derzeit werden wir aus allen Richtungen beschallt uns dem Hype Künstliche Intelligenz anzuschließen.
Ich sehe das mit unterschiedlichen Empfindungen:
Zu Hause habe ich mal die Assistenten ausprobiert:
1. Anna, schalte den Fernseher ein - Antwort: Das kann ich nicht tun.
Trotz aller notwendigen Einstellungen...
2. Gockel schalte den Fernseher auf Programm 3 - Ich weiß nicht wie ich das tun kann.
Die richtigen Codewörter habe ich natürlich verwendet, aber ich will ja hier keine Schleichwerbung machen
Den Nutzen sonstiger empfohlener Skills wie 'Erzähle mir einen Witz' kann ich auch nicht nachempfinden. Wenigstens kann ich einen Teatimer benutzen und meinen Lieblingssender im Radio abspielen lassen.
Wenn mir jetzt einer was erzählen will dass die Autos morgen mit 'Schwarmintelligenz' durch 5g gesteuert werden würde ich es lieber sehen wenn mit herkömmlicher Technik mal eine richtige grüne Welle an den Ampeln funktionieren würde...
Trotzdem habe ich meine Daten bei VPPRN abgeliefert - einer Organisation die die Daten von Vasculitispatienten sammelt und es sogar geschafft hat über Spendenaktionen eine Software zur Unterstützung der Diagnostik zu finanzieren.
Leider ist es nun mal so, dass wir eine 'systemische' Krankheit - meist unklaren Ursprungs haben.
Da ist die Zusammenführung von Daten sicherlich sehr hilfreich zumal es sich offensichtlich für die Pharmaindustrie nicht lohnt, Entwicklungskosten für diese Krankheiten zu investieren, man nimmt lieber das, was schon da ist trotz Nebenwirkungen...
Aber bei allen Vorteilen sollte man natürlich auch auf die Risiken Rücksicht nehmen bei der IT:
- Datenmissbrauch;
- Softwarefehler;
und jeder Mensch ist einzigartig...
LG
Ralle