Hallo liebes Forum,
vielen Dank an Frau Dr. Reinhold-Keller für die Rückantwort. Zu meiner Anfrage muss ich noch einige andere Angaben machen. Unter Endoxan sind nicht zur die Thrombozyten gesunken (am 3.8./165 Thromb.; 6.8. 130 T; 9.8. 121 T.; 16.8. 98 T. - also kontinuierlich nach unten)sondern auch die Leukos (9.8. 11 Tsd.; 16.8. 7 Tsd.). Der Nephrologe meinte jetzt, es wäre fatal nicht zu handeln und die Endoxandosis sollte auf 100mg reduziert werden (bei z.Z. 50mg Kortison). Teilen Sie diese Meinung? Unsere Rheumatologin sprach nicht von einer Reduzierung. Deshalb sind wir verunsichert und wollen natürlich nichts versäumen aber auch nichts falsch machen.
P.S.: Mein Mann hat einen früh erkannten Rezidiv mit Lungen- und Nierenbeteiligung.
Einen schönen Sonntag wünscht
Gudrun
Thrombozytenabfall
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: Thrombozytenabfall
Hallo Gudrun,
also handelt es sich doch um einen isolierten Thrombozytenabfall, die Leukos sind zwar auch abgesenkt, aber noch dick immer im Normalbereich. Also ich denke, weil es eben enorme therapeutische Konsequenzen hat, Endoxan-Stopp, Dosisreduktion oder Fortsetzung, würde ich doch zu einer Knochenmarkspunktion raten, wenn ausgeschlossen ist, dass Ihr Mann keine Antithrombosespritzen bekommt, die zu einem isolierten Abfall von Thrombozyten führen können.
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller
also handelt es sich doch um einen isolierten Thrombozytenabfall, die Leukos sind zwar auch abgesenkt, aber noch dick immer im Normalbereich. Also ich denke, weil es eben enorme therapeutische Konsequenzen hat, Endoxan-Stopp, Dosisreduktion oder Fortsetzung, würde ich doch zu einer Knochenmarkspunktion raten, wenn ausgeschlossen ist, dass Ihr Mann keine Antithrombosespritzen bekommt, die zu einem isolierten Abfall von Thrombozyten führen können.
Alles Gute
PD Dr Eva Reinhold-Keller