben und dies seit 11 Monaten. Hätte ich aber einen Leistungsorientierten Chef im Rücken, so wäre es für unmöglich zu arbeiten und ich müsste 100% Arbeitsunfähig geschrieben werden.
Ich denke dafür gibt es keinen gültigen Regeln. Der eine kann trotz vieler Medikamente problem arbeiten und der andere ist auch in Remission nich arbeitsfähig.
Jeder sollte für sich selbst Entscheiden und das Beste für sich und die Gesund tun.
Theres