Morbus Wegener

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
Petra Sch (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Morbus Wegener

Beitrag von Petra Sch (Archiv) »

Mein Mann hat seit Oktober 2006 wechselnde Schmerzen, die Schübe sind immer stärker und schneller gekommen. Er war bei allen möglichen Ärzten, eine Thrombose wurde sogar massiert, bis er nicht mehr laufen konnte und zur Dermatologin überwiesen wurde. Inzwischen sind Hände und Füße gefühllos und die Hände gelähmt,und vor drei Wochen waren die Schmerzen trotz schachtelweise Schmerztabletten nicht mehr auszuhalten und ich habe meinen Mann in die Notaufnahme ins Krankenhaus gebracht. Nun wurde endlich Morbus Wegener mit HNO-Beteiligung (Biopsie der Nasenschleimhaut)festgestellt. Die Niere ist auch geschädigt und die Leberwerte sind erhöht. Er soll schnellstens Chemo bekommen, da er sonst kein halbes Jahr mehr zu leben hat. Er bekommt 100 mg Decortin, Morphium und andere Schmerzmittel und schläft trotzdem keine Nacht, da sind die Schmerzen am stärksten. Die Chemo wird im Krankenhaus nicht gemacht und der Rheumatologe hat dort keine Belegbetten, macht nur ambulante Einstellung. Das ist aber unmöglich, mein Mann kann keine Treppen steigen und kommt nur ein paar Meter weit. Und die Verletzungsgefahr! Er hat eine Hautablösung an der großen Zehe vom Nagel bis zur Unterseite vom Gelenk nicht bemerkt! Gibt es eine Klinik, PLZ 88400, evtl. auch Ulm, Stuttgart, Tübingen mit Fachleuten, die M. Wegener behandeln und wie kommt man stationär da hin? Oder kann man mit der Krankenkasse verhandeln, das der Rheumatologe stationär behamndeln darf und beides bezahlt wird? Habt Ihr Erfahrung oder eine Idee?

Liebe Grüße

Petra Sch
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Morbus Wegener

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo, also meiner Meinung nach muss Ihr Mann in jedem Fall stationär aufegenommen werden, z.B. Uni Tübingen, Frau PD Dr Ina Kötter.und das umgehend, nicht nur um eine Chemo zu bekommen, sondern er ist schwerst krank, das kann man nicht ambulant machen, also ihn umgehend in die Uni Tübingen fahren

Alles Gute

PD DR Eva Reinhold-Keller
Petra Sch (Archiv)
Beiträge: 3
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Morbus Wegener

Beitrag von Petra Sch (Archiv) »

Vielen Dank Frau Dr. Reinhold-Keller.

Ich werde auf jeden Fall Morgen im Krankenhaus bleiben, bis ich einen Arzt zu sprechen bekomme und wenn er nicht direkt überwiesen wird, mit dem Hausarzt sprechen.

Hat Tübingen eine Nephrologie, bzw. ist das nötig?

Liebe Grüße

Petra Sch
Aurora (Archiv)
Beiträge: 2
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Morbus Wegener

Beitrag von Aurora (Archiv) »

Hallo Petra

Ich komme aus Ihrer Gegend. Ich schreibe Ihnen direkt eine e-mail.

Herzlicher Gruß A.
Antworten