Verdacht auf Vasculitis cerebrale
-
brommi (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo Zusammen,Ärzte und Teilnehmer
zu mir ich leide nun schon seit 3 Jahren unter schwankschwindel , benommenheit, koordinationsstörungen,kopfdruck, chron. erschöpfung,zunehmend vergesslichkeit, konzentrationsstörungen,Koordinationsstörungen Wortfindungsstörungen
ständig kalte finger , ohren und nase, Wangen.
.. bisher ohne klaren befund,
sehe aus als hätte ich ne dauergrippe, gerötete augen...
im Liquor war das igG erhöht, keine lok. synthese,
MRT unauffällig, hier wurdeen jedoch nun auch die hirngefässe dargestellt und es waren überall leichte verkalkungen sichtbar.
Mein arzt meint das könnten zusammen mit allen beschwerden hinweise auf eine vaskulitis sein , da diese verkalkungen in meinem alter( ende 30) untypisch seien.
Wer hat ähnliche probleme und welche untersuchungen sollten veranlasst werden um den Verdacht zu überprüfen.
Danke Brommi
zu mir ich leide nun schon seit 3 Jahren unter schwankschwindel , benommenheit, koordinationsstörungen,kopfdruck, chron. erschöpfung,zunehmend vergesslichkeit, konzentrationsstörungen,Koordinationsstörungen Wortfindungsstörungen
ständig kalte finger , ohren und nase, Wangen.
.. bisher ohne klaren befund,
sehe aus als hätte ich ne dauergrippe, gerötete augen...
im Liquor war das igG erhöht, keine lok. synthese,
MRT unauffällig, hier wurdeen jedoch nun auch die hirngefässe dargestellt und es waren überall leichte verkalkungen sichtbar.
Mein arzt meint das könnten zusammen mit allen beschwerden hinweise auf eine vaskulitis sein , da diese verkalkungen in meinem alter( ende 30) untypisch seien.
Wer hat ähnliche probleme und welche untersuchungen sollten veranlasst werden um den Verdacht zu überprüfen.
Danke Brommi
-
Ingrid (Archiv)
- Beiträge: 73
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo Brommi,
deine Beschwerden hören sich für mich sehr nach einer Vaskulitis an.
Du musst sofort zu einem internistischen Rheumatologen, oder in eine Rheumaklinik - je eher eine genaue Diagnose gestellt wird, desto besser. Und natürlich muss so bald wie möglich eine medikamentöse Behandlung einsetzen. Vielleicht wäre auch ein Angiologe der richtige Ansprechpartner.
Alles Gute
Ingrid
deine Beschwerden hören sich für mich sehr nach einer Vaskulitis an.
Du musst sofort zu einem internistischen Rheumatologen, oder in eine Rheumaklinik - je eher eine genaue Diagnose gestellt wird, desto besser. Und natürlich muss so bald wie möglich eine medikamentöse Behandlung einsetzen. Vielleicht wäre auch ein Angiologe der richtige Ansprechpartner.
Alles Gute
Ingrid
-
brommi (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
hallo ingrid,
danke für die antwort. kennst du dich denn etwas aus mit cerebraler vasculitis?
das igG im liquor war erhoht, die untersuchung liegt allerdings schon 1,5 jahre zurück, damals verdacht auf leichte schrankenstörung,
ANA im serum grenzwertig 1:100
p-anca negativ
somit schloss der arzt damals kollagenosen etc. aus
der einzuge hinweis sind somit die leichte schrankenstörung und nun die hinweise im mrt (die gefässverkalkungen , die überall sichtbar sind)könnte das wirklich ein hinweis sein und was ist dsann die ursache für die vasculitis.
wie schon berichtet leide ich schon länger , zunehmend seit fast 3 jahren an den oben genannten symptomen mit zunehmender , permanenter benommenheit, schläfrigkeitetc...
auf was sollte ich denn genau untersucht werden und kann man eine vaskulitis denn nachweisen und wenn wie?
danke für die hinweise
brommi
danke für die antwort. kennst du dich denn etwas aus mit cerebraler vasculitis?
das igG im liquor war erhoht, die untersuchung liegt allerdings schon 1,5 jahre zurück, damals verdacht auf leichte schrankenstörung,
ANA im serum grenzwertig 1:100
p-anca negativ
somit schloss der arzt damals kollagenosen etc. aus
der einzuge hinweis sind somit die leichte schrankenstörung und nun die hinweise im mrt (die gefässverkalkungen , die überall sichtbar sind)könnte das wirklich ein hinweis sein und was ist dsann die ursache für die vasculitis.
wie schon berichtet leide ich schon länger , zunehmend seit fast 3 jahren an den oben genannten symptomen mit zunehmender , permanenter benommenheit, schläfrigkeitetc...
auf was sollte ich denn genau untersucht werden und kann man eine vaskulitis denn nachweisen und wenn wie?
danke für die hinweise
brommi
-
Ingrid (Archiv)
- Beiträge: 73
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo Brommi,
ich habe nicht das große medizinische Wissen in Bezug auf Vaskulitiden.
Bei mir wurde das Churg-Strauss-Syndrom( eine nekrotisierende Vaskulitis)diagnostiziert, wobei ich u.a. Gefäßverschlüsse habe.
Ich weiß nicht, ob du "nur" bei einem Hausarzt bist - ich würde dir auf jeden Fall raten zu einem Spezialisten zu gehen.
Du kannst ja mal unter diesem Link weiterlesen:
http://www.rheuma-online.de/a-z/v/vaskulitis.html
Ich bin sicher Frau Dr. Reinhold-Keller wird dir hier sicher antworten.
Gruß, Ingrid
ich habe nicht das große medizinische Wissen in Bezug auf Vaskulitiden.
Bei mir wurde das Churg-Strauss-Syndrom( eine nekrotisierende Vaskulitis)diagnostiziert, wobei ich u.a. Gefäßverschlüsse habe.
Ich weiß nicht, ob du "nur" bei einem Hausarzt bist - ich würde dir auf jeden Fall raten zu einem Spezialisten zu gehen.
Du kannst ja mal unter diesem Link weiterlesen:
http://www.rheuma-online.de/a-z/v/vaskulitis.html
Ich bin sicher Frau Dr. Reinhold-Keller wird dir hier sicher antworten.
Gruß, Ingrid
-
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo Brommi, also zunächst, bei den meisten Vaskulitiden findet man keine Ursache, selten können mal Medikamente, andere Erkrankungen oder Virusinfektionen wie Hepatitis dahinter stecken. Die primäre cerebrale Vaskulitis hat meist keine auffälligen Blutbefunde, also kein ANCA oder so. Offenbar sind die Gefäßveränderungen im Kernspin gesehen worden?? Meist kommt man nicht um eine sog. konventionelle Angiograpie, und wenn der letzte Liquor schon 1,5 Jahre her ist, sollte man ihn unbedingt wiederholen, aber auch der kann bei 1/3 der Vaskulitis-Patienten ganz normal sein. Sie sehen, das ist nicht so einfach und auf die Ferne schon gar nicht, deshalb kann mich mich nur meinen "Vorrednern" anschließen, eine kompetente Stelle aufzusuchen, z.B. die Rheumaklinik Bad Bramstedt. Bzw. leider schreiben Sie nicht, wo Sie wohnen, was Alternativen wären.
Alle guten Wünsche und viele Grüße
PD Dr. Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Alle guten Wünsche und viele Grüße
PD Dr. Eva Reinhold-Keller
Hamburg
-
brommi (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo Frau Dr Reinhold-Keller,
vielen Dank für die Antwort. Ich bin aus Bremen und wenn Sie eine Adresse in HH wüssten wäre das natürlich auch machbar, oder wäre eine diagnostische Klärung auch bei Ihnen möglich?
Bei mir wurde ein mRT gemacht und da auch eiune Darstellung der Hirngefäße, die überall ablagerungen aufwiesen. Mein Hausarzt meint das könnte ein Hinweis auf eine vasculitis sein.
Meine sonstigen Symptome, die vor 3 Jahren abrupt auftraten und sich seitdem verfestigt bzw verstärktz haben , habe ich schon ganz oben beschrieben.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie hinweise hätten an wen bzw wohin ich mich wenden kann und welche Untersuchungen notwendig sind um den Verdacht auszuräumen oder zu bestätigen.
Vielen Dank
b.
vielen Dank für die Antwort. Ich bin aus Bremen und wenn Sie eine Adresse in HH wüssten wäre das natürlich auch machbar, oder wäre eine diagnostische Klärung auch bei Ihnen möglich?
Bei mir wurde ein mRT gemacht und da auch eiune Darstellung der Hirngefäße, die überall ablagerungen aufwiesen. Mein Hausarzt meint das könnte ein Hinweis auf eine vasculitis sein.
Meine sonstigen Symptome, die vor 3 Jahren abrupt auftraten und sich seitdem verfestigt bzw verstärktz haben , habe ich schon ganz oben beschrieben.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie hinweise hätten an wen bzw wohin ich mich wenden kann und welche Untersuchungen notwendig sind um den Verdacht auszuräumen oder zu bestätigen.
Vielen Dank
b.
-
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo!
Also wenn Sie schon in Norddeutschland wohnen, würde ich Ihnen einen stationären Aufenthalt in Bad Bramstedt empfehlen.
In aller Regel ist eine Klärung ambulant nicht möglich.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Also wenn Sie schon in Norddeutschland wohnen, würde ich Ihnen einen stationären Aufenthalt in Bad Bramstedt empfehlen.
In aller Regel ist eine Klärung ambulant nicht möglich.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
-
brommi (Archiv)
- Beiträge: 4
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Verdacht auf Vasculitis cerebrale
Hallo frau Dr. Reinhold-Keller, hallo Ingrid,
ichwollte mich nochmals bedanken für die Informationen . Ich werde mit meinem Arzt über eine weitergehende Diagnostik sprechen evtl. in bad Bramstedt.
Vielen Dank
brommi
ichwollte mich nochmals bedanken für die Informationen . Ich werde mit meinem Arzt über eine weitergehende Diagnostik sprechen evtl. in bad Bramstedt.
Vielen Dank
brommi