Hallo! Heute habe ich mal wieder ein paar Fragen an Euch.
Nach langem hin und her habe ich jetzt von meiner Hausärztin einen Einweisungsschein nach Bad Bramstedt bekommen. Meine Krankenkasse(BEK) hat aber nun angewiesen, daß erst alle bisherigen Unterlagen nach Bad Bramstedt geschickt werden müssen und dann die Ärzte dort entscheiden sollen, ob eine Behandlung überhaupt notwendig ist. Ich habe jetzt Angst, daß
wiedereinmal vom Schreibtisch aus über mich entschieden wird ohne mich überhaupt gesehen zu haben. Dazu muß ich euch sagen,
daß in einer Klinik die Diagnose einer psychosomatischen Störung gestellt wurde und mir geraten wurde, nicht immer an meine Beschwerden zu denken und mich abzulenken. Auf meine Frage, wie ich denn zu der Livedozeichnung gekommen bin, wurde nur mit den Schultern gezuckt. Hat den jemand Erfahrung mit diesem Vorgehen der Krankenkasse und wie das in Bad Bramstedt gehandhabt wird? Was soll ich tun, wenn die
BEK die Kostenübernahme ablehnt? Hat die Krankenkasse überhaupt ein Recht dazu, über meine Gesundheit zu entscheiden?
In den letzten Wochen geht es mir immer schlechter. Ich habe Kopfschmerzattacken, die nicht auf Schmerzmedikamente ansprechen, außerdem habe ich mittlerweile permanent Doppelbilder und Schmerzen in den Händen, die nur noch durch
Oxygesic zu beherrrschen sind. Manchmal bin ich total verzweifelt. Hat jemand Erfahrung mit anderen Schmerzmedikamenten oder mir anderen Therapien, die mir auch meine Hausärztin verordnen kann, meine Rheumatologin hat mich nämlich, als ich eine Überweisung nach Bad Bramstedt verlangt habe, aus dem Sprechzimmer geworfen und gemeint ich brauche nicht mehr wiederkommen.
Leider kann ich zum Vaskulitistreffen nicht kommen, da ich mir
die Fahrt nicht leisten können(essen oder fahren).
Hilfe für Einweisung nach BB
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Heike (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
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Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hilfe für Einweisung nach BB
Hallo Heike,
also bei mir wurde damals folgendes gemacht.
Deine Hausärztin soll ein umfangreiches Schreiben (warum du nach B.B. sollst, warum diese Klinik)- Bei mir z. B. wurde damals begründet, dass ich schon sehr lange in HD bin und keine Besserung erfolgt war und das die Klinik für die Vaskulitis die geeigneteste ist usw. usw., um mir halt zu helfen.
Dieses Schreiben muss so schnell wie möglich zur Krankenkasse, am besten du gibst es persönlich dort ab und die entscheiden dann.
Ich selber bin aus Baden-Württemberg und es war auch nicht so einfach, da ich hätte ja auch in eine andere Klinik gehen können (aber diese konnten mir halt effektiv NICHT helfen).
Bad Bramstedt braucht eine Einweisung und diese muss auch von der Krankenkasse abgezeichnet werden mit deren ihren Okay.
Also so war es bei mir 2005.
Lasse dich auf alle Fälle von der Krankenkasse nicht abwimmeln, sondern kämpfe.
Ich weiss das es hier einigen so ähnlich gegangen ist.
Ich habe Glück gehabt und meine Krankenkasse hat ohne WENN und ABER zugestimmt.
Auf alle Fälle rede mit deinem HA und gehe so schnell wie möglich dort hoch.
Wenn du magst, kannst du mich auch anmailen.
LG Simone
also bei mir wurde damals folgendes gemacht.
Deine Hausärztin soll ein umfangreiches Schreiben (warum du nach B.B. sollst, warum diese Klinik)- Bei mir z. B. wurde damals begründet, dass ich schon sehr lange in HD bin und keine Besserung erfolgt war und das die Klinik für die Vaskulitis die geeigneteste ist usw. usw., um mir halt zu helfen.
Dieses Schreiben muss so schnell wie möglich zur Krankenkasse, am besten du gibst es persönlich dort ab und die entscheiden dann.
Ich selber bin aus Baden-Württemberg und es war auch nicht so einfach, da ich hätte ja auch in eine andere Klinik gehen können (aber diese konnten mir halt effektiv NICHT helfen).
Bad Bramstedt braucht eine Einweisung und diese muss auch von der Krankenkasse abgezeichnet werden mit deren ihren Okay.
Also so war es bei mir 2005.
Lasse dich auf alle Fälle von der Krankenkasse nicht abwimmeln, sondern kämpfe.
Ich weiss das es hier einigen so ähnlich gegangen ist.
Ich habe Glück gehabt und meine Krankenkasse hat ohne WENN und ABER zugestimmt.
Auf alle Fälle rede mit deinem HA und gehe so schnell wie möglich dort hoch.
Wenn du magst, kannst du mich auch anmailen.
LG Simone
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Katrin (Archiv)
- Beiträge: 77
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hilfe für Einweisung nach BB
Hallo zusammen,
das ist ja unglaublich, was sich einige Ärzte erlauben... Fühlen die sich in ihrer Ehre gekränkt, wenn man selbst etwas vorschlägt, was vielleicht von denen kommen müsste? Ziemlich beängstigend und alles zu Lasten der jeweiligen Patienten.
Habe ähnliche Erfahrungen gemacht, aber nicht ganz so krass. Mein Hausarzt hat mich damals ziemlich hängen lassen und dadurch hat sich alles unnötig in die Länge gezogen. Wer weiß, vielleicht wären die Nieren noch nicht so geschädigt, wenn er auf meine Äußerungen (z.B. über die Farbe des Urins) eingegangen wäre. Da hätten alle Alarmglocken schrillen müssen, aber er schob es die Untersuchung dann erst mal auf die nächste Woche. Ich bin dann selbst als "Notfall" in ein hiesiges Krankenhaus gegangen, das war mein Glück. Man fand innerhalb 1 Woche heraus, was es war und 1 Tag vor der Diagnosestellung kam der totale körperliche Zusammenbruch, aber ich war ja Gott sei Dank im Krankenhaus und nicht zu Hause. Wer weiß, was sonst passiert wäre...
Irgendwie haben hier alle so ähnliche oder schlimmere Geschichten und Erfahrungen hinter sich. Ich kann mich da Simone nur anschließen. Bleib am Ball und geh direkt zur Krankenkasse, das funktioniert besser als irgendwelcher Schriftverkehr. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.
Alles Gute!
Katrin
das ist ja unglaublich, was sich einige Ärzte erlauben... Fühlen die sich in ihrer Ehre gekränkt, wenn man selbst etwas vorschlägt, was vielleicht von denen kommen müsste? Ziemlich beängstigend und alles zu Lasten der jeweiligen Patienten.
Habe ähnliche Erfahrungen gemacht, aber nicht ganz so krass. Mein Hausarzt hat mich damals ziemlich hängen lassen und dadurch hat sich alles unnötig in die Länge gezogen. Wer weiß, vielleicht wären die Nieren noch nicht so geschädigt, wenn er auf meine Äußerungen (z.B. über die Farbe des Urins) eingegangen wäre. Da hätten alle Alarmglocken schrillen müssen, aber er schob es die Untersuchung dann erst mal auf die nächste Woche. Ich bin dann selbst als "Notfall" in ein hiesiges Krankenhaus gegangen, das war mein Glück. Man fand innerhalb 1 Woche heraus, was es war und 1 Tag vor der Diagnosestellung kam der totale körperliche Zusammenbruch, aber ich war ja Gott sei Dank im Krankenhaus und nicht zu Hause. Wer weiß, was sonst passiert wäre...
Irgendwie haben hier alle so ähnliche oder schlimmere Geschichten und Erfahrungen hinter sich. Ich kann mich da Simone nur anschließen. Bleib am Ball und geh direkt zur Krankenkasse, das funktioniert besser als irgendwelcher Schriftverkehr. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.
Alles Gute!
Katrin
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Dorothee (Archiv)
- Beiträge: 77
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Hilfe für Einweisung nach BB
Hallo Heike,
ich war schon dreimal in BB und die Krankenkasse hat auch immer versucht Ärger zu machen; aber Du hast freie Arzt- und Krankenhauswahl. In den Vorschriften steht zwar, dass das "nächstgelegene geeignete Krankenhaus" aufzusuchen ist, und wer sagt denn, dass BB nicht das "nächstgelegene geeignete" ist. Ich habe dann mit der Krankenkasse abgemacht, dass ich die Fahrtkosten selbst trage und dann hat man keine Argumente mehr, Dir eine Kostenübernahme zu verweigern.
Alles Gute
Dorothee
ich war schon dreimal in BB und die Krankenkasse hat auch immer versucht Ärger zu machen; aber Du hast freie Arzt- und Krankenhauswahl. In den Vorschriften steht zwar, dass das "nächstgelegene geeignete Krankenhaus" aufzusuchen ist, und wer sagt denn, dass BB nicht das "nächstgelegene geeignete" ist. Ich habe dann mit der Krankenkasse abgemacht, dass ich die Fahrtkosten selbst trage und dann hat man keine Argumente mehr, Dir eine Kostenübernahme zu verweigern.
Alles Gute
Dorothee