Nochmal Frage an Fr.Dr.Reinhold-Keller

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Sonja (Archiv)
Beiträge: 23
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Nochmal Frage an Fr.Dr.Reinhold-Keller

Beitrag von Sonja (Archiv) »

Hallo Fr.Dr.Reinhold-Keller



Seit Wochen schlage ich mich nun mit diesen "Resten" der Purpura-Einblutungen herum.



Der Durchfall ist weg,kein Nachweis von Blut im Urin(hatte ich mal kurzzeitig),auch die Blutwerte samt CRP sind wieder einigermassen ok.



Nur zwei Stellen am Fussrücken,sowie am grossen Zeh sind ulkerös entzündet.

Was kann ich denn da sonst noch tun,damit das abheilt?



Die Hautbiopsie gab KEINEN Nachweis einer Vaskulitis.Wie ja vorher schon die Proben aus dem Darm.Die Rheumatologin in der Uni meinte,die Biopsie wäre durch das Kortison nicht mehr aussagekräftig!?!?



Könnten sie mir nochmal raten!



Freunbdliche Grüsse,

Sonja
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Nochmal Frage an Fr.Dr.Reinhold-Keller

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo Sonja, wenn sonst alles besser wird, müssen Sie vermutlich noch ein bisschen Geduld haben, eine regelmäßige hautärztliche Mitbetreuung für die Lokalmaßnahmen ist wichtig..dann werden die Reste sicher auch abheilen.

Alles Gute

PD Dr Eva Reinhold-Keller
Sonja (Archiv)
Beiträge: 23
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Nochmal Frage an Fr.Dr.Reinhold-Keller

Beitrag von Sonja (Archiv) »

Hallo Frau Dr. Reinhard-Keller



Sie rieten mir ja auch zu dieser Hautbiopsie.



Ist es nun tatsächlich so,dass durch die Kortisoneinnahme nichts mehr nachweisbar ist.Oder war die Vaskulitis wirklich nur allergisch bedingt und ist jetzt "ausgeheilt",deshalb auch der negative Befund?



Freundliche Grüsse!
Theres (Archiv)
Beiträge: 318
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Nochmal Frage an Fr.Dr.Reinhold-Keller

Beitrag von Theres (Archiv) »

Hallo Sonja,



Mir wurde erklärt, dass Kortison nach 5 Tage einnahme die Biopsie "Auswertung" verfälschen wird.



Bei mir wurde dennoch nach 7 Monaten Kortison Therapie eine Biopsie der Hautschlagader an der Schläfe durchgeführt. Gefunden wurde nichts! Wie vorher vermutet.



Manchmal wird uns Patienten etwas viel zugemutet! Ich bin manchmal total unsicher was wichtig und was unwichtig ist.



Hätte ich der Biopsie nicht zugestimmt, so müsste ich mir bei jedem Arztbesuch anhören; hätten wir eine Biopsie gemacht so könnte das uns eventuell weiter bringen. Ich hätte jedes mal ein schlechtes Gewissen und würde mich schuldig fühlen.



Da ich durch meine ernorme Platzangst nicht in der Lage bin ein MRI "Rohre" durchzustehen. Höre ich jezt jedesmal, könnten wir ein MRI machen, so wüssten wir mehr.

Es wurde bei mir ein offenes MRI durchgeführt und auch nichts gefunden. Nach Aussage der Arzte ist das geschlossene MRI besser und ausagekräftiger.

Ich bin aber überzeugt, dass auch im geschlossenen keine eindeutige Diagnose ersichtlich wäre.



Für die Arzte immer ein Vorteil, wenn sie dem Patienten die Schuld zuschieben können, dass er die Schuld trägt, dass keine eindeutige Diagnose vorliegt.



Ich weiss, was meine Beschwerden verusachen und ich wiess, dass meine Beschwerden nicht eingebildet sind und auch nicht psychischer Herkunft sind. Jeden Tag schlage ich mit ihnen herum.

Darum brauche ich eigentlich gar keine Diagnose vom Arzt bestätig. Ich weiss woran ich leide! Ich kenne meine Krankheit. Für mich hat die Krankheit einen Namen, ist mir doch egal was die Arzte denken.

Schlussendlich ist es mein Leben und ich muss damit klar kommen.

Manchmal bin ich mein eigener Arzt!



Irgendwer hat mir mal den Satz geschrieben;

HILF DIR SELBST ............ DANN HILFT DIR GOTT!

Das stimmt!



Theres Neuenschwander
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