Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo liebes Forum,

nachdem ich heute im Krankenhaus war, wegen Unterleibsschmerzen kam nun heraus, das ich rein Unterleibsmäßig einen Status wie eine 50-jährige habe, Eierstöcke usw. haben gänzlich die Arbeit aufgegeben.

Jetzt soll und muss ich Hormone nehmen, da ich viel zu jung bin (36, verfrühte Menopause seit 2 J.).

Bisher machte es mir keine Beschwerden, bis halt jetzt diese unerträglichen Schmerzen.

Dieser Frauenarzt im Krkhs. meinte wenn ich keine Hormone nehme, würde irgenwann der Stützapparat vor lt. porös zusammenbrechen, das will ich halt auf keinen Fall.

Nun habe ich ein Problem mein hiesiger Frauenarzt weigert sich, da er eine schriftliche Erlaubnis für die Hormonbehandlung braucht, wegen Vorerkrankung vor allem wegen der Erkrankung im Gehirn.

Ich soll mich dann an die Univ. od Bad Bramstedt wenden?

Nur in B.B. war ich seit 2005 nicht mehr. Mein Rheumatologe macht es auch nicht schriftlich, weil er das Quatsch findet...

Was mache ich nun??

Danke für eure Antwort.

LG Simone
Katrin (Archiv)
Beiträge: 77
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Beitrag von Katrin (Archiv) »

Hallo Simone,



also das verstehe ich nicht, wieso braucht Dein eine schriftliche Erlaubnis? Sehr merkwürdig...

Mir wurden ohne weiteres Hormone verordnet. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich sehr unter den Wechseljahresbeschwerden gelitten habe. Und es wird auch unbedingt dazu geraten, weil wir mit unseren 36 oder 37 J. zu jung sind und man sicherlich ohne Hormone doch eher an Osteoporose leidet als mit.

Mein Hormonstatus war vor der Therapie auch wie der einer 50-jährigen und man hat sich dann relativ schnell für eine Hormontherapie entschieden. Mittlerweile bin ich auch am überlegen, ob man die Art der Therapie ändern könnte, z.B. anstatt Tabletten ein Pflaster. An die Hormonspirale hatte ich auch schon gedacht, aber da ist nur das Gestagen drin und man müsste dann trotzdem in irgendeiner Form das Östrogen zu sich nehmen. Jedenfalls habe ich von den Hormonen nicht zugenommen! Wenn ich 2 - 3 kg mehr drauf habe, dann eher weil ich gerne esse ;-) !



(Übrigens kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Du deshalb Unterleibsschmerzen hast. Ich hoffe, dass die Ärzte das diagnostisch abgeklärt haben (Ultraschall) und nicht noch was anderes dahinter steckt.)



Wünsche Dir alles Gute!

Gruß Katrin
Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo liebe Katrin,

ich kann es selber nicht nachvollziehen, Ultraschall ist außer den Veränderungen hormonell okay.. Ob was dahinter ist, weiss mal halt nicht, ich soll nochmals kommen, wenn die Hormone nix bringen...dann mittels Laparaskopie??!!!

Aber was sollen Hormone verändern, Schmerzen bekämpfen...ich weiss es echt nicht mehr

Mit dem Einverständnis ich weiss auch nicht so genau, aber der Arzt der hat sich so was von affig (vielleicht gleich woanders hingehen...stirnrunzel). Aufgrund der Erkrankung (ZNS-Vaskulitis) wäre ihm das alles so heikel, Thrombosegefahr, Blutung, Krampfanfälle (bin schon 3 J. krampfanfallfrei).

Wie gesagt, ich muss weitersehen, die Schmerzen sind halt noch da, zur Not gehe ich dann doch zu meiner Internistin und lasse es halt von außen abklären. Die Untersuchung hat übrigens heute wieder höllisch weggetan.

Gerne mal weiter über Mail.

Danke für deine lieben Antworten, es tut gut doch immer weider auf "Gleichgesinnte" zu treffen.

LG Simone
ingrid-anna (Archiv)
Beiträge: 81
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Beitrag von ingrid-anna (Archiv) »

Hallo Simone,



können denn die Unterleibsschmerzen auch von einer Entzündung (Eileiter etc.) herkommen? Ist das abgeklärt bzw. ausgeschlossen?



Ich habe ganz ganz früher auch immer heftige Unterleibsschmerzen gehabt, weil ich mir ständig eine Eileiterentzündung zugezogen habe und die natürlich auch nie richtig auskuriert hatte. Die Untersuchungen zu diesem Zeitpunkt konnte ich auch nur unter Schmerzen überstehen.



Was die Hormone anbelangt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sie an den Schmerzen etwas ändern. Ein bißchen merkwürdig ist diese "schriftliche Erlaubnis" für die Hormone schon. Aber ich denke, Dein Arzt möchte sich da absichern (erhöhte Thrombosegefahr etc. bei Hormoneinnahme).



Ich habe mich überdies schon vor Jahren für das Hormonpflaster entschieden, nachdem ich, auch mit unterschiedlichen Hormontabletten, die Wechseljahresbeschwerden (extreme Hitzewallungen) nie in den Griff bekommen habe.

Das Pflaster ist grundsätzlich niedriger dosiert als die Tabletten, da es direkt durch die Haut seine Wirkung entfalten kann und nicht erst den Magen etc. "durchläuft".



Ich komme mit dem Hormonpflaster sehr gut zurecht. Ich hatte allerdings vor einigen Monaten versucht ohne auszukommen (da ich schon jahrelang diese Hormone nehme), aber nach 7 Wochen, mit zunehmenden Hitzewallungen, die mich dann auch in der Nacht wieder nicht mehr schlafen liesen, habe ich kapituliert. Auch die ständigen "Wallungen" in Abständen von 10 bis 15 Min. tagsüber, haben mir doch sehr viel Lebensqualität genommen.



Eins noch zum Abschluß: habe in den Hormonpausen versucht mit Homöopathie (Globulis, Salzen) Soja und so ziemlich alles, was es in diese Richtung "sanfte Medizin" zu kaufen gibt, gegen die Wechseljahresbeschwerden vorzugehen. Ohne Erfolg!



Werde es in 1 Jahr wieder versuchen, kann ja nicht mein Leben lang in den Wechseljahren sein *seufz*.



Liebe Grüsse

ingrid-anna
ingrid-anna (Archiv)
Beiträge: 81
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Beitrag von ingrid-anna (Archiv) »

Was vergessen:

Ich denke der Rheumatologe, der Dich betreut, müsste eigentlich eine Antwort darauf geben können, ob Du Hormone nehmen kannst (mit "vertretbarem Risko" wegen Deiner Erkrankung). Wenn er der Meinung ist, dass es soweit ok ist, würde ich bei einem anderen Frauenarzt meine gesundheitliche Vorgeschichte schildern und dann schauen, wie er darauf reagiert, wenn es um die nunmehr einzunehmenden Hormone geht.



Noch was, ist Dein Frauenarzt auch der Meinung, dass durch die Einnahme von Hormonen Deine Schmerzen besser werden???



ingrid-anna
Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Hormone vertretbar trotz dieser Krankheit?? Dringe

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo Ingrid-Anna,

ja der 1. Arzt schicke mir gleich weiter, nach dem der Ultraschall unauffällig war (trotz schmerzhaftem Befund), der Arzt im Krkhs. sagte es käme von den Hormonen (...grins) nee ich glaube es nicht, die Schmerzen sind auch jetzt noch da.

Ich glaube wirklich, das er mehr oder weniger was für die Pharmaindustrie tun wollte (ohne jetzt irgendwelche Leute anzugreifen, denn das liegt mir fern).

Klar denke ich, mal sollte über Hormone nachdenken, schon wegen dem Alter. Aber ich habe am Mo auch einen Termin zur Knochendichtemessung wegen der Knochen.

Achso der Arzt meinte, wenn die Schmerzen weiterbestehen, wir eine sog. Bauchspiegelung gemacht...prickelnd oder?

Achso Eileiterentzündung hätte man doch sicherlich im Ultraschall gesehen, aber effektiv war da alles i. O. mehr oder weniger.

Also muss ich wohl jetzt mit den Schmerzen erstmal ne Weile rumlaufen..finde das sehr schön und das in 2 Wo. habe wir Urlaub.

LG Simone und euch ein schönes Wochenende
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