Hallo zusammen,
ich habe seit Ende Juli sehr starken Hautausschlag, mit starkem Juckreiz. Dazu hatte ich anfangs Gelenkschmerzen- und schwellungen.
Ich war beim Hautartz, Internisten, Hautklinik, Rheumatologie. Alle inneren Orange wurden untersucht, jegliche Test durchgeführt, doch bisher konnte man keine Diagnose stellen.
Ich habe anfangs Antibiotika bekommen, dann begleitend Cortison angefangen mit 100mg, genommen. Unter cortison war sowohl der Juckreiz, als auch der Ausschlag deutlich besser geworden. Auch die Gelenkschmerzen und -schwellungen gingen zurück. Nach dem ich (bei 5mg) Cortison absetzte, sollte ich nichts mehr haben; aber kaum waren die 2 Wochen vorbei, kam alles verstärkt wieder zurück. War beim Internisten und wieder in der Hautklinik, muss jetzt eine Langzeittherapie machen, obwohl keiner weiß, was ich habe.
Nun soll ich Colchicum Dispert(3x1)nehmen, ohne zu wissen, was ich habe. dieses medikament hat (wie evt bekannt) erhebliche nebenwirkungen. Macht es Sinn Medikamente einzunehmen, die nichteinmal gegen die Sympthome helfen?! (habe den Ausschlag und Juckreiz immernoch v.a. abends sehr stark, Gelenkschmerzen sind auch da, auch wenn nicht so stark.
Einwenig verzweifelt bin ich inzwischen, da ich die oben erwähnte Symptome schonmal hatte, nur mit 42 Fieber noch dazu, damals ging es soweit, dass ich Wochenlang nichteinmal aufstehen konnte. Auch damals hieß es, es könne keine Diagnose gestellt werden..
Bitte sage mir jemand, dass es nicht so ist!!!
Herzlichen Dank im Voraus, und danke, dass ich hier mich "ausheulen" durfte!
Urtikariavaskulitis
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nesi (Archiv)
- Beiträge: 3
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Urtikariavaskulitis
Ach ja, wie ist es denn unter meinen Umständen mit Sport oder Sauna? Und es fiel mir auf, dass es wichtig für Tipps ist, woher man schreibt: Bin aus Münster-NRW
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Theres (Archiv)
- Beiträge: 318
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Urtikariavaskulitis
Ich musste lernen, dass es Krankheiten gibt, die auch für erfahrene Ärzte nicht einfach sind - ich musste lernen, dass es Krankheiten gibt, die auch für Ärzte nicht fassbar und messbar sind.
Oft war ich am Verzweifeln - ich wollte eine klare Diagnose!
Nach 8 Monaten habe ich immer noch keine eindeutige Diagnose - alles beruht auf starker Verdacht! Im Moment kann ich damit recht gut leben, ich weiss, dass ich Krank bin - ich fühle mich auch so. - Ich habe für mich persönlich eine Diagnose erstellt, ich bin davon überzeugt!
Meine täglichen Medikamente "auch mit starken Nebenwirkungen" muss ich einnehmen. Für mich sind sie Lebeneserhaltend!
Die Erfahrungen, die ich mache, bei jeder Reduktion von Kortison sind fatal! Darum bin ich überzeugt, dass ich diese Pillen, Spritzen etc. brauche um weiter zu kämpfen - irgendwann mal gesund zu werden!
Oft war ich am Verzweifeln - ich wollte eine klare Diagnose!
Nach 8 Monaten habe ich immer noch keine eindeutige Diagnose - alles beruht auf starker Verdacht! Im Moment kann ich damit recht gut leben, ich weiss, dass ich Krank bin - ich fühle mich auch so. - Ich habe für mich persönlich eine Diagnose erstellt, ich bin davon überzeugt!
Meine täglichen Medikamente "auch mit starken Nebenwirkungen" muss ich einnehmen. Für mich sind sie Lebeneserhaltend!
Die Erfahrungen, die ich mache, bei jeder Reduktion von Kortison sind fatal! Darum bin ich überzeugt, dass ich diese Pillen, Spritzen etc. brauche um weiter zu kämpfen - irgendwann mal gesund zu werden!
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nesi (Archiv)
- Beiträge: 3
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Urtikariavaskulitis
Danke für die Antwort! Und viel Geduld weiterhin sowie baldige Genesung!
Es so schade, dass es viele Menschen gibt, die so leiden müssen!
Vor allem ohne zu wissen, worunter man eigentlich leidet, was der grund ist...
liebe Grüße noch mal an alle
Es so schade, dass es viele Menschen gibt, die so leiden müssen!
Vor allem ohne zu wissen, worunter man eigentlich leidet, was der grund ist...
liebe Grüße noch mal an alle