Hallo zusammen
ich, 24 Jahre alt,
habe seit c.a. 2 Wochen Probleme mit einer Vaskulitis, es fing mit einem leichten" Auscchlag" am Bein an den ich zunächst für nichts schlimmeres hielt. Nach einem harten durchgearbeiteten Wochenende hatten sich die Punkte bis zum Oberschenkel hochgearbeitet, ich glaubte zunächst an Windpocken oder ähnliches.
Im Krankenhaus (Samstag nacht) angekommen waren die Ärzte zunächst ratlos und nestimmten zunächst einmal die wichtigsten Blutwerte sowie ein EKG- alles in Ordnung.
Montag zum Hautarzt der direkt sagte: Purpura unklarer Genese, ein Fall für die Hautklinik...Nebenbei verschireb er mir noch 40mg Prednisolon und Pütter Binden für die Beine.
Ich also in die Hautklinik , der Arzt überlegte ob er mich dabehalten soll oder nicht , da ich nicht so gerne wollte, ließ er mich gehen und setzte die Cortison Menge auf 60 mg hoch.
Den darauf folgenden Mittwoch ging es mir nachts sehr schlecht.(Cortison war bereits auf 20mg reduziert) Ich konnte nicht schlafen, hatte schmerzen im unteren Rückenbereich und machte mir große Sorgen da die Purpura nun auch an den Armen zunahm. Also wieder in Krankenhaus in die Notfallaufnahme. Hier wieder die wichtigsten Blutwerte zunächst getestet und dann habe ich mich dafür entschieden stationär zu bleiben um die Sache beobachten zu lassen. das Cortison wurde wieder auf 60mg hochgesetzt. Im Krankenhaus(normales somatisches,keine Hautklinik) wurden dann erstmal sämtliche Blutwerte getestet. Nach 3 Tagen wurde ich wieder entlassen, verrückterweise entschied sich die Assistensärztin am letzten Tag die Cortisonmenge von 60 mg auf 0!! zu senken. Kaum zuhause schwollen meine Gelenke an und ich konte meine Arme kaum noch bewegen. Daraufhin habe ich den Facharzt in der Hautklinik angerufen der mir 40mg cortison verordnete und ddarum bat mich am nächsten Tag vorzustellen. Dies tat ich auch. Wieder wollte man mich da behalten, da ich allerdings schon genug vom Krankenhaus hatte und die Untersuchungen ja liefen entschied ich mich abermals für eine ambulante Therapie. Er setzte die Cortison Menge auf 80 mg hoch(ich bin 1,77 und wiege zur Zeit 95 kg). Heute(Montag) war ich bei meinem Hausarzt um weiteres zu planen. die 80 mg soll ich bis Do. nehmen dann soll alle 5 Tage um 5 mg reduziert werden. Für Do. habe ich einen Termin zur Haut Biopsie, für Freitag einen Termin zur Blutentnahme beim Reumatologen.
Folgende Fakten.
Ich hatte kein Fieber, keine auffälligen Befunde bis jetzt, kein Betreffen der inneren Organe.Lungen Röntgen war okay und auch die Ultraschalluntersuchung war unauffällig bis auf eine minimal vergrößerte Milz. Es wurde vermutet dass das ganze auch von einem eingenommen Antibiotikum kommen kann, dass ich am 20.Juli verschrieben bekommen habe. Im Internet habe ich hierzu eine interessante Entdeckung gemacht:
--------------------------------------------------------------
Anamnese und klinischer Befund: Eine 47-jährige Frau stellte sich wegen einer palpablen Purpura beider Unterschenkel nach Einnahme von 6 Tabletten Clarithromycin aufgrund einer Pneumonie vor.
Untersuchungen: Bis auf eine leichte Mikrohämaturie gab es keine Hinweise für eine Organbeteiligung. Die Histologie einer Hautbiopsie zeigte eine leukozytoklastische Vaskulitis.
Therapie und Verlauf: Ursache der Hautveränderungen war eine Hypersensitivitätsvaskulitis durch Clarithromycin. Es bildeten sich tiefe Hautnekrosen, deren Abheilung sich über Monate hinzog.
Folgerung: Clarithromycin kann Ursache einer Hypersensitivitätsvaskulitis sein, deren ansonsten oft blander Verlauf zu schweren lokalen Komplikationen führen kann. Die Diagnose einer Hypersensitivitätsvaskulitis kann gestellt werden, wenn sich in der Hautbiopsie eine leukozytoklastische Vaskulitis findet, der Patient über 16 Jahre alt ist, eine palpable Purpura hat und ein auslösendes Agens zu eruieren ist. Therapeutisch entscheidend ist das Absetzen dieses Agens. Der positive prognostische Effekt einer oft praktizierten systemischen Therapie mit Steroiden ist nicht evidenzbasiert.
-------------------------------------------------------------
Eben dieses Antibiotikum habe ich zuvor erstmals verschrieben bekommen. Wenn ich zuvor mit Antibiotikum wegen Grippe oder dicken Mandeln behandelt wurde dann immer mit Ceflacor (anderer Wirkstoff).
Ich bin langsam immer raatloser, mir fällt es schwer zu beurteilen in wiefern die Purpura(zur zeit an den Beinen , Innenseiten der Arme und Seite des Bauches)weniger wird, da ich sie jeden Tag sehe.habe aber das Gefühl es wird besser durch das Cortison:-)
Meine Frage an den Doktor:
Kann man sich so eine Vaskultis auch durch den Rauchkonsum von Marihuana/Haschisch zuziehen?Habe ab und zu mal gerne "einen geraucht" denke dafür wird man mich jetzt nich hier an den Pranger stellen müssen:-( Eigentlich eher sehr selten in letzter Zeit aber in den Tagen als es kam 3 Tage am Stück war halt ein Partywochende in Hamburg.
Bin echt ratlos, viel.kann mir jemand eine Einschätzung geben. Mein größter Wunsch wäre erstmal ,das ganze ambulant machen zu können ohne mich stationär hinlegen zu müssen(mein Allgemienzustand sinkt im Krankenhaus ganz schnell in den Keller!!)Der 2. Wunsch wäre dass das Ganze mit der Zeit verschwindet und es sich um eine Vaskulitis handelt die einma gekommen ist und nich wieder kommt.(soll es ja geben...)Viel. erhört heir ja wer miene Wünsche;-)
Zur Zeit fühle ich mich an sich gut, habe keine Schmerzen oder ähnliches aber 80 mg Prdnisolon hauen natürlich schon ganz schön rein, und man macht sich halt die ganze Zeit Gedanken ob es was ernstes ist.
Vielen Dank für alle Antowrten die kommen werden, und für alle die sich dies durchgelesen haben.
LG
Sebastian
Bericht:Vaskulitis,welche Form wie geht es weiteR?
-
Sebastian (Archiv)
- Beiträge: 16
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
-
Sebastian (Archiv)
- Beiträge: 16
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Bericht:Vaskulitis,welche Form wie geht es weiteR?
Ach ja neueste Diagnose von der Hautklinik war: "leukozytoklastische Vaskulitis" (warum auch immer) ich habe jetzt ghehört dass man dies eigentlich erst nach der Haut PE fest als Diagnose sagen kann
-
Sebastian (Archiv)
- Beiträge: 16
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Bericht:Vaskulitis,welche Form wie geht es weiteR?
als letzte Information: habe so keine Vorerkrankungen und auch nie was gehabt. In Unserer Famile ist Faktor 5 sehr verbreitet ich hab es laut den Tests jetzt gottseidank nicht. Das einzigste was ich habe ist etwas stärkerer Heuschnupfen und ALlergien, früher einhergehend mit Leichtem Asthma , seitdem ich aber nicht mehr rauche ist es viel besser. Habe diesen Sommer viel. an 8 -10 Tagen intensiv morgens und abends ein Antiallergikum eingenommen.Ansonsten nicht
-
Heidi (Archiv)
- Beiträge: 39
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Bericht:Vaskulitis,welche Form wie geht es weiteR?
Hallo Sebastian,
ich leide ebenfalls seit vielen Jahren unter Leuk.Vaskulitis - meinen ausführlichen Bericht findest du, wenn du meinen Namen in der SUchoption (alle Nachrichten) eingibst (mein Beitrag ist schon lange her
). Ich bin ebenfalls Allergiker und meine Vaskulitis trat zum ersten Mal nach einigen Spritzen einer Desensibilisierung auf. Richtig schlimm wurde es vor 3 (?) Jahren als ich mit der Einnahme von Schilddrüsenhormonen begann. Nach mehrfacher Überprüfung der Schilddrüse und nach Absetzen des Medis "verschwand" die Vaskulitis. D.h. es kommen immer mal wieder Einblutungen in der HAut, aber es gab seitdem keine offenen Stellen mehr.
Gruß an alle !!!
Heidi
ich leide ebenfalls seit vielen Jahren unter Leuk.Vaskulitis - meinen ausführlichen Bericht findest du, wenn du meinen Namen in der SUchoption (alle Nachrichten) eingibst (mein Beitrag ist schon lange her
Gruß an alle !!!
Heidi