Danke und Frage Erhsltungstherapie

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Ingeborg
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Ingeborg »

Angefangen mit Deinem letzten Satz: als Rezidivprophylaxe eine Induktionstherapie zu starten... kann ich nur als Denk- oder Schreibfehler sehen.

Zum andern: man muß erstmal Leitlinien wegen des juristischen Hintergrundes von Richtlinien trennen. Da fehlt es den Ärzten an Ausbildung und wird leicht durcheinander gebracht. Außerdem ist dort von hochwertigen Leitlinien die Rede, die in Zukunft juristische Bedeutung erhalten können. Hcohwertig sind die S3 Leitlinien, die (am ehesten) den wissenschaftlich Stand wiedergeben. Erst damit wird sich zwangsläufig auch der Spielraum des Arztes verringern und ihn so möglicherweise in die Haftung bringen. Das muß die Zukunft erweisen.

Nur, es sollen S3 Richtlinien in der Minderzahl sein, eher für bekannte, gängige Krankheiten. Dann gibt es ja noch 2 Sorten von S2 Leitlinien. Etwa 70% sind, wie ich gelesen habe, S1 Leitlinien.

Aber wir kommen vom Thema des Threads ab.

Allen eine gute Nacht.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Frosch (Archiv)
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Frosch (Archiv) »

Ich gehe davon aus, dass die Krankenhäuser, die verpflichtet sind, wirtschaftlich zu arbeiten, und die überwiegende Mehrzahl der Ärzte, die wirtschaftlich arbeiten müssen, das behandeln, was sie abrechnen können.



So wie ich das mache, bin ich weder für die Ärzte noch für die Pharmaindustrie ein gutes Geschäft.
Omega (Archiv)
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Omega (Archiv) »

Kleine Rückmeldung von einer nicht so belesenen Betroffenen: Nun soll sich nicht nur der Körper anstrengen, nein, durch eure Beiträge fühl ich mich aaufgeforder,zu recherchieren, zu denken und nicht locker zulassen, sprich kognitiv aktiv zu bleiben, nicht nur körperlich.



Das Muster: Fühlen DENKEN Handeln, bleibt ein gutes.

Ich danke euch, Omega
kletterrose (Archiv)
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von kletterrose (Archiv) »

Hallo Frosch



du hast auch die Ms angesprochen und da kennt man ja nach vielen Jahren der Forschung und auch wesentlich größeren Patientengruppen die Ätiologie und die Pathogenese nicht wirklich .Da es aber auch immer in den Topf Autoimmun geworfen wird ( was ich im stillen bezweifel )kann man sich ernährungstechnisch auch etwas verinnerlichen

zB Terry Wahls http://terrywahls.com/how-does-the-wahls-protocol-differ-from-my-earlier-book-minding-my-mitochondria/



so habe ich mit meiner Recherche die Leberwerte total verbessern können. So kann ich meine schlechten Werte nicht unbedingt dem Azathioprin zuordnen.Es sind leider oft auch die Begleitumstände , es hat lange gedauert bis ich es etwas besser verstanden habe. Also es lohnt sich auch mal über den Tellerrand zu schauen und begleitend zur Schulmedizin auch noch dem Körper etwas gutes zu tun mit Ernährung und moderater Bewegung .
Ingeborg
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Ingeborg »

Hi Kletterrose,

könntest Du -unserer Leber wegen- uns mal einige Deiner erprobten Ernährungstipps mitteilen -unter einem neuen Thread etwa?

Wünsch Dir einen schönen Sonntag.

LG Ingeborg
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
dsabine (Archiv)
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von dsabine (Archiv) »

Hallo Ingeborg,



ich würde gerne auch hier meinen Senf dazugeben, denn meine erste Diagnose vor 16 Jahren war eine Autoimmunhepatitis mit ANCA Nachweis. Ich habe damals das alles absolut nicht ernst genommen und wollte auf gar keinen Fall Cortison usw. nehmen.



Meine Leberwerte waren alle im dreistelligen Bereich und ich hatte eine positive Leberbiopsie, Juckreiz, gelbe Augen und Müdigkeit.



Ich habe damals sofort jede Form von Alkohol weggelassen. Ebenso rotes Fleisch, Wurst und vor allem Wurstwaren, die mit Pökelsalzen behandelt wurden, dann alle Nahrunsgmittel, aber vor allem Molkereiprodukte mit hohem Fettgehalt, und Backwaren mit viel Eiern. Im Verlauf der Zeit bin ich fast komplett zum Vegetarier geworden (ich esse Fisch).

Das alles auf Anraten meines damaligen Hausarztes, weil die Verdauung dieser Nahrungsmittel der Leber zu viel Arbeit machen.



Gleichzeitig habe ich Silibinin (auch bekannt als Silybin, Silymarin, Mariendistel) Tabletten eingenommen. Damals gab es die noch auf Rezept.



Meine Leberwerte sind innerhalb von drei Monaten unter die dreistellige Marke gesunken und waren dann nach knapp einem Jahr wieder alle im Normalbereich. Die zweite Biopsie nach 12 Monaten und eine dritte nach 24 Monaten war vollkommen unauffällig.
kletterrose (Archiv)
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von kletterrose (Archiv) »

Ich habe keine besonderen Rezepte , ich habe einfach weißes Mehl , Zucker weg gelassen , Brötchen nur noch am WE . Ich hatte dies schon einmal 1996 gemacht , damals hatte ich vom Internisten einen kleinen Plan und das sind die Dinge die hängen geblieben sind . Da ja Leber und Hirn mit von der Partie sind achte ich jetzt einfach mehr darauf.Und wenn die Leber nicht iO hat das auch Auswirkungen auf Hirn ( Encephalopathie im schlimmsten Fall) und auch die Gerinnung läuft über die Leber und somit ist es jetzt ein Versuch etwas fitter zu sein. Austausch Anregungen von Lebensmitteln finde ich bei Kochtrotz

https://www.kochtrotz.de/

Aber es muss jeder für sich probieren , jeder ist anders und verträgt auch unterschiedlich.

Keinen positiven Einfluss hat die geänderte Ernährung auf Gelenk-u.Muskelschmerzen....leider , aber es lohnt sich schon mal etwas für sich zu probieren , allen einen schönen Restsonntag
Ingeborg
Beiträge: 4220
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Ingeborg »

Vielen Dank, liebe Sabine,

meine Leber hatte ich auch mal in Verdacht wegen meiner Schlappheit. Doch ist bei mir eher alle Energie raus; der Körper ist meist ganz kalt, und ich friere. So scheint mir die Leber als (alleinige) Ursache etwas simpel. Doch sind die Leberwerte zu hoch, wenn auch nicht dramatisch. Der Beitrag ist nochmal für mich ein Anstoß, einen Versuch mit konsequentem Verzicht auf Fleisch und Wurst zu machen. Zu letzterer hab ich einen gewissen Hang:), weniger dagegen zu Fleisch. Und Alkohol und ich, das sind eh zwei verschiedene Welten.

Also, ich starte ab morgen einen Versuch. Versprochen.

Dir noch einen schönen Restsonntag.

LG Ingeborg
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
Ingeborg
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Ingeborg »

Auch Dir vielen Dank, liebe Kletterrose,

aber für mich wird´s dabei recht schwierig, weil ich ja nicht kochen kann. Wenn ich daran denke, kommt immer so ne Lähmung über mich... Das wird wohl auch nicht mehr anders. So lasse ich kochen und achte dabei auf Fett, Kohlehydrate und Salz.

Auch Dir noch einen schönen Abend.

LG Ingeborg
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
Omega (Archiv)
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Re: Danke und Frage Erhsltungstherapie

Beitrag von Omega (Archiv) »

Hey, das neue Jahrzehnt mit neuem Elan! ich versuchs auch. Das lässt sich vom Sofa aus gerade gut vornehmen. Sind wir beide nicht dieses Jahr dran, Ingeborg? Omega
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