bin heute nach meiner nun 12. RTX-Infusion und nach genau 4 Jahren halbjährlicher Gabe, aus der Klinik entlassen worden, Ende der Therapie.
Ich erinnere mich noch, im Dezember 2018 sagte man mir, ich solle mal von 4 Jahren ausgehen. Mein CRP lag gestern 7.12.22 bei 0,8 mg/dl. Prednisolon nehme ich schon länger, etwa ein Jahr, nicht mehr. Dafür ist das Parathormon seit einem halben Jahr beim 10-fachen Wert, aber das ist wohl eine andere Baustelle.
Laborwerte und Wirklichkeit
Der behandelte Arzt sagte, auf dem Papier seien die Werte so gut, dass man ein Absetzen wagen muss, die Nebenwirkungen des RTX, sprich die Immununterdrückung, sei auf Dauer auch nicht ideal. Ein mulmiges Gefühl hab ich dennoch. Zumal ich immer wieder Muskel- und Gelenkschmerzen und Ohrenschmerzen habe, Fieberschübe und Fatique sowieso, kraftlos und ständig müde bin. Also gesund fühle ich mich nicht.
Ambulante Kontrolle
Ich soll mich nun engmaschig beim ambulanten Nephrologen melden, das mach ich dann ab Sommer, und auf Symptome achten, wie sie zu Beginn waren: rote, schmerzende Augen, ständig Ohrenentzündungen ( hab ich jetzt auch immer wieder) und rheumatische Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen.
Evusheld und nun
Noch eine Sache zu Evusheld. Ich fragte nach dem BAU-Wert, um zu erfahren, wie viele Antikörper ich nach nun 7 Monaten nach den Evusheld- Spritzen noch habe. Den Wunsch hat man mir nicht erfüllt, da Evusheld aktuell keine Rolle mehr spiele, denn das Covid-Virus habe sich mittlerweile so verändert, dass eine Evusheld-Auffrischung keinen Sinn mehr mache.
Die Freude ist da und auch eine Hoffnung, aber doch irgendwie gedämpft.
Naja, jetzt sollte ich mich doch einfach mal freuen…
Viele Grüße von Plumpaquatsch